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Muss ich mal loswerden... neuer Jagdpächter!

  • Heute morgen bin ich mal wieder zum Laufen gestartet. Alle drei Hunde frei, vor mir auf dem Weg. Bei uns kann man recht weit schauen, so sehe ich schon bald einen ordentlich polierten mir unbekannten Jeep am Wegesrand sehen. Aha, denke ich, da kann der "Inhalt" ja nicht weit sein. Das war an einer Stelle, wo sich das Wild immer in einem Gebüsch in ca. 200 Meter Entfernung aufhält - ich weiß, das, schließlich laufe ich diese Strecke regelmäßig...


    Jagdpächter schlägt sich sofort aus dem Gebüsch, als er mich kommen sieht und sagt sofort: "Dahinten ist Wild und ihre Hunde jagen das. Sie werden deshalb erschossen." Ich: " Aha. Meine Hunde sind kontrollierbar." Chill denkt sich derweil, ist bestimmt nett der Mann, ich lauf mal hin. Ich rufe sie zurück, sagt er sofort: "Ihr Hund ist gefährlich". Ich konnte mir einen Lachanfall nicht verkneifen. Sagt er todernst: "Ihr Hund wollte mich in Gefahr drohender Weise anspringen." Langsam werde ich echt sauer, verkneife es mir aber und frage ihn nur höflich, ob er denn auch einen Hund habe. Er: "Ja, sogar zwei!" Ich sage nur "Aha..." und jogge weiter.


    Irgendwie ahnte ich es schon: Er verfolgte mich noch eine Weile mit seinem schicken Jeep... Leider gab es nur keinen Grund... so drehte er irgendwann doch ab.


    Eigentlich wollte ich nur eine entspannte Joggingrunde drehen... hat mir alles vermiest.


    Der vorige Jagdpächter pflegte es, mich freundlich zu grüßen, wenn wir uns trafen... ich wünsche ihn mir zurück *grummel*


    Viele Grüße
    Corinna

  • Oje ... auch wenn ich unsere Jagdpächter gern in Schutz nehme, weil sie nett sind, kann ich Dir nur raten, bei diesem Exemplar äusserst vorsichtig zu sein: Der nimmt jedes Ziel zum Rumballern. :fight:
    Aber damit verrate ich Dir nichts Neues :!:


    LG WorkingDog

  • Hi Corinna,
    leider hast Du nun einen von den seeeeeeehr wichtigen Jagdpächtern erwischt, findet man halt immer mal wieder... Kannste auch leider nichts dran ändern-ärgerlich genug...
    Mir ist unser vorheriger auch mal mit seinem (gar nicht polierten) Jeep hinterhergefahren, hat dann aber ebenso festgestellt, daß mein Hund bei Fuß läuft und auf Pfiff zurückkommt. Er hat mich nie wieder angemacht. Seit vorletztem Jahr hat der Jagdpächter aus dem kleineren Bezirk die gesamte Fläche übernommen, der ist uns wohlgesonnen und schaut sogar hin und wieder beim Viehumtreiben zu-ist von dem "fleißigen, gut hörenden" Hund sehr angetan. Er ist außerdem äußert kooperativ und großzügig, wenn es um Wildschäden auf unseren Flächen geht. Wir haben da echt großes Glück.
    Vielleicht musst Du den Deinigen ja auch nicht mehr lang ertragen. Hoffe ich mal für Dich.


    LG Sanny

    fides esperantia caritas
    1 Kor 13 13

  • Zitat von "flying-paws"

    Der vorige Jagdpächter pflegte es, mich freundlich zu grüßen, wenn wir uns trafen... ich wünsche ihn mir zurück *grummel*


    Versetz dich mal in die Lage des "neuen" Jagdpächters. Der "alte" hat dich gekannt und er wußte von deinem Hund. Der neue muß sich möglicherweise überzeugen, daß es doch die einen oder anderen Hunde gibt die führbar sind (dann oftmals besser als der betreffende Jagdhund des Pächters).
    Er hat wahrscheinlich die gleiche Erfahrung gemacht, daß viele ihre Hunde einfach laufen lassen, ohne sie wirklich unter Kontrolle zu haben.


    Jedenfalls wünsche ich dir, daß sich der Jagdpächter doch noch "überzeugen" läßt und das Verhältnis sich noch normalisiert und er einer von denen ist die nicht gleich losballern nur weil er dazu bwerechtigt ist.


    Gruß aus dem Fichtelgebirge

  • Hallo Corinna


    Das könnte dann auch einer von den "netten" Jagdpächtern sein die ihre Zähnefletschenden Hunde mit langer Leine an den Hochsitz binden, so dass andere auf die "Gnade" des Pächters angewiesen sind um dran vorbei zu können. So mußte ich auch mal loswerden! :bindagegen:


    Viele Grüße und hoffentlich nicht zu viele Begegnungen mit dem Neuen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Puh , sind ja nette Leute denen ihr so begegnet !
    Da bin ich echt froh , das wir uns mit Schafen und
    Hunden im eigenen Revier aufhalten und unsere
    Jäger sowieso ein Hunde und Katzen -Schießverbot
    haben .
    Aber davon ab ... bei unseren Nachbarn gehe ich
    äußerst selten mit freiem Hund über die Reviergrenze -
    ist ungeschickt wenn man dann jemand trifft .
    Im Wald rumstöbern ist natürlich auch bei uns
    streng verboten , aber meine Hunde bleiben
    von sich aus auf dem Weg - das mußte ich ihnen
    auch gar nicht beibringen .


    Wie wäre es denn mit einem kleinen " Begrüßungsschnaps "
    für euren neuen Jagdpächter ? Vielleicht glättet das die Wogen ...


    Antje

  • Zitat von "Hundetrainer"


    Versetz dich mal in die Lage des "neuen" Jagdpächters. Der "alte" hat dich gekannt und er wußte von deinem Hund. Der neue muß sich möglicherweise überzeugen, daß es doch die einen oder anderen Hunde gibt die führbar sind (dann oftmals besser als der betreffende Jagdhund des Pächters).
    Er hat wahrscheinlich die gleiche Erfahrung gemacht, daß viele ihre Hunde einfach laufen lassen, ohne sie wirklich unter Kontrolle zu haben.


    Mmh, seltsam. Wenn ich irgendwelchen Menschen begegne, dann gehe ich prinzipiell ersteinmal in guter Absicht auf sie zu. Ich drohe ihnen nicht begrüßungslos und denke grundsätzlich immer ersteinmal Positives.


    Er hat uns übrigens vorher schon eine Weile beobachtet. Meine Hunde verlassen den Weg nur, um miteinander auf angrenzenden Wiesen zu spielen, ansonsten laufen sie immer vor mir auf dem Weg.


    Den Gehorsam habe ich ihm gleich live demonstriert, schließlich wusste ich ja nicht, ob er einen Hund dabei hatte - so wurden meine Hunde abgelegt bis ich bei ihm ankam.


    Naja, ich kann ihn ja mal zum Hüten einladen - dann sieht er wie kontrollierbar meine Hunde bei der Jagd tatsächlich sind :mrgreen:


    Mein Trost: Es gibt "auf der anderen Seite vom Dorf" auch nette Jagdpächter, mit denen ich gut klar komme.


    Viele Grüße
    Corinna

  • Hallo,


    Jagdpächter sind eine eigene Rasse. Sie knurren, sind sehr dominant und revierverhaltend. Ich habe mit diesen Wesen auch schon die einen oder anderen Probleme gehabt.


    Ich war mal mit einer Freundin im Wald und sie machte ihren Hund ran, denn er hatte sich verletzt wollte aber weiter toben. Ich machte ganz solidarisch meinen Hund auch ran. Kurz darauf kam ein Mensch der Spezies Jäger und bellte: "Raus aus den Wald, ihr verjagt doch mein Wild, das richt euch doch, es ist schon 18 Uhr!!!!!!!".


    Ein andermal liefen Rehe auf dem Feld. Ich habe sie gar nicht gesehen aber mein Hund kam zu mir und stand vor. Das wieder rum sahen eine Gruppe von Jägern, dessen Hunde die Rehe noch nicht gewittert hatten und wollten mir auf der Stelle meinen Hund abkaufen. Als ich Nein sagte fingen auch die an zu bellen: "Du bist ein Tierquäler, denn der Hund will jagen und Du kannst ihn ja nicht richtig auspowern. Er wird ein trauriges Leben haben..." (so ein Quatsch).


    Und dann war da noch die Begegnung der dritten Art. Ein Schuss, Hundebellen u.s.w. dann eine Weile nichts und dann kam aus dem Wald ein Terrier, der meinte wenn er schon das Wild nicht findet, ist es besonders witzig andere Hunde anzufallen und griff an. Ich holte ihn runter und bekam vom Jäger schuld, dass sein Hund nicht hört und das Wild sucht, weil mein Hund ihn abgelenkt hat. Der ganz lieb neben mir lief!


    Ach und dann noch der, der meinte ich lüge, wenn ich behaupte mein Hund Jagt nicht, da er erzogen ist, denn es ist ein Hund und alle Hund jagen und hören dann nicht mehr.


    Aber wie es so mit Rasseeigenschaften ist, es gibt auch Charaktere, die nicht rassespezifisch reagieren. So ein Exemplar hab ich auch schon mal gesehen. Ich lief am Waldrand an einem Hochstand vorbei. Da sahen mich und mein Hund die Rehe und liefen weg. Ich sah dann nur noch den Jäger wie er sein Gewähr wieder einholte und meinte zu ihn "Jetzt hab ich die wohl verjagt!" aber der knurrte gar nicht sondern sagte ganz nett "Die kommen schon wieder, ich warte einfach und wenn nicht egal."



    Verena

  • :freude: genau das ist es ,und wieder werden alle über einen kamm geschert zuerst mal losbrüllen weil ja alles was die anderen machen falsch ist,anstatt jemanden freundlich zu grüssen und ihn nach seinen hunden befragen ,es ist fast nie ein miteinander,wünsche dir und deinen hundis weiterhin entspanntes laufen :freude:

  • Also ich sach ja immer:


    Triffst Du einen Jäger - dann treff ihn richtig!


    :robinhood:


    Mir ist das zwar auch absolut zuwider, aber ich würde es auch auf die freundliche Art probieren und ihn wirklich mal zum Hüten einladen - die Idee ist echt gut :gut:


    Leider sitzen diese Hampelmänner immer irgendwie am längeren Hebel und solange Du ein halbwegs freundliches Verhältnis (nach aussen) hin pflegst, hast Du die paar Sympathiepunkte im Bedarfsfall im Rücken. So locker, wie der Typ den Finger am Auszug zu haben scheint, könnte der sich auch mal was blödes einfallen lassen, wenn Deine Hunde über die Wiese toben...

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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