Sind Hunde mit Garten glücklicher?

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    Hallo!
    Was glaubt ihr, sind Hunde mit Garten glücklicher?
    Wir brauchen jetzt sicher keine Diskussion darüber anfangen, ob man einen Hund in der Wohnung, ohne Garten einigermaßen artgemäß halten kann, natürlich kann man das, entsprechende Zeit und Engagement vorrausgesetzt.
    Auf der anderen Seite ist ein Garten natürlich auch ungemein praktisch, man macht die Terassentür auf, kann mit dem Hund im eigenen Garten toben, UO machen etc. Natürlich ersetzt das keinen Spaziergang, ist als zusätzliche Beschäftigung aber sicher nicht zu verachten.
    Ich kann mich ja eigentlich gar nicht beklagen, ich habe zwar keinen Garten, aber wir wohnen im EG haben große Grünflächen ums Haus herum und angrenzend gleich eine große verwilderte Wiese, außerdem noch einen großen Balkon auf dem die Hunde im Sommer in der Sonne liegen können.
    Eigentlich gar nicht schlecht, der springende Punkt ist aber, dass die Hunde ja immer auf mich angewiesen sind das ich Lust habe mit ihnen raus zu gehen.
    Wenn ich das dann mit meinem Hund aus Kindertagen vergleiche: wir hatten ein altes Bauernhaus, einen riesen Hof und mit Garten (insgesamt 2000 qm) und der Hund konnte selbstständig wählen, ob er lieber drinnen oder draussen war. Er war teilweise stundenlang draussen (zusätzlich zu unseren Spaziergängen), teilweise mit uns und teilweise alleine.
    Und ich werde das Gefühl nicht los, dass er einfach ausgeglichener war, als meine jetzigen Wohnungshunde (obwohl auch sie sich über mangelnden Auslauf und Beschäftigung wahrlich nicht beklagen können!)
    Ist ja auch klar, wenn ich mal unsere derzeitige Situation zusammenfasse. An einem durchschnittlichen Tag sind die Hunde etwa zwei bis drei Stunden draussen unterwegs und etwa eine Stunde beschäftige ich mich in der Wohnung mit ihnen (clickern, toben etc.) wenn man dann noch hinzuzählt, dass sie etwa 16 Stunden schlafen bleiben immer noch 4-5 Stunden in denen sie unbeschäftigt sind, etwas miteinander spielen, aber die meiste Zeit gelangweilt irgendwo dösen und auf Aktionen warten. Aber wie gesagt ich habe ja, obwohl gartenlos noch relativ gute Vorrausetzungen, aber wie macht man das in der Stadt in der man vielleicht erstmal einige Zeit laufen muss zur nächsten Grünfläche?
    Was glaubt ihr, sind Hunde mit Garten glücklicher?
    Liebe Grüsse,
    Sleipnir

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

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  • Moin!


    Also Garten ist schon was praktisches. Unser Garten ist ja wirklich nur Handtuchgroß - ich würde sagen vielleicht 5 x 5 Meter, aber dennoch sind die Hunde im Sommer gern viel draußen, liegen im Schatten unterm Busch und beobachten, was da so los ist, halten mal ein "Pläuschchen" mit den Nachbarn. Viel toben ist hier natürlich nicht auf der kleinen Fläche, aber hier und da wird mal das "Frühlingsfest der fliegenden Krokusse" gefeiert (sprich sie buddeln mir meine Pflanzen aus *grummel*, rennen 2-3 kleine Runde usw.


    Pebbles wäre auch mit einem Balkon zufrieden - hauptsache Sonne.


    Ganz ohne Garten möchte ich ungern irgendwie. Außerdem ist das immer mal ein Notfall-Hundeklo, was gerade bei Durchfall doch recht praktisch ist.

    Liebe Grüße
    Silvia und die Mogwais

  • Hallo!
    Ich glaube nicht, dass Hunde mit Garten generell glücklicher sind. Ich denke eher, dass es von hundegerechter Beschäftigung seitens der Besitzer abhängt, ob ein Hund glücklich ist. Auch der tollste Garten ersetzt dem Hund die hundegerechte Behandlung seitens des Besitzers.


    Aber es stimmt schon, dass es mit Garten sicher einfacher ist. Ich muss nicht wegen jedem Mal Pipi machen ans Feld gehen (Ich ja sowieso nicht, ich benutze die Toilette :wink: ).


    Im Sommer steht bei uns immer die Tür zum Hof offen, und die Hunde können wie sie wollen in den Hof und den Garten gehen, da sind die beiden schon insgesamt ruhiger als im Winter, wenn die beiden nicht so viel draußen sind. Das schiebe ich aber doch eher auf die Temperaturen im Sommer, weil sie meistens draußen auch nicht so viel machen, sondern je nach Temperatur in der Sonne oder im Schatten liegen und dösen. Ob beiden ausgeglichener sind als Hunde ohne Garten kann ich allerdings nicht beurteilen, ich kenne die beiden ja nur so.


    Aber ob sie glücklicher sind als ein Hund ohne Garten? Das glaube ich (richtige Beschäftigung des Besitzers mit dem Hund vorausgesetzt) nicht. Nur die Besitzer habens etwas leichter.
    Johanna

    Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand - jedermann ist überzeugt davon, er habe genug. (Descartes)

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  • garten ist wirklich praktisch: tür auf, hund raus, tür zu :D
    war ein scherz, jack mag nicht gerne alleine im garten sein, funktioniert also so nicht.
    aber wir genießen unsere terrasse im sommer doch gerne gemeinsam. aber da täte es dann auch ein gräumiger balkon. wo ich wieder gerade an den ersehnten frühling denken muss :flehan:


    ich glaube nicht das hunde mit garten generell glücklicher sind. spielen doch, wie auch schon genannt bezüglich spiel und beschäftigung, viele faktoren eine rolle.


    viele grüße tanja

  • ich glaube, dass man mit einem hund in einer Telfonzelle wohnen kann und ihn glücklich machen kann. Klar ist ein garten eine praktische Sache, abere s kommt eben imme darauf an wie man den nutzt. Einen Hund den ganzen Tag im garten zu parken ist sicher nicht so gut wie zwei stunden spazierengehen. Die meisten hunde rasen ja auch nicht ewig durch den garten und powern sich aus wenn sie alleine sind. Die emsiten die ich kenne leigen in der sonne oder sitzen vor der tuer um wieder rein gelassen zu werden.
    keinen Garten zu haben ist fuer mich absolut kein grund keinen hund zu halten oder, Im fall von Tierheimen, nicht zu vermitteln. Obwohl wie gesagt ein garten fuer mensch und hund eine tolle sache ist. Ansonsten: platz ist in der kleinsten huette´.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hab einen Garten, keinen großen, aber immerhin. Und ich glaube mein Hund ist damit glücklich. Denn nur da frißt sie Kauknochen, aalt in der Sonne, liegt im Schnee, verbuddelt alte Kartoffeln und gräbt bei der neuen Suche die Tulpen mit aus... "Oh Frühling, komm endlich, damit die Tür den ganzen Tag offen bleiben kann!" - Stoßgebet meines Hundes. :freude:

  • Ich bin mit einem Garten definitiv glücklicher! Dort kann man im Sommer rumlümmeln und die frische Luft genießen, ganz ungeniert beim Trinken und Essen kleckern und die Hunde wunderbar füttern... :mrgreen:


    Viele Grüße
    Corinna

  • Ich glaube nicht, daß ein garten glücklich macht. Unser erster Hund ist in der Wohnung aufgewachsen, wir waren happy, als wir endlich in unser Haus ziehen konnten, aber Hundi wollte gar nicht raus. Als er alt und krank war, da war der Garten praktisch. man konnte ihn schnell mal rauslassen.


    Unsere jetzige Hündin ist noch schlimmer. Lasse ich sie raus, dann klebt sie nach Sekunden an der Tür und will rein. Sind wir im Sommer alle draußen, dann ist es o.k. für sie. Und noch schlimmer, die macht nicht mal pipi im Garten. Wir wohnen glücklicherweise direkt am Waldrand, aber für jedes noch so kleine Geschäft muß ich mich anziehen und sie in den Wald lassen.


    Gruß Christine

  • Hallo,


    unsere Hundis sehen nicht ein, warum sie sich alleine im Garten aufhalten sollten, die stehen meißtens nach 10Sec. wieder vor der Tür.
    Wenn im Sommer die Terassentür auf ist, sind sie trotzdem im Haus, wenn wir es sind.
    Abends lassen wir sie aber nochmal zu Pipi machen in den Garten, das ist ganz praktisch.


    LG
    Katrin

  • Ich denke mal ein Garten zu haben ist ganz praktisch und schön.... für den Menschen. Ich habe früher in einer Einligerwohnung mit Gartenzugang gewohnt, da konnten die Hunde raus und rein wie sie wollten und meistens waren sie drin.


    Es mag ja mal ganz nett sein, im Sommer in der Sonne zu liegen oder unter einem schattigen Busch, aber ich glaube da tuts ein Balkon auch. Praktisch ist ein Garten natürlich in Krankheitsfällen, wenn einem das Wauzi mitten in der Nacht zwecks dringendem Geschäft wegen Durchfall aus den Federn jagt. Aber wegräumen muß ich das Ergebnis im Garten genauso, wie ich es wegräumen müßte, wenn kein Garten da wäre, also auch kein wirklicher Gewinn.

    Viele Grüße
    Daniela und die Cockergang.


    Nicht jeder, der einen Hund hochheben kann, kann auch einen Hund vernünftig halten.

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