Bild und Hundehysterie,
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Hallo,
Also ich muss mal ein bisschen dagegenhalten.Vorab: ich finde die Bild- Zeitung auch das letzte, aber das weiß man ja längst.Anscheinend guckt aber doch jeder, und sei es im Vorbeigehen mal drauf.
Dann die andere Seite:ich war einmal wirklich dabei, als ein Hund(ein sogenannter Kampfhund) wirklich aus dem Nichts einen anderen zerfleischt hat.Es war entsetzlich.Ich kam nichts ahnend mit meinem Kinderbuggy, in dem meine kleine Tochter saß, um die Ecke und nicht unweit begann das Drama.Ich muss sagen ich hatte bis dato nie Berührungs-oder sonst welche Ängste mit und vor Hunden.Der Pitbull war an der Leine und lief mit seinem Herrchen am Fahrrad mit.Von der Seite kam ein kleiner weißer Highlandterrier angelaufen.So schnell,wie der Pitbull dem direkt an die Kehle gegangen ist konnte man überhaupt nicht schauen.Das ging ruck zuck.Die entsetzte Besitzerin warf sich mutig auf den Pit, um ihren Hund zu retten, noch ein anderer Mann kam aus einer Bank gerannt, um mit ihr zusammen den Hund zu retten.Der Besitzer konnte garnichts machen, der war nämlich in hohem Bogen vom Fahrrad geflogen und sortierte sich mühsam.Ich bin schnell gegangen, denn ich konnte nichts machen mit kleinem Kind im Schlepptau. Ob der kleine Hund überlebt hat, weiß ich nicht.Ich habe nur noch gesehen, dass er völlig zerfetzt war und blutete wie verrückt.Das war richtig schlimm.:erschreckt:
Und seitdem ich das so hautnah miterlebt habe, mache ich auch um manch einen Hund einen Bogen.Die Bereitschaft (wohl gemerkt die Bereitschaft, die ja auch gerne eine Leben lang schlummern kann) zum Töten ist bei diesen Hunden einfach höher als bei manch einer anderen Rasse und das muss ein Hundehalter einfach wissen und den Hund dementsprechen erziehen und letztlich auch kennen.
Wenn so ein Hund nun zufällig meine Tochter erwischt hätte, dachte ich mir.Ich fand es so schon fürchterlich genug, und die Frau mit ihrem kleinen, weißen, blutenden Etwas auf dem Arm tat mir sehr sehr leid.
Insofern kann ich auch Menschen verstehen, die für eine strengere Gesetzeslage oder genaueres Hinschauen,wie die Hunde gehalten werden, plädieren.Schönen Sonntag,
Rosalinchenich finde du hast mit deinem beitrag absolut recht, auch ich mache einen grossen bogen um gewisse hunde.
aber ich befürchte das du dich damit nun böse in die nesseln hier gesetzt hast - Vor einem Moment
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Hi,
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ich meinte aus den KINDERN, plural, nicht dem kind mit dem kratzer.
so weit ich weiß, wurde dem einem mädchen durch mehrere op'n das gesicht gerettet.allein die möglichkeit, dass ein solcher hund wieder so etwas tut, sollte als grund genügen ihn einzuschläfern
den vergleich mit dem messer finde ich treffend, denn eine tatwaffe bleibt auch nicht im freien umlauf, sondern wird eingezogen. -
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allein die möglichkeit, dass ein solcher hund wieder so etwas tut, sollte als grund genügen ihn einzuschläfern
den vergleich mit dem messer finde ich treffend, denn eine tatwaffe bleibt auch nicht im freien umlauf, sondern wird eingezogen.Die Möglichkeit, das ein Hund soetwas tut ist grundsätzlich immer gegeben. Demnach müssten alle Hunde eingeschläfert werden.
Die Möglichkeit, das mit einem Messer jemand getötet wird ist ebenfalls immer gegeben, demnach müssten sämtliche Messer eingezogen werden.Der Unterschied ist aber: der Hund wird gleich mal schnell getötet - obwohl doch auch hier einziehen und in kompetente Hände geben reichen würde. Was kann der Hund dafür wenn der Mensch falsch mit ihm umgeht - dennoch soll er sein Leben dafür lassen.
Und die Tatsache, dass sogar angeblich hundeliebende Menschen an die Mär der rassespezifischen Tötungslust glauben, zeigt nur wie gründlich dieses Propagandamedien gearbeitet haben. Traurig
susa
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Und die Tatsache, dass sogar angeblich hundeliebende Menschen an die Mär der rassespezifischen Tötungslust glauben, zeigt nur wie gründlich dieses Propagandamedien gearbeitet haben. Traurig
susa
Das galt wohl mir,was;))??Kann auch sein,dass ich mich irre.Ich mache daraus keinen Glaubenskrieg.So ist es mir von einer erfahrenen Hundetrainerin gesagt worden ,und nachdem ich diese oben beschriebene Geschichte nicht mit einem Pudel, einem Labrador und auch nicht mit einer anderen Rasse sondern eben mit einem Pitbull erlebt habe, vertraue ich meinen Sinnen.Und sicherlich ist das kein böses Tier, das gibt es garnicht.
Der Halter hat die Verantwortung dafür, dass das Tier nicht unberechenbar wird.Es kann nicht sein, dass wir Haustiere haben,egal jetzt welche Rasse, die andere zerfleischen.Wenn ich solch einen Hund hätte, und der hätte einem Kind beispielsweise etwas getan, also ich würde meines Lebens doch nicht mehr froh,
in diesem Sinne liebe Grüße,
Rosalinchen -
Nein, nicht nur Dir, Rosalinchen.
Deshalb habe ich es ja so allgemein formuliert.
Ich versteh ja das so ein Schreckenserlebnis tief sitzt, aber das Du nun ausgerechnet Zeuge einer Pitbullattacke warst ist reiner Zufall. Ebenso hättest Du Zeuge einer Schäferhundattacke werden können - die Statistik spricht da eine deutliche Sprache.
Es liegt nicht an der Rasse wie ein Hund sich verhält. Es liegt am Halter - es gibt aber leider viele Halter die sich nicht zufällig gerade diese Rassen aussuchen - insofern gibt es da leider tatsächlich einen Teufelskreis.
Mit Deinem vorletzen Satz hast Du natürlich absolut recht:
es kann und darf nicht sein das wir berechtigte Angst vor den Haustieren gewisser Menschen haben müssen. Und dagegen sollte man auch sehr strikt und rigide vorgehen.
Ich bin da allerdings für Ursachenbekämpfung - und die Hunde sind nur die Sympthome.lg
susa -
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Hunde werden nicht mit einer "erhöhten Bereitschaft zum Töten" geboren - das ist genau der Schwachsinn, den die Boulevardpresse verbreitet, wenn mal wieder nach Rasseverboten oder wenigstens kompletter Maulkorb- und Leinenpflicht geschrien und ordentlich Stimmung gegen die "Killerbestien" gemacht wird. Schließlich sind Pits, Staffs und Co. ja alle geborene Killer, die grundsätzlich aus heiterem Himmel alles, was sich bewegt und nicht bei drei auf einem Baum ist, anfallen und zerfleischen *ironieoff*...Es sieht leider ganz so aus, als würde die Saat, die Bild und Co. säen, auf fruchtbaren Boden fallen...
Keine Frage, diese Beissvorfälle der letzten Tage sind furchtbare Tragödien, aber der Fehler liegt nicht in den Genen bestimmter Hunderasse. Und zu der Meinung stehe ich auch als Mutter von vier Kindern. Ich finde diese Hysterie schrecklich.
Jeder Hund kann unter entsprechenden Umständen zum Beisser mutieren und gerade ein Kind ernsthaft verletzen oder gar töten. Das schafft nicht nur ein Pit, Staff oder Rottweiler, das kann bspw. auch ein Golden, Border oder ein Aussie. Aber bei letzteren beiden, die als "Plüschbomben" aus Show- und Vermehrerzuchten, leider gern als Familiehunde angepriesen werden, sieht kaum einer, dass die Hunde kein anderes Gebiss als Sokas haben und ebensolche Verletzungen hervorrufen könnten. Sicher, sie bringen nicht die Körpermasse mit, aber wenn es um Attacken gegen Kinder geht, dann spielt das so erstmal keine Rolle.
Es gibt sie, die Beissunfälle mit jenen Rassen, aber dafür interessieren sich die Medien eher wenig. Ist halt nicht reißerisch genug aufzumachen ;).Die Ausrottung bestimmter Rassen (und manche Leute sähen wohl gern, daß Sokas allesamt auf der Stelle getötet würden - siehe Leserkommentare der letzten zwei Tage in der Bild) wird das Problem nicht lösen solange jeder "Idiot" einen Hund halten darf und mit dem Tier machen kann, was ihm in den Sinn kommt. Es ist schon erschreckend, welches Maß an Unwissen und Falschinformation bei nicht wenigen Hundehaltern noch vorhanden ist (und leider auch bei manchem selbsternannten Trainer). Das fängt schon mit Alphawurf, Nackenschütteln und Stachelhalsbändern an und endet bei den Spinnern, die es geil finden, wenn ihre Hund alles und jeden anfletschen...
Und wenn dann was passiert, dann heißt es immer "aus heiterm Himmel, war doch sonst so ein lieber Hund"...Quark (gesundheitliche Ursachen mal außen vorgelassen, die dürften auch eher selten zugrunde liegen)!Hier im Ort lebt übrigens ein DSH Rüde, vor dem ich, als mein Hund noch Welpe war, von diversen Leuten gewarnt worden bin. Mir wurde erzählt, der Halter (ein älterer Mann) hätte seinen Hund absolut nicht unter Kontrolle, der Hund würde mit Billigung des Besitzers auf Radfahrer und Kinder losgehen und sei unberechenbar aggressiv. Und was soll ich sagen? Jener DSH ist einer der Hunde, mit denen meine Hündin gern rumtobt. Der ach so aggressive Rüde mag zwar nicht jeden anderen Rüden, ist aber ansonsten eher einer aus der Kategorie "treudoof". Von Aggressivität keine Spur - weder gegen Mensch noch Tier. Aber es gibt halt allerlei Gerüchte, die sich sehr hartnäckig halten.
Wer konsequent jedes von Hunden ausgehende Risiko vermeiden will, der müßte eigentlich für die Abschaffung sämtlicher Rassen jenseits der Meerschweinchengröße sein bzw. fordern, alle Hunde nur noch mit Maulkorb und 1m-Leine in die Öffentlichkeit zu lassen.
Tolle Aussichten, oder? -
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Der Pitbull war an der Leine und lief mit seinem Herrchen am Fahrrad mit.Von der Seite kam ein kleiner weißer Highlandterrier angelaufen.So schnell,wie der Pitbull dem direkt an die Kehle gegangen ist konnte man überhaupt nicht schauen.
wenn der pit angeleint am fahrrad lief, wie konnte denn dann ein terrier so nah an ihn ran? na?...... hat da wohl der besitzer des "kleinen der tut nix" etwas geschlafen?
ich lasse doch meinen hund nicht in die nähe eines am rad rennenden hundes, egal welcher rasse.
meiner meinung nach hat an der geschichte einzig und allein die halterin des kleinen hundes die schuld. da mußte der kleine für die blödheit des halters büßen.
gruß marion
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Und die Tatsache, dass sogar angeblich hundeliebende Menschen an die Mär der rassespezifischen Tötungslust glauben, zeigt nur wie gründlich dieses Propagandamedien gearbeitet haben. Traurig
susa
Das hab ich beim lesen jetzt auch gedacht.
Ich habe eine American Bulldog, hier in RLP ein ganz normaler Hund, der auch ohne Leine läuft. Cap ist vorwiegend weiss mit gestromten Abzeichen und auch noch Rosenohren. Viele Leute mit gesundem Halbwissen sehen da den Kampfhund und manche fragen dann auch mal ob der nicht viel Steuern kostet. Trotzdem verliefen bisher Begegnungen mit anderen Leuten positiv, ausser das Leute mit Kinderwagen mal die Strassenseite wechseln, aber das tut auch keinem weh.
Ich habe mich auch schon öfters gefragt, ob das jetzt daran liegt, dass ich hier auf dem Land lebe und die Leute den Bezug zum Hund noch nicht so ganz verloren haben, oder ob die von den Medien geschürte Hysterie jetzt langsam abflaut. Sollte zweiteres der Fall sein, so beunruhigt es mich schon, wenn die Medien ihre Hetzkampanie wieder aufleben lassen.Gruss Liane
P.S.: toller Link zu mir-san-hund. Jetzt weis ich endlich warum Cap, die ja laut Bekannten von mir, eine Beisskraft von 900 t :irre: hat, immer mir einem Knochen länger beschäftigt ist als unser Labrador.
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Die Bereitschaft (wohl gemerkt die Bereitschaft, die ja auch gerne eine Leben lang schlummern kann) zum Töten ist bei diesen Hunden einfach höher als bei manch einer anderen Rasse und das muss ein Hundehalter einfach wissen und den Hund dementsprechen erziehen und letztlich auch kennen.
Schönen Sonntag,
Rosalinchen
Also erstmal haben Sokas keinen erhöten drang zum töten!Im gegensatz sie haben eine extrem hohe REIZSCHWELLE! im bezug auf menschen und kinder viel viel höher als andere Hunde und dan willst du mir klar machen die fallen aus dem nichts leute an aus spaß?Man sollte keinen WT für Sokas fordern sondern für den Halter den wie der mensch ist so wird auch sein Hund!
Und aus JEDEM HUND kann man eine Killermaschine machen egal ob staff DSH oder dackel jeder hund kann bei falscher haltung und erziehung druchdrehen.Und das du das rassenspezifisch hand habst find ich :ua_no2:
den auch dein Hund könnte bei krankheit oder sonstwas durchdrehen und dein kind verletzen. -
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Und seitdem ich das so hautnah miterlebt habe, mache ich auch um manch einen Hund einen Bogen.Die Bereitschaft (wohl gemerkt die Bereitschaft, die ja auch gerne eine Leben lang schlummern kann) zum Töten ist bei diesen Hunden einfach höher als bei manch einer anderen RasseRosalinchen
das ist auch besser so, die hundehalter dieser hunde werden es dir danken.
und über den restlichen quatsch kann ich echt nur schmunzel - wenn es nicht so traurig wäre, das hundehalter diese "blödz....smeinung vertreten.
ich kann dir gern mal erklären, wie schwer verletzt mein rotti von einem retriever wurde, der sofort von hinten angegriffen hat. aber das macht ja nix, ist ja so ein lieber familienhund, ein held, der hat sich getraut, einen rotti zu erlegen. :irre:
wäre es anders rum gewesen, möchte ich nicht wissen, was uns passiert wäre. denn bild stand bestimmt schon in den büschen.
gruß marion, die sich immer noch wundert, wie aufgeklärt hundehalter sind.
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