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"Stimmliche" Grobheit bei der Ausbildung?!

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    Hi,
    habt ihr auch oft den Eindruck, dass irgendwie doch viel "rumgegröbelt" wird. Nicht nur im physischen Bereich, sondern ganz allgemein.
    Sehr häufig fällt mir dieser militärische Kommandoton z.B.: auf: "SITZ", "PLATZ", "FUSS"... und das Ganze in einem Ton und einer Lautstärke, als würde man einen 300 Mann starke Kompanie führen - wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich glatt amüsieren beim zusehen.


    Auch weit verbreitet: Maulerei und Schimpfe wenn irgendwas nicht so gut klappt.
    Ich meine, der Hund checkt doch die Meckerei gar nicht, der merkt nur, das was nicht gepasst hat und Herrchen/Frauchen sauer ist.
    Ich vermisse oft etwas, in der Reiterei auch hochgepriesen und mittlerweile selten anzutreffen, was sich in Harmonie, Feinheit und schließlich Exaktheit und Perfektion, mit nahezu unsichtbaren Hilfen...
    Ich würde mir blöd vorkommen, wenn ich meinen hund im "links zwo, drei, vier..." Ton führen würde.
    Und Hunde sind ja nicht doof, sie haben sehr gute Ohren, ich kann meinen Hund "flüstern" oder überhaupt nur eine bestimmte Bewegung machen...
    wieso ranzen soviele HH ihre Hunde laufend so an? Mir ist das echt schon oft aufgefallen.


    lg susanne

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  • Ich verwende manchmal auch diesen "Kommandoton", wie du es nennst.
    Es geht mir dabei nicht darum den Hund niederzumachen oder Macht zu demonstrieren.
    Ich finde nur, dass Hunde in ihrem Alltag klare Regeln und Kommandos brauchen, um sich in in jeder Situation sicher bewegen zu können.


    "Bitte würdest du mal Sitz machen..." o.ä. halte ich für vermenschlichend und nicht unbedingt im Interesse des Hundes.
    Ich habe schon oft die Erfahrung gemacht das der Hund es sich in einem solchen Fall zweimal überlegt zu gehorchen oder doch lieber das zu machen worauf er gerade lust hat.
    Man muss es aber natürlich nicht übertreiben mit dem Befehlston ;)


    Wenn Mensch und Hund als eine Einheit funktionieren müssen Kommandos aber nicht mehr zwingend mit Worten gegeben werden. Da reichen auch oft Gesten, aber bis ein Hund darauf sicher hört kann es u.U. doch ein weiter Weg sein.


    Da ist nur meine Meinung. :roll:

  • Versteh mich nicht falsch. Ich verlange von meinem Hund nicht weniger als andere Hundesportler, ich sage "sitz" einfach in einem anderen Ton. Gebeten wird da auch nicht...
    Lediglich raunze ich meinen Hund nicht an, hab ich auch bei meinen vorherigen nicht gemacht. Mein vorletzter und mein jetziger Hund reagieren auf sowas auch gar nicht gut, sind da eher sensibler. Wenn ich den so "SITZ" anraunze, setzt der sich schon, aber er versteht die Welt nicht mehr- warum ich ihn grob anschwatz blickt der nicht.
    Ich hatte auch schon Hunde die sowas besser wegstecken oder sich dran gewöhnen.
    Ich mag es halt auch nicht, laufend so nen Motzton drauf zu haben. Finde das irgendwie auch anstrengend.


    lg susanne

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  • Ich setze meine Stimme auch sehr gezielt ein. Lee wird nicht "Säuselton" korrigiert, sondern deutlich. Sage ich ein normales Platz (als Beispiel), führen es beide aus, allerdings mit etwas Zeit. Haben wir diese Zeit aber nicht, warum auch immer, kommt das Platz recht deutlich und auch mal lauter :ups: Dafür flüstere ich mit Pepper nur, wenn sie vorsteht/Wild fixiert.


    Ich brülle nicht rum, aber ich setze meine Stimme bzw. die Tonlage und Lautstärke sehr gezielt ein..

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern. (©Lockenwolf)


    Die Malis und der Pan

  • Ja, da hast du natürlich recht, dieses Anbrüllen :motz: finde ich auch nicht gut.
    Das macht man doch eigentlich nur wenn der Hund sonst nicht gelernt hat zu gehorchen und man durch die laute Stimme seine Machtstellung zum Ausdruckbringen will :/
    Habe ich jedenfalls bisher nur bei HH gesehen die ihren Hund nicht im Griff haben...


    Ansonsten, gegen einen leicht energischen, neutralen Tonfall ist denke ich nichts einzuwenden :p

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich gebe zu, dass ich den Fehler am Anfang gemacht habe. Nicht sooo laut, aber dennoch etwas laute habe ich SITZ gesagt. Bis mich mein HT fragte, ob der Hund denn taub ist.


    Heute sage ich die Befehle in einem normalen Ton. Wenn Jack nicht reagiert, dann auch mal ein wenig schärfer - aber wirklich laut werde ich nicht ;)

    LG,
    Sonja und ihr "Zoo": die Hunde "Jack" und "Boomer"
    + den Katzen Blacky, Mine und Tine + Dsungarin "Kleine Freche“


    Wenn jemand zu dir sagt: "Zeit heilt alle Wunden" ....
    Dann hau ihm aufs Maul und sag: "Warte, ist gleich wieder gut"

  • Da hast du recht, Tucker. Die kriegens auch gar nicht selber mit. Selbst, wenn man sie drauf anspricht. :irre:


    Kommandos brauchts eigentlich gar nicht, oder kaum.


    Einige HH brüllen ihre Hunde zwar nicht mehr an, weil sie denken, dass sie dadurch zum "Hundeflüsterer" werden, kriegen aber nicht mit, dass der Ton weiterhin fies und unerbittlich bleibt, trotzdem es leise ist. :/


    Abgesehen vom überflüssigen "Sitz" und "Platz" finde ich am gruseligsten dieses ewige "Nein!". :krank:

  • auch ich nehm hin und wieder diesen Tonfall.


    Versuche es aber immer erst "normal". Wenn er nach 2 oder gar 3 mal nicht reagiert hat und es selbst auf "antippen" ned klappt werd ich auch mal ein wenig "forsch"...
    Beispiel.. ich sage "Platz" und er guckt trotzdem weiterhin in die Luft. Ich sage es nochmal und tippe mit meinem Fuß auf den Boden.. im Normalfall legt er sich dann auch hin.


    Arbeite auch nur nach Hörzeichen da mein Hund blind ist und ich demnach Körpersprache/Handzeichen etc knicken kann ;)

    Wir geben dem Hund das, was übrig bleibt an Zeit, Raum und Liebe - doch der Hund gibt uns alles was er hat!

  • Zitat von "JaJanosch"

    "Bitte würdest du mal Sitz machen..." o.ä. halte ich für vermenschlichend und nicht unbedingt im Interesse des Hundes.


    Wenn ich meinen Hund rufe, einmal, zweimal, mit freundlicher Stimme - Arthos, hiiier und nochmal - Arthos hiiiier und er denkt gar nicht dran zu kommen, säusele ich überfreundlich - meinlieberfreundwenndunichtaugenblicklichhiererscheinstschneideichdirdieohrenab - und siehe da, mein völlig vermenschlichter Hund ist an meiner Seite.


    Klappt übrigens mit den anderen dreien auch, ohne Kasernenton und in ganzen Sätzen.


    Könnte allerdings sein, daß meine Hunde gar nicht so sehr auf meine langen Sätze achten, sondern mehr auf meine Körpersprache und die signalisiert in dem beschriebenen Fall - beweg Dich und zwar schnell -


    :D :D :D


    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

    Lieben Gruß Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

    Bruno

  • Manchmal können Hunde aber auch echt dreist sein:
    "Mich kann der ja nicht meinen mit `Sitz`,ich schau mir mal solange die schöne Gegend an..." :lachtot:


    In so einem Fall werde ich schonmal strenger :roll:

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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