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Hirntumor - Erfahrungen und Hilfe sind gefragt!!

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    Ich habe eine Kuvaczmischlingshündin, 8 Jahre alt. Seit heute weiß ich defenitiv, dass ihre plötzliche Blindheit (seit ca. 3 Wochen) auf einen Hirntumor zurück zu führen ist. Ich bin natürlich unendlich traurig, Sina ist mein Ein und Alles. Der Augenspezialist in Bremen hat mir bezüglich einer OP nicht sehr viel Hoffnung gemacht und im Moment bin ich natürlich extrem unsicher was ich machen soll. Ein Freund meinte bereits, dass ich sie gleich einschläfern lassen sollte. Aber ich denke, dass ich damit noch unbedingt warten werde! Ich will versuchen, ihre Lebensumstände so perfekt wie möglich für sie darzustellen. Inzwischen lasse ich ihr vieles "durchgehen". Sie genießt natürlich ihre neuen Möglichkeiten. In Ewägung ziehe ich noch die Möglichkeit nach Hannover an die Hochschule zu fahren. Dort kan ein CTG ihres Gehirns gemacht werden. Ich möchte ihr unbedingt noch ein paar Jahre ermöglichen - lebenswert und natürlich schmerzfrei.
    Es wäre schon, wenn Ihr mir mit Euren Erfahrungen helfen könnt. Für Hinweise, Tips usw. bin ich natürlich sehr dankbar!


    Andrea

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  • Hi Andrea,


    Du kannst natürlich nach Hannover fahren und eine CT machen lassen. Würde ich auch machen. Aber verabschiede Dich schon mal von dem Gedanken "ein paar Jahre". Je nach Bösartigkeit des Tumors geht das sehr schnell. Bedenke, das Gehirn ist von Knochenmasse umgeben. Da führt jegliches Wachstum des Tumors zu Druckerhöhungen auf das Gehirn. Und damit schon mal zu Kopfschmerzen. Weiterhin führt das Wachstum zur Kompression des Gehirngewebes und damit zur sogenannten Druckatrophie. Das heisst, das Gewebe, auf das Druck ausgeübt wird (Gehirngewebe in dem Fall) wird geschädigt und zerstört. Das heisst im konkreten Fall, dass bei fortschreitendem Tumorwachstum immer mehr Teile des Gehirns "absterben" rsp. die Funktion aufgrund von Nervendegenerationen einstellen.


    Bei meiner Hündin fing es mit Niesen an. Wir wussten zuerst nicht, was das sein könnte. Tippten auf Erkältung, Fremdkörper (Granne oder evtl. sogar Tumor) in der Nase und und und.


    Dann fiel mir auf, dass die Muskeln der linken Gesichtshälfte atrophiert waren. Kommentar des TAs "das ist altersbedingt". Kurz darauf wurde die Hornhaut des linken Auges aufgrund einer Keratokonjunktivitis sicca (Bindehautentzündung mit/aufgrund mangelnder Tränenflüssigkeit) zerstört. Das war das erste Anzeichen, dass irgendwas absolut nicht mehr "normal" war. Der Augenspezialist tippte nach der Untersuchung auf Hirntrauma mit Defekt des 5. Gehirnnervs, da er zum damaligen Zeitpunkt keinen Hirntumor feststellen konnte. Allerdings erklärten mir die Neurologie-Spezialisten hinterher, dass man einen Hirntumor idR auch nicht mit dem C-Bogen erkennen kann, sondern nur definitiv mit CT. Na ja, das Hirntrauma hätte sein können, da sie kurz vor den ersten Symptomen (Niesen -> als Ursache war später klar der Ausfall der Tränendrüse) versuchte, vom Boden auf das Sofa zu springen, und dabei mit voller Wucht mit dem Kopf gegen die Platte des Couch-Tisches krachte. Das hätte theoretisch eine Art "Schlaganfall", Hirntrauma, etc. auslösen können. War es aber nicht.


    Weitere 2-3 Monate später kamen dann deutliche neurologische AUsfallserscheinungen dazu. Ataktischer Gang, Manegebewegungen, Kopfschiefhaltung. Bei der neurologischen Untersuchung durch Spezialisten kam dann heraus, dass auch weniger offensichtliche Ausfallserscheinungen da waren. Z.B. die gesamte linke Gesichtshälfte inkl. Zunge vollständig gelähmt, was sie sehr gut kompensieren konnte. Totaler Ausfall mehrerer Gehirnnerven. Und und und.


    Und natürlich inoperabel. Mal davon abgesehen, dass sich bei Entnahme des Tumorgewebes nach dem Einschläfern herausgestellt hat, dass dieser Tumor offensichtlich bösartig war.


    Du musst Dir im Klaren darüber sein, dass je nach Art des Tumors ein mehr oder weniger schnelles Wachstum stattfindet. Und ist das Ganze nicht operabel, dann solltest Du Dir ebenfalls im Klaren darüber sein, dass dein Hund voraussichtlich keine 12 Jahre mehr wird.


    Ist zwar wahrscheinlich nicht das, was Du gern lesen würdest, aber das ist mE eine realistische Einschätzung.


    Viele Grüße
    Cindy

    Viele Grüße
    Cindy

  • Hallo Cindy,


    besten Dank für die Infos. So in etwa habe ich mir das Ganze auch vorgestellt. Nicht schön, aber realistisch. Sina hat zur Zeit noch keine weiteren "Ausfallerscheinungen". Natürlich will ich unbedingt vermeiden, dass sie im weiteren Verlauf unter Schmerzen oder anderem leidet. Weißt Du, ob man das Wachstum eines Tumors durch Medikamente verlangsamen kann?


    Andrea

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  • Hallo Andera soviel wie ich weiß kommt es darauf an wo und was für eine Art Tumor es ist je nachdem gibt es Medicamente die das Wachstum hemmen,leider nicht stoppen pass auf deine Hündin au f den leider hatten wir im Bekanntengreis den Fall das der Hund unheimlich aggresiv wurde auf Grund der Schmerzen .Es tut mir sehr leid dir nicht irgendeine super Lösung sagen zu können aber es gibt keine aber wie gesagt pass bitte auf und bitte las deinen Hund nicht unnötig leiden nur weil du nicht loslassen kannst, Meine Gedanken sind bei euch wünsche euch alles gute.LG Beate :knuddel:

    Der Verstand ist wie eine
    Fahrkarte: Sie hat nur dann einen
    Sinn, wenn sie benutzt wird.

  • Hallo Andrea,


    ich kann Dir leider auch keine guten Nachrichten schicken. Unser Ignaz war 13, als er plötzlch anfing ständig im Kreis zu laufen, nicht mehr gut zu riechen. UIch habe damals immer gesagt wir stehen spazieren, er hat endlos an einer Ecke geschnüffelt. Und immer wieder dieses im kreis laufen. Anfangs sagten wir so halb lächelnd, jetzt wird er aber alt und komisch. Hat auch teilweise Leute angeknurrt, obwohl ein ausgesprochen menschenfreundlicher Hund.
    Irgendwann sind wir dann zum Tierarzt, da kam der Befund evtl. Hirntumor, oder tatsächlich Alter. Und der Rat zum CT. Den haben wir dann nicht gleich befolgt, vielleicht aus Angst vor der Diagnose oder um dem Hund das alles zu ersparen.
    Und dann ging es rapide. Mein Mann kam mit Ignaz vom Gassigehen heim, wir haben gefrühstückt, er wie immer dabei. Urplötzlich ist er aufgestanden, mit dem Kopf an das Tischbein geknallt und dann kam ein epileptischer Anfall. Sowas habe ich noch nie erlebt, es war so grauenhaft. Wir haben gleich beim TA angerufen, da war klar, es ist der Hirntumor. Mittags um 12 wurde Ignaz erlöst.
    Wir haben ihn anschließend in die Pathologie gebracht, der verdacht hat sich bestätigt.
    Im nachhinein muß ich sagen, wir haben viiiieeel zu lange gewartet, die Anzeichen haben sich bestimmt ein halbes Jahr vorher angekündigt, ganz schleichend, nicht auffällig.
    So schlimm es ist, lasse Deinen Hund nicht zu lange leiden, ich denke viel Hoffnung gibt es in einem solchen Fall nicht.


    Ich wünsche Dir ganz ganz viel Kraft für die nächste Zeit, genieße jede gemeinsame Minute.


    Christine

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich danke Euch für Eure Beiträge und natürlich für die guten Wünsche. Gestern hatte ich noch mal ein ausführliches Gespräch mit der TÄ. Wir sind zu dem Entschluß gekommen, keine weiteren Untersuchungen durchzuführen und bei einer Verschlechterung ihres Zustandes sie zu erlösen. Der Gedanke daran ist natürlich ganz furchtbar, aber sie soll nicht leiden. Ich hoffe, dass uns noch ein paar schöne Stunden bleiben. Euch nochmals ein großes Dankeschön!


    Andrea

  • Hallo Andrea,


    ich habe gerade Dein Theard gelesen und bin sehr betroffen. Es tut mir sehr leid, dass Du und im Besonderen Dein Hund das durchmachen muss.


    Ich wünsche Euch beiden alles Gute und noch eine ganz lange ung glückliche Zeit.


    LG
    agil

  • Hallo Andrea,
    ich schließe mich den Wünschen von agil an und halte Euch die Daumen für eine lange und schöne Zeit miteinander.
    Ich könnte Dir nicht sagen, was ich machen würde.... man ist da so hilflos.


    Alles Gute für Euch
    LG Sanny

    fides esperantia caritas
    1 Kor 13 13

  • Ich bin ja hier ein Neuling und total überwältig von so viel Anteilnahme. Es hilft mir unwahrscheinlich. Ich habe ein Bild von meinem Schatz beigepackt - damit Ihr eine Vorstellung von ihr habt.


    LG Andrea

  • :knuddel: Man ist das ne süsse drück dir die Daumen das ihr noch eine schöne Zeit zusammen habt genieße diese Zeit und lass den Kopf nicht hängen mehr kann ich dir leider auch nicht sagen denk an euch :love: LG Beate

    Der Verstand ist wie eine
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    Sinn, wenn sie benutzt wird.

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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