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Ist Obedience alltagstauglich?

  • Hallo,


    hab eine Frage :)


    Wenn man mit dem Hund Obedience macht, hört der Hund dann auch im Alltag besser? Oder ist es für ihn sozusagen getrennt, also "Arbeit" und im Alltag hat er dann "Freizeit"? :???:


    Ist ja bei vielen Sachen so, die man mit dem Hund macht, dass er alles super macht, solange man auf dem HuPla/Turnier/Trainingsgelände ist, aber ansonsten dann doch ein "normaler" Hund ist. Ich hoffe ich drücke mich verständlich aus.


    Mir ist schon klar, dass jegliche Art von Hundesport die Bindung zwischen Hund und HH fördert. Nur ist Obedience vielleicht noch besser umsetzbar für den Alltag, weil der Hund ja sehr ähnliche Kommandos bekommt wie auch im Alltag. (Gegenbeispiel: Agility: Im Alltag wird er wohl kaum Slalom laufen oder durch Tunnel gehen... :D )

    liebe Grüße Leela mit Numa *10.4.08


    "Die war im Schnee, die hat ja weiße Pfoten!"

  • Obedience hat mE mit Alltagstauglichkeit weniger zu tun.


    Es gibt Hunde, die laufen im Obi perfektes Fuß und ziehen im Alltag trotzdem wie bekloppt. Und ob Hund ausserhalb des Hundeplatzes besser hört hängt auch nicht unbedingt davon ab, ob Mensch Obi macht.

    Viele Grüße
    Cindy

  • Ich glaube auch nicht, dass Obedience alltagstauglich ist...


    für uns gibts da einen klaren Unterschied... natürlich verlange ich auch mal ein Fuß/Sitz/Platz/.... (wies im Obedience verlangt wird) wenn wir irgendwo anders unterwegs sind, die kommandos werden auch so ausgeführt wie auf dem Hupla, aber das ist dann meistens nur zu Trainingszwecken/Beschäftigungszwecken...
    sonst kann ich die Obedience sachen im Alltag nicht brauchen, dafür gibts die ganz normalen Kommandos (setzen, legen,..)


    lg Christine

  • Huhu


    Also :ops: Obi is nicht "alltagstauglicher" als andere Sportarten...
    Wir starten in der 3, also Fuß gehen kann mein Hund...auf dem Platz zumindest. Wer uns draußen sieht, wird sich wohl denken, daß wir mal in eine HuSchu gehen sollten :lachtot: Natürlich hört er im Freilauf usw. aber an lockerer Leine gehen?? :???:
    Allerdings benutze ich ganz bewußt außerhalb des Hundeplatzes andere Komandos! Also Fuß, Hier, Platz, usw....sind rein dem Training vorbehalten. Zuhause heißt das dann "komm her" "leg dich hin" usw. Das hat sich sehr bewährt, die Hunde können das absolut unterscheiden, ob sie sich jetzt einfach hinlegen sollen oder eben ein korrektes Platz ausführen müssen.


    Aber zurück zum Thema: Obi alltagstauglich? Bei uns nicht, nö :ops:


    LG
    Tanja

  • Danke für eure Antworten! :)


    Warum benutzt ihr denn draußen andere Kommandos wie auf dem HuPla? Damit der Hund nicht dauerhaft unter "Trainingsstreß" steht? :???:


    Ich finde eure Antworten sehr interessant! Ich hätte es nicht so erwartet...

    liebe Grüße Leela mit Numa *10.4.08


    "Die war im Schnee, die hat ja weiße Pfoten!"

    • Neu

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  • Zitat von "Leela"

    Warum benutzt ihr denn draußen andere Kommandos wie auf dem HuPla? Damit der Hund nicht dauerhaft unter "Trainingsstreß" steht? .


    Im Alltag ist (bei uns) "parken", lege dich bequem hin, kann etwas dauern. Der Hund muss nicht irgendwo über längere Zeit in korrekten Platz gespannt liegen.
    Gleich ist es mit "komm", der Hund soll lediglich näher kommen, nicht aber vorsitzen.... Es gibt für manches eine entspanntere Version für den Alltag, wo die Ausführung nicht soooo genau festgelegt ist und HuPla Kommandos, die exakt definiert sind und wo auf die strenge Ausführung geachtet wird (naja, wir arbeiten dran).


    LG

  • Hallo,


    wir haben das Training auf dem Hundeplatz sehr schnell aufgegeben. U. a. weil unser Hund auf dem Platz immer super agiert hat, das aber nichts mit dem zu tun hatte was ausserhalb des Platzes passiert ist. Auf dem Platz wurde er immer als Vorzeige Objekt gezeigt. Wir haben uns dann eine Hundeschule gesucht die ihr Training nur im wirklichen Leben durchführt, öffentliche Plätze mit Ablenkung wie Kinder, andere Hunde usw.


    Das hat uns dann wirklich vorwärts gebracht.

    Überwachungsstaat - was ist das? Bei Youtube suchen

  • Hallo,


    ich finde Obedience ist zu 100% alltagstauglich! Du musst es nur im Alltag üben und auch einsetzen. Ich mache Obedience und habe seitdem einen extrem alltagstauglichen Hund. Das Zähne zeigen ist nützlich, auch beim TA. Das längere Abliegen oder Absitzen ist nützlich, wenn man mal irgendwo aufs Klo muss oder sonstwo was holen muss. Das perfekte Fuß laufen nützt mir überall, auch bei P&C, im Urlaub oder sonstwo auf der Welt, wenn ich meinen Hund unter Kontrolle haben will. Das Apportieren nützt mir, wenn ich nicht irgendwas aus der Matschpampe holen will. Das Anhalten beim Fußlaufen nützt mir an jedem Gehweg und an jeder Straßenkreuzung. Steh aus der Bewegung, sehr nützlich, wenn Autos, Radfahrer oder Hasen kommen.


    Das Abtasten hat aus meinem ängstlichen Hund einen menschenfreundlichen Hund gemacht. Abliegen in einer Wirtschaft und das Drübersteigen der Bedienung, wenn es eng ist, ist heute kein Problem mehr. Fremde Hunde werden ignoriert. Das Angucken bei Fuß und Grundstellung ermöglicht mir, dass mein Hund auf Kommando mich in schwierigen Situationen angucken kann. Das Kommando HIer ist mein stärkstes Abrufkommando im Alltag.


    Soll ich weiter machen? Ich empfinde Obedience als extrem alltagstauglich und mich ärgert es jedes Mal, wenn tolle Obediencehunde nicht im Alltag taugen, weil man es nur auf dem Hundeplatz übt und nicht überall, wo man üben kann. Was nützt mir der beste Obediencehund, der im Alltag versagt? Die klare Ansage und das Üben hat aus meinem Hund einen zufriedenen, extrem zuverlässigen Hund gemacht.


    Ich benütze überall die gleichen Kommandos. Ich muss nur aufpassen, was ich wie bestätige. Wenn ich das Kommando will, muss ich es auch im Alltag korrekt ausführen lassen. Außerdem kann ich per Obedience im Alltag meinen Hund sinnvoll beschäftigen.


    Ich denke, ich habe sogar im Alltag den zuverlässigeren Hund, aber Alltag ist auch 98% meines Lebens mit Hund. Erfolge sind toll, aber Alltag ist die meiste Zeit.


    LG Schopenhauer

  • @schopenhauer
    ich denke, wenn ich mit obedience anfangen würde, würde ich es ähnlich praktiziere wie du. ich hätte aber trotzdem bedenken den hund damit vielleicht zu überfordern, bzw unter dauerstreß zu setzen.


    natürlich müssen kommandos immer an verschiedenen plätzen geübt werden, damit ie auch überall funktionieren, dass ist klar.


    mir geht es hauptsächlich darum einen alltagstauglichen hund zu haben.
    mir wurde nun von mehreren Seiten nahegelegt, dass mein Hund sehr für obi geeignet sei.
    wichtiger ist mir aber wie gesagt die alltagstauglichkeit und ich möchte nun nicht gleichzeitig an zwei "baustellen" mit ihr arbeiten, wenn ihr versteht was ich meine :)


    von daher meine frage dazu.

    liebe Grüße Leela mit Numa *10.4.08


    "Die war im Schnee, die hat ja weiße Pfoten!"

  • jetzt ich nochmal...


    Nicht, daß hier ein falscher Eindruck entsteht, mein Hund versagt in keinster Weise im Alltag! Ich kann ihn natürlich freilaufen lassen, jederzeit abrufen und mich durchaus auch in der Stadt mit ihm sehen lassen.
    Nur habe ich nie und werde ich auch nie ein solch perfektes Fuß zb draußen verlangen wie auf dem Platz. Er kann wenn nötig natürlich ordentlich neben mir laufen.
    Warum die unterschiedlichen Komandos? Nun, mein Hund hat zb für das Komando "Platz" einen bestimmten Bewegungsablauf gelernt. Diesen fordere ich aber im Alltag nicht ein, also heißt es da leg dich hin. Dann legt er sich eben hin. "hier" bedeutet zackig herkommen und vorsitzen. Brauch ich draußen nicht, also heißt es da "komm her". Einzig im "Notfall" (Auto, anderer Hund usw.) gibts dann mal ein scharfes hier oder platz, was dann auch funzt.
    Und wenn ich von draußen spreche meine ich Spaziergänge, spreche ich von Hundeplatz meine ich damit nicht nur diesen einen immer gleichen Platz, sondern jeden Platz, auf dem ich trainiere. Das ist auch mal ne Wiese o.ä. Aber für dieses Training gibt es bei uns feste "Rituale" wie dieses beginnt und endet. Sprich mein Wauz weiß genau, daß jetzt gearbeitet wird, egal wo wir uns befinden.
    Und grundsätzlich sind für mich Ausbildung und Alltagserziehung zwei Paar Stiefel.
    :???: uiui, ich hoffe mal, das hat jetzt irgendjemand so einigermaßen verstanden, bin einfach kein "Theoretiker" :roll:


    Lg
    Tanja

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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