Kastration / Bequemlichkeit des Besitzers?
-
-
Wir kommen hier auf keinen grünen Zweig.
Solange es die beiden Lager pro und kontra Kastration gibt mit allen wahren und unwahren Vorstellungen bezüglich Sinn und Unsinn von Kastration, führt das zu wenig fruchtbaren Ergebnissen.
Zur Frage des Threaderstellers, ob die Hundehalter, die ihren Hund kastrieren lassen, es sich zu leicht machen bzw. bequem sind, ist eigentlich alles gesagt.
Nur wer ohne sich in irgendeiner Form zu informieren, seinen Hund kastrieren lässt, dem kann man vielleicht einen Vorwurf machen, aber auch da sollten die Umstände, die zu diesem Entschluss geführt haben bedacht werden.LG, Friederike
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
tja ja @ morrigan, ich kenn auch jemand, der jemand kennt der...

und ich weiss: westernreiter sind die besseren menschen.

ich wiederhole mich gerne: komm her und bring es mir und den jungs bei. die einladung gilt. ich möchte es einmal sehen, wie ein mensch einem hengst den trieb wegerzieht. nicht, wie ihm beigebracht wird, an den stuten vorbeizugehen - das machen unsere auch. sondern wie du den trieb hundertprozentig in den griff kriegst. falls du den unterschied erkennst.
und weil ich jetzt sowieso mod-schelte krieg (sogar berichtigte) kriegst du eine pn.
da dies ein hundeforum ist, möchte ich mich bei allen entschuldigen, die leider diesen nebenschauplatz mitlesen müssen.
stella, die böse englischreiterin - vollkommen ohne ahnung was pferde betrifft. und die natürlich hier im thread nix mehr schreibt - versprochen
-
Zitat
tja ja @ morrigan, ich kenn auch jemand, der jemand kennt der...
Äh, worauf in meinem Posting genau beziehst du dich da?
Natürlich gibt es scharze westernreiter und gute Englischreiter. Ich kann einfach nur von meiner Erfahrung reflektieren, ich bin erst englich, dann Western geritten. Keiner der englischen Pferde war auch nur halbso gut erzogen wie die Westernpferde.
Ich rede hier nicht von einr geheimen Formel, die ich wilden hengste ins Ohr flüstere, sonder die Erziehung von Fohlenbeinen an. Wen es für den joungster Klar ist, dann beim Kontakt mit dem menchen(reiten oder Führen) andere Pferde nicht interessant sind, nimmt er das als erwachsener Hengst als normal an.
Wird dem Zwerg jedeoch(weil er ja soo süß ist) das Zicken bei Pferdkontackt erlaubt, zeigt er das Verhalten natürlich weiter.
Wie gesagt, ich bin immer Hengste geritten und wenn ich mir mal ein eingenes Zulege, wird ds auch wieder einer sein. Wenn du mit ihnen Umgehen kannst, ist das Geschlecht egal.
P.s.ich war im Hochsommer dort
Zitatstella, die böse englischreiterin - vollkommen ohne ahnung was pferde betrifft.
schön das du es erkennst, das ist der erste Weg zur Besserung

-
Zitat
Wiso denn nicht??
Bei großen Hunden versteh ich das ja noch, aber was ist mit den Kleinen?
Die sind doch vor ihrere 2. Läufigkeit doch schon mehr oder weniger ausgewachsen...Eine Frühkastration kann viele nachteilige Folgen haben.
Nicht nur negative Auswirkungen auf die körperliche Entwicklung (soweit ich weiß hat das nicht unbedingt etwas mit der Größe zu tun), sondern auch auf die geistige, wie zB unsicheres Verhalten, Aggressivität, mangelnde Reife.Ich persönlich bin der Auffassung, dass eine Frühkastration mehr Nach- als Vorteile mit sich bringt, zumal das Risiko von Gesäugetumoren meines Wissens nach nicht besonders hoch ist (aktuelle Studien sprechen von 1 - 2 % der unkastrierten Hündinnen).
Es kann allerdings viele vernünftige Gründe geben, die es sinnvoll erscheinen lassen, einen Hund zu kastrieren. Zu behaupten, das hinge nur mit der Bequemlichkeit des Besitzers zusammen, ist vielleicht ein wenig kurzsichtig gedacht.

Das Thema Kastration kann nur individuell betrachtet werden, es sind so viele Variablen zu berücksichtigen, die eine allgemeingültige Aussage meiner Meinung nach unmöglich machen.LG, Caro
-
Zitat
dass sie anschliessend scheinträchtig würde.
Da kann ich Dir nicht folgen, wieso sollte das gerade bei einer Sterilisation den stärker ausgeprägt sein?
Danke Caro :^^:
-
-
Ich finde es wirklich sehr schön und zum Glück nicht so oberflächlich das dieses Thema auch wirklich mal lange genug diskutiert wird.
In einem anderen Forum wurde es nach 20 Antworten geschlossen.
Es geht nur darum das man sich von Tierärzten nicht leichtfertig beeinflussen läßt sein Tier kastrieren zu lassen.
Mein ( schlechter TA) sagte: ja und wenn ihr Hund dann so ca 1 Jahr ist dann könnten wir ihren Rüden ja kastrieren , da haben sie keine Probleme mit anderen Hunden mehr , er ignoriert Hündinnen, er bellt nicht mehr, er zerrt nicht mehr ect.........
TA üerlegen auch womit sie ihre Kassen füllen können??!!
Es gibt natürlich auch gute TA.
Ich habe inzwischen 2 schlechte und einen guten gefunden.Jungen Menschen von ca 20 Jahren ( viele sind Junge HundeHalter) werden beraten zu einer Kastration aus Geldgier / geködert mit Vorteilen die keine sind.
TA leben davon . Ich möchte es nur auf den Weg geben. :x
-
Ich mach es kurz:
Ich bin für Kastration. Alle meine Hunde sind es und auch unsere "kleine" wird nach ihrer ersten Läufigkeit Kastiert.
Und nein, ich bin nicht zu faul zum Wischen oder mir andere Rüden vom Leib zu halten.ZitatHey,
ich halte Kastrationen für sehr sinnvoll. Das Sexleben eines Hundes ist mit unserem nicht zu vergleichen (oder? ich mach es aus Spaß, mein Hund nicht)
Es ist ein Trieb!!!! Und diesen darf er/ sie nie ausleben also wofür? :irre:
Schau mal wieviel unerwünschten Nachwuchs es gibt.
Die Kastration ist eineinmaliger Eingriff, die Risiken einer Narkose durchaus Berechenbar, das sieht bei der Pille ganz anders aus. -
tomtomtom na bei dir müssen ja viele schlechte TA rumlaufen.
Ich studiere Tiermedizin und muss dazu sagen, dass unsere Koiniker uns bei jeder Op genau Vor- und Nachteile erklären undoft sind es die Besitzer, die unbedint ihren Hund operieren lassen wollen, auch wenn dringend davon ageraten wird (jetzt nicht unbedingt nur bei Kastraktion)
Wie du siehst wir haben genug zu tun und müssen Kastraktionen nicht anden Mann bzw Frau bringen. -
Hmmm, solange hab ich noch nie gezögert, bis ich den mausklick auf Antwort erstellen dann doch getätigt habe....
Ich sehe es so, wie viele andere Vorredner auch. MAn kann bei solch einem Thema NICHTS verallgemeinern. Ich verstehe die Kastrations-Gegner, die immer wieder mit Argumenten kommen wie: rumgeschnippel am gesunden Hund, HH trägt bei Läufigkeit die Verantwortung, erst bei med. Indikation, etc. Zum Thema "Grschlechtsneutral" nach KAstration könnte ich aus dem Stehgreif allerdings mehr wie 10 Hunde aus meinem Bekanntenkreis nennen auf diedas nicht zutrifft. Dieses Argument ist eines derjenigen, die bei mir gar nicht gehen!
Auch das Argument, das die Hunde bei Frühkastration nicht erwachsen würden bzw. viel ihres Welpen-/ Junghundverhaltens beibehalten, kenne ich nicht. Ich hatte das schon mal mehr oder weniger ausführlich in einem anderen Thread an HAnd des Blindenführhundes erläutert (wo mir dann aber netterweise mitgeteilt wurde, es wäre auch weniger ausführlich gegangen, nun ich dachte, es würde evtl. interessieren...). Gebrauchshunde an sich werden auf jeden Fall meines Wissens nach immer zu BEginn der Ausbildung kastriert (und das ist meistens nicht erst mit 2 JAhren oder älter) und solche Hunde erbringen im Laufe ihres LEbens eine Leistung, vor der man den Hut ziehen kann. Und keiner der mir bekannten Hunde macht den Anschein als hätte er nicht die chance gehabt erwachsen zu werden, weil ach so böse HH ihn haben kastrieren lassen.Und bzgl. der immer wieder kehrenden Studien bleibt mir nur zu sagen: MAn wird ewig Studien finden, auf die irgendjemand anderes eine Gegenstudie bringen kann. Also unsinnig.
Ich habe meine erste Hündin durch Mammatumore verloren und bei unserer jetzigen Hündin ist die Überlegung PRO oder CONTRA Kastration definitiv noch nicht abgeschlossen. Eines steht aber für mich fest. Die Entscheidung werde ich sicherlich nicht hier im Forum mitteilen, denn es ist MEINE bzw. UNSERE alleinige. Und so sollte es auch meienr MEinung nach jeder andere HH handhaben (PUNKT!!!)
-
Zitat
Auch das Argument, das die Hunde bei Frühkastration nicht erwachsen würden bzw. viel ihres Welpen-/ Junghundverhaltens beibehalten, kenne ich nicht.
Ich leider schon... natürlich weiß man nie, wie der Hund geworden wäre, wenn er kastriert wurde, jedoch die Hunde die ich kenne, haben sich laut ihres Besitzers nicht sonderlich verändert nach der Kastra, und wirken oft ein wenig kindisch...
Es muss zwra nicht zwangsweise so sein, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es bei einem sehr großen Teil so ist. - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!