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  • Hallo,


    ich hoffe es passt hier.


    Ich habe mal so interessehalber eine Frage.


    Es gibt ja die Möglichkeit, auch zu helfen, in dem man einen Hund in Pflege nimmt, bis er vermittelt wird.


    Wie läuft denn so etwas ab, muss man sich bewerben, kommt jemand für ein Gespräch und um sich die Situation anzusehen?


    Und, was "nimmt man auf sich"? Es ja eigentlich auch glaube ich meistens eine Überraschungstüte, was man dann bekommt... Kann man sagen, zB m/w jung/alt groß/klein oder bekommt man "irgendwas"?
    Wie lange bleibt so ein Hund üblicherweise? Ist sicher schwer zu sagen, ja denke ich mir... Nur das ist so gemeint... Wenn man einen Hund aufnimmt, kann das ggf jahrelang dauern? Wer trägt denn die Tierarztkosten, sollte etwas sein? Futter ja, das übernimmt meine ich der/die Pflegende um "seinen" Teil dabei zu tun? Angenommen, man kommt überhaupt nicht mit dem Tier klar, aus welchen Gründen auch immer, kann man ihn zurück geben in die Händer der Vermittlung oder verpflichtet man sich da wirklich richtig?


    Bitte nicht denken, ich will rennen und mir blauäugig einen noch einen Pflegehund holen, mich interessiert diese Materie recht generell, da ich es doch häufig lese, dass händeringend nach Pflegestellen gesucht wird.


    Ja, ich denke viel darüber nach, evtl. einmal einen Zweithund zu adoptieren, aber ich habe Angst mich zu übernehmen. Ich wollte sobald ich wieder mein Auto habe beim örtlichen Tierheim mich als Gassigängerin anbieten mit meinem Hund. Und als Pflegestelle bekommt man auch gewissermaßen einen Einblick ohne sich im Endeffekt für ein Hundeleben zu verpflichten und zudem macht man wenigstens ein Krümelchen an dem wett, was unsere Mitmenschen an den Tieren fabrizieren.


    Hat jemand von euch einen Hund in Pflege? Wie sind so die Erfahrungen, generell positiv oder negativ?


    Möchte mich wirklich nur informieren und Erfahrungen gerne hören um mal von "Insidern" zu hören, wie dieses Thema so aussieht.



    Anna

  • ich kann dir dazu leider nichts sagen, würde mich aber auch interesieren.
    *lesezeichen setz*

  • Ja, mich auch. Ich habe auch schon einen eigenen Thread eröffnet, aber irgendwie gibt es hier wohl niemanden, der sich damit auskennt oder selber Pflegestelle ist / war.
    Dabei würde ich es auch gerne bald werden... :hilfe:

    LG Sarah & Maja (*15.04.08 ) & Stubentiger Urmel (*05.09.09) & Snuggles (*24.03.10)
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Maja und Urmel, ein Dreamteam.

  • Ich kann da zwar auch nicht weiterhelfen, aber ich weiss, dass es hier einige gibt, die selber Pflegestelle sind. Ich hoffe, die lesen das hier noch und können euch weiterhelfen.
    LG Noora und Jerry

    LG Eva und JerryLee


    Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken

    • Neu

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  • huhu,
    ich habe einmal im leben eine pflegestelle gemacht.
    es war von der orga,von der ich auch meinen ersten hund hatte.
    ich habe mich dann bei der orga gemeldet und wir haben einen pflegevertrag gemacht.
    futter musst du stellen,ta-kosten werden von der orga übernommen.
    da salina mit jedem hund verträglich ist,war es uns egal was wir für einen hund bekommen(hauptsache kein aggressives tier)...
    also warteten wir und liessen uns überraschen.
    es standen mehrere hunde an,mit denen es aber nicht geklappt hat.der eine hat sofort einen endplatz bekommen,der andere wurde noch dort kastriert...also warteten wir weiter.
    dann kam momo..er wurde mir per bild und telefon angekündigt,das er superlieb zu menschen ist.
    ich habe ihn dann bei der orga abgeholt und mit zu uns genommen.
    er verstand sich auf anhieb mit salina und war(ist)ein totaler kuschelbär.
    ich machte bilder von ihm,lernte ihn kennen und die orga stellte ihn auf ihre seite.
    allerdings passierte es,das ich mich in ihn verliebt habe :ops:
    nach ca 3-4 wochen war uns klar,das wir ihn nicht weitervermitteln würden.
    wir haben gemerkt,das wir ungeeignet für eine pflegschaft sind...denn wenn ein tier erstmal hier ist,bleibt es auch :^^:
    wenn salina irgendwann mal über die regenbogenbrücke geht,werden wir es vielleicht nochmal machen.
    aber so wie ich uns kenne,haben wir dann wieder 2 hunde :roll:
    liebe grüsse
    susanne

  • Ich bin keine Pflegestelle, ich gewähre nur Notfällen Asyl ;-)


    Bei "uns" ist es so, daß du dich als Pflegestelle bewirbst. Bestimmte Kriterien müssen erfüllt sein, es erfolgt eine Vorkontrolle und - sofern alles positiv - wird entschieden, welche Art von Hund in Frage kommt.


    Einerseits ist es wunderschön, einem Hund wieder ein Zuhause zu geben, ihn auftauen und wieder lebensfroh zu sehen. Oft mit viel Arbeit und Geduld verbunden, aber immer lohnenswert.


    Bedenken mußt du auch, daß du eine große Verantwortung übernimmst. Dieser Hund sollte dann wirklich bei dir bleiben, bis er ein eigenes Zuhause gefunden hat. Das kann 4 Wochen, aber auch 1 Jahr oder länger dauern. Wenn es Probleme gibt, Unvorhergesehenes eintritt, dann hilft natürlich jeder Verein und sucht eine neue Pflegestelle.


    Das (für mich) größte Problem ist aber, für diesen Hund ein passendes Zuhause zu finden, ihn wieder herzugeben, irgendwie hat man dann bei jeder "Bewerberfamilie" plötzlich Bedenken. Da fliessen dann doch jedes Mal Traenen ... =)


    Gruß, staffy

    Begegne einer Gemeinheit mit einem Lächeln, es beschützt einen Teil deiner Seele !

  • Ohhhhhhhhh ich würde auch sehr gerne einen hund ( am liebsten einen Listenhund) eine pflegestelle bieten , aber zur zeit bin ich ja mit der erziehung von Alano beschäftigt und ich hatte angst dem pflegehund nicht gerecht zu werden.


    Aber wenn Alano über 1 Jahr ist gucken wir mal ob wir eine nette hundeoma finden die eine pflegestelle braucht. :^^:



    lg. Jenny

    Man kann vieles kaufen, das Schwanzwedeln eines Hundes nicht.


    Eyla & Alano befinden sich im Userhundethread auf Seite 1

  • So kenne ich das von Organisationen, die Hunde aus dem Süden holen - bei deutschen Tierheimen habe ich keine Ahnung.


    Zunächst einmal ist das sicherlich von Orga zu Orga unterschiedlich.
    Ich kenne es auch so, dass TA von der Orga, Futter von dir bezahlt wird (obwohl es bei letzterem hier und da auch Spenden gibt). Ehe du zum Tierarzt gehst, musst du dich mit der Orga absprechen (es sei denn es ist ein Notfall). Die Steuer und die Versicherung muss auch von dir bezahlt werden (aber von Orga zu Orga unterschiedlich).


    Du kannst dir den Hund durchaus aussuchen und musst nicht alles nehmen. Bei Hunden aus dem Süden wird es allerdings dennoch ein Überraschungspaket, denn zumeist kommen diese direkt aus Spanien/Griechenland, etc. zu dir.


    Sie können Krankheiten mitbringen, entgegen aller Aussagen der Leute aus dem südlichen Land unverträglich sein oder sich zu Rebellen entwickeln, die dir die Butze auseinander nehmen. Stubenrein sind sie zumeist nicht.


    Bringen sie entgegen aller Aussagen Krankheiten mit, die schwer oder teuer zu behandeln sind, kannst du lange Zeit auf dem Hund hocken bleiben. Niedliche, gesunde, verträgliche Welpen sind sicherlich innerhalb weniger Wochen vermittelt. Stark verängstigte, aggressive, kranke Hunde, die wo möglich noch groß, schwarz und alt sind, brauchen eventuell Monate bis zu Jahren. Es gibt auch welche, die als unvermittelbar gelten.


    Wenn du Schwierigkeiten mit dem Hund haben solltest, die wirklich Schwierigkeiten sind (z. B. Unverträglichkeit mit dem anderen vorhandenen Hund), wird die Orga alles daran setzen, einen neuen Pflegeplatz zu suchen. Man wird dich nicht zwingen, unter jeden Umständen den Hund zu behalten, aber es sollten auch keine Kleinigkeiten sein (wie z. B. dass der Hund vielleicht zwei Monate braucht, um stubenrein zu werden - einige Dinge muss man einfach akzeptieren und sich im Vorfeld drüber klar sein - ein Hund aus dem Tierschutz kann mordsanstregend sein, muss aber nicht).


    Eine Orga, die dir einen Pflegehund überlasst, ohne die zukünftigen Bedingungen für den Hund geprüft zu haben (sprich: dein Zuhause) würde ich persönlich gar nicht erst unterstützen.


    Ich spiele ja auch mit dem Gedanken, einen Pflegehund zu nehmen (mein Mann weigert sich noch). Ich persönlich würde für den Anfang einen Welpen haben wollen, da ich da weiß, dass meine auf jeden Fall freundlich sein wird und Welpen wohl nicht gleich die Weltherrschaft an sich reißen werden, leichter formbar sind. Ein bisschen unheimlich wäre mir schon, ein Überraschungspaket zu bekommen. Man sollte auf alle Eventualitäten gefasst sein. Für mich wäre z. B. ein stark verängstigter Hund nicht gescheit, da ich in der Stadt wohne. Einen Hund, der aggressiv gegenüber Menschen ist, würde ich auch nicht gerne haben wollen, da hier noch ein paar mehr Leute wohnen. Daher würde ich eben einen Welpen haben wollen, aber das ist nur meine Idee.


    Ich möchte dir nicht abraten, einen Pflegehund zu nehmen, im Gegenteil. Es ist eine tolle Sache und ich find es toll, wenn man das macht. Es gibt einen Haufen supertoller Hunde, die dringend ein Zuhause oder zunächst eine Pflegestelle suchen. Oft werden Hunde schon von ihren Pflegestellen adoptiert, da man sie einfach zu schnell ins Herz schließt. Aber man sollte sich halt auch darüber im Klaren sein, dass es anstrengend sein kann und der Hund wo möglich lange lange nicht vermittelt wird.


    Grüße
    Elke

  • Also erst einmal danke für die tollen Antworten!


    Jetzt sieht die Sache schon klarer aus für mich.


    Hat jemand zufällig Erfahrungen mit der Tierhilfe Niederrhein gemacht schon einmal? Ich schaue öfter auf deren Webseite und es sieht mir ganz gut aus. Bei dem hiesigen Tierheim habe ich eben so Zweifel, dass die mit Hunden aus Spanien Geld machen, das habe ich schon von ein paar Seiten gehört jetzt.


    Das der Pfleger aber die Hundesteuer übernehmen soll, fänder ich naja nicht wirklich toll. Erstens nicht weil wir dann hochstuft werden, dass doch immer Hin-und Hergerannt werden muss. Zweitens sollten sie die steuer mMn für Pflegehund erlassen! Und eine Katzensteuer einführen :D


    Bei uns sieht es so aus, dass wir 5000 qm Land haben, 2000 qm davon ca. eingezeunt. Wir hatten früher zwei Brüder, die haben ihr Leben lang draußen gewohnt, nachts aber im Haus-Stall geschlafen. Nur denke ich, für einen größeren Pflegehund ist das natürlich nichts, wenn er da dann mal alleine ist. Und im Haus wäre dann was kleines doch praktischer. Daher die Frage nach dem "Aussuchen".


    Momentan steht es sowieso noch nicht zur Debatte, da finanziell nur ein Hund drin ist. Schwiegermama hat zwar auch noch einen unten (wir wohnen zusammen) aber das fällt dann sowieso meinem Mann und mir zu. Zeitlich stellt es für mich kein Problem dar, da ich von zu Hause flexibel arbeiten kann. Nur mein Mann hält da irgendwie zZt auch noch nicht so viel von. Ich würde auch zur Pflege gerne einen älteren und ruhigeren Hund nehmen. Ich möchte nur keinen älteren endgültig adoptieren, so seltsam es vielleicht klingt, wenn er nach kurzer Zeit schon stirbt weil er alt ist, würde es mir mehr wehtun, als ihn wegzugeben zur endgültigen Familie. Denn im Kopf stellt man sich ja doch darauf ein, dass er nur "Rast" macht bei uns.


    Wenn ein Pflegehund kleine Probleme macht, würde ich auch keine Veranlassung sehen, ihn gleich wieder wegzugeben. Ein großes Problem für mich wäre extremer Vandalismus und Bissigkeit. Mit Scheu oder Stubenunreinheit kann ich leben. Nur lodert in mir doch der Wunsch nach einem Zweithund und möchte nicht, dass ich mir einen ins Haus hole und merke, es war keine gute Entscheidung und den dann zurückgebe, keines Falls! Daher wäre ein Pflegehund natürlich ein guter "Test". Es ist ja allen Seiten damit geholfen. Wenn ich merke, dass es doch nicht vernünftig ist, einen zweiten Hund zu haben, würde ich mich dann kein zweites Mal als Pflegestelle anbieten, nachdem der erste Pflegehund vermittelt wurde.
    Wenn ich mich in ihn verliebe und ich merke, ja, das läuft super, ja doch, es könnte passieren dass er dan bleibt :ops:


    Aber momentan sind dies für mich nur Gedanken und alle Meinungen und Erfahrungen dazu hochinteressant. Denn ein Tierheim könnte unter Umständen alles rosarot anmalen, nur um dem Hund einen Pflegeplatz zu beschaffen und dann stellt sich raus, dass es doch anders aussieht.


    Mehr Erfahrungen eurerseits sind gerne gesehen :)


    Anna

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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