Wer zuerst: Hund oder Schaf?

  • Beim Thema "künstliche Schafe" wurde angesprochen, dass ja wohl nur ein kleiner Prozentsatz, derjenigen, die ein Hüteseminar besuchen, tatsächlich Schafe haben oder sich anschließend anschaffen.


    Meine Erfahrungen sehen anders aus. Vielleicht sind das aber auch nur Ausnahmen. Ich hatte VOR dem ersten Seminar auch keine Schafe, sondern nur Hund und Enten. Erst danach kamen die Schafe. Ich war froh, dass man auch als Nicht-Schäfer Hüteseminare besuchen kann, um mich dann für die Schafhaltung zu entscheiden.


    Wem von Euch ging es ähnlich?

  • Hallo.


    Meinen Erfahrungen zufolge, würde ich sagen, es sind bei einem Seminar doch ein recht hoher Anteil, die tatsächlich Schafe haben oder sich in naher Zukunft welche anlegen.
    Ich denke mal an das letzte Seminar zurück, an meine Gruppe: Da waren insgesamt 10 in meiner Gruppe. Davon hatten 4 schon Schafe bzw. Rinder. Und bei drei Personen kommen sie dieses Jahr wohl recht sicher. Da sind wir schon bei 7 von 10.
    Da ja der Angriff in dem Thema "künstlich Schafe" ganz klar vorallem an mich mal wieder ging, möchte ich jetzt mal ein wenig ausführlicher antworten.
    Ich wollte NIE einen Hund, hatte immer Angst und war damals doch jedes WE noch laaange unterwegs. Mein Freund hat mich bequatscht, wir haben geschaut. Landeten dann bei der "Züchterin" von Fliege, sie war ein Jahr alt und ein nervliches Frack. Ich wollte sie da einfach rausholen. Was ein BC tatsächlich bedeutet, das war mir nicht klar. Nun wird sie bald 6, vor 2 Jahren fing es an, dass sie mir immer mehr "durchdrehte". Ich hatte immer einen tollen, lieben Familienhund vorher. Mit der Zeit fing sie an Leute in die Beine zu knippen im vorbeigehen, wenn ich sie in der Wohnung ansprach, hat sie immer erstmal nach irgendwas geschaut was sie mir mitbringen konnte und kam nie einfach nur so, draussen ging ohne Stock nichts -SO konnte das nicht weitergehen.
    Im Januar war ich dann auf einem Seminar (Bei Corinna) und konnte meinen Hund kaum wiedererkennen. Ich bin mit ihr nach dem ersten Seminar zurückgefahren und hatte das Gefühl mein Hund ist ZUM ALLERERSTEN MAL RICHTIG glücklich. Und das sehe ich nun jedesmal. Seit April hat sie nicht einmal mehr geknippt, sie guckt draussen nur selten noch nach Stöcken und ist vorallem auch in der Wohnung ansprechbar.
    Ich habe mittlerweile eine radikale Meinung, das mag sein, was das hüten angeht. Und um die zu haben, muss ich keine Schafe o.ä. besitzen Die Meinung habe ich mir gebildet aus dem was ich gesehen habe, sowohl an meinem Hund als auch an anderen.
    Und, ich renne nicht nur 3-4 Mal im jahr auf ein Seminar und fühl mich dann hier ganz gross. So oft wie es geht bin ich bei Kai zum Training, habe hier bei mir eine zeitlang trainiert und ziehe im Dezember auf`s Dorf. Und das an vorderster Stelle um mir nächstes Jahr Schafe anzuschaffen. Bevor man sich da eine Meinung über mich (oder auch andere die damit gemeint waren) bildet, sollte man erstmal nachfragen.


    Ich denke, es wäre Quatsch Seminare nur so anzubieten, dass nur Schafbesitzer auf eins gehen können. Ich habe auch erstmal sehen müssen wie es meinen Hund verändert. Leider, leider ist der BC zum Modehund geworden und man sollte den Leuten die sich aus Unwissenheit einen BC angeschafft haben (oder auch jeden anderen Hütehund), die Chance geben zu sehen was den Hund wirklich glücklich und ausgeglichen macht. Ich habe es glaube ich erst ganz, ganz selten gesehen (überhaupt schonmal ?), dass jemand sagt das er nicht weitermacht. Und ich glaube einige denken über Schafe nach bzw. haben mittlerweile welche. Schöner wäre es natürlich erst Schafe zu haben...


    So, nunmal gut. Soviel wollte ich gar nicht schreiben.


    Wünsche euch einen schönen Tag,


    Caro

  • Hi Andreas


    Bei uns war es eher umgekehrt - erst die Schafe , dann der Hund .
    Ich finde es wichtig das Hütehundeanfänger sich genau darüber im klaren
    sind , das Schafe keine Sportgeräte sind um den Freizeithüter zu beschäftigen .
    Da gibt es recht üble Beispiele ( vor allem wenn Mensch dann irgendwann
    keinen Bock mehr hat ... ) vom jahrelang nicht scheren bis miserabeles
    Grundwissen über kleine Wiederkäuer .
    Ich versuche bei meinen Unterrichtsstunden auch immer etwas über
    Schafe zu vermitteln . Mal eines aufsetzen , oder wie man ein Schaf fängt , oder wo man erkennt wie alt es ist usw .
    Für besonders Interressierte gibt es dann mal einen Schaf Praxis Tag ,
    wo der Hund eher eine Nebenrolle spielt .
    Viele sind total begeistert , aber sie überlegen dann doch ob eine eigene
    Mini Herde überhaupt notwendig ist - bei dem Pflegeaufwand .


    Antje

  • Bei mir waren zuerst die Ziegen da, dann kam der Hund.
    Ich oute mich mal, ich bin total ahnungslos ueber Mira gestolpert.
    Wie einige wissen, will ich unbedingt einen Neufi, den will mein Mann aber nicht. Da ich aber der Meinung bin, dass alle in der Familie wollen sollen oder kein Hund, war ich ueber 4 Jahre Hundelos. Das war aetzend.
    Dann haben wir in einem Baugeschaeft eine Anzeige fuer Border Collies gesehen. Die Frau, der das Geschaeft gehoert, kannte meine Mira, da sie sie schon "gebabysittet" hat und sagte, dass sie das Anschauen echt wert waer.
    Wir sind also am naechsten Tag hin und kamen mit einem Hundchen zurueck. Auf was wir beim Zuechter allgemein achten sollten war mir klar, aber nicht, auf was im speziellen Border Collie maessig.
    Mutter und Vater hueten beide, das war das einzige was ich wusste, was ich zu fragen hatte.
    Mein Mann hat eingesehen, dass ich nicht ohne Hilfe alleine hinter den (damals noch 80 Ziegen) herrennen kann. Also war er einverstanden, dass ich als Arbeitshilfe einen Huetehund bekomme. Das war vor 3 Jahren mein Weihnachtsgeschenk. In dem Moment war mir die Rasse, das Aussehen und alles andere egal, Hauptsache Hund. Ich haette ein dreibeiniges, blindes, nacktes, haessliches Hundchen genauso genommen. Ich denke ihr versteht was ich meine. Ich weiss, dass es so nicht richtig war, aber ich hatte echt Hundeentzug und will nie wieder so lange ohne Hund bleiben. Am Neufi arbeite ich immer noch, als Zweithund. Meine Mira will ich nicht mehr missen.
    Ich habe es bisher (wegen mangels an Angeboten) bisher erst einmal geschafft auf ein Halbtagesseminar zu kommen.
    Bin aber auf alle Faelle dafuer, dass jeder, der Interesse am hueten hat auf einem Seminar seinen Hund fachmaennisch austesten lassen kann. Auch jemand, der bisher noch keine Schafe hat. Warum soll man sich Schafe kaufen und dann anfangen zu hueten, nur um festzustellen, dass der Hund sich nicht eignet und man selbst dazu auch keine richtige Lust hat?
    Ist der Hund ein toller Arbeitshund und man bekommt Spass an der Sache kann man sich doch immer noch ueberlegen, ob man Schafe anschaffen will oder nicht.
    Allerdings sollte man, bevor man auf ein Seminar geht, die Moeglichkeit haben auch nachher weiter regelmaessig hueten zu gehen, z. b. bei einem befreundeten Schaefer.
    Ich kann nur sagen, dass ich viele Fehler gemacht habe, aber Dank Kais freundlicher telefonischer Hilfe kaeme ich ueberhaupt nirgendwohin. Mit Seminaren waere ich weiter.
    Ein Seminar ist auf jeden Fall die richtige Loesung, um Besitzer und Hund richtig zu starten, egal, ob Schafe oder andere zu huetende Tiere schon da sind oder nicht. Natuerlich kann man zu Hause, das gelernte bis zum naechsten Seminar an den eigenen Tieren weiter ueben, aber bei Anfaengern schleichen sich da unbeaufsichtigt leicht wieder Fehler ein. Eine staendige Ueberpruefung durch weitere Seminare oder spaeter Trials finde ich wichtig.

  • Hallo,


    um mal gleich die Luft raus zu nehmen weil ich denke das auch bei mir etwas falsch rüber kam oder ich mich falsch ausgedrückt habe in dem schönen Thread über "künstliche Schafe" werde ich hier zu auch ein paar Zeilen schreiben :!:


    Also ich muss zugeben das wir uns vor dem Kauf unseres Hundes keine Gedanken um das hüten gemacht haben (natürlich aber sehr, sehr viele Gedanken um den eigentlich Kauf) und ich erst durch das Forum und dem sehr kompetenten Kai :freude: auf die Idee kam mir darüber mehr Gedanken zu machen, Bücher zu kaufen im WWW und natürlich im DogForum zu lesen wo es ja auch sehr viele gute Beiträge dazu gibt :gut:, auch waren wir aus diesem Grund schon zum Probe hüten, und es war wirklich schön und ich konnte mir einen kleinen Eindruck machen.
    Nicht umsonst habe ich eine eigene Rubrik im Forum erstellt wo es nur um das hüten geht denn die gab es vor Kai noch nicht.
    Kai hat mir auch schon einige Adressen zu kommen lassen aber leider ist es einfach zu weit weg oder es hat sich nicht wirkliches ergeben, aber wenn wir die richtige Adresse gefunden haben werden wir natürlich sofort damit anfangen und auch gerne auf Seminare fahren die weiter weg sind das ist dann kein Problem.
    Auch ist es klar das Seminare auch für nicht Schafe Besitzer gemacht werden denn sonnst hätten die ja gar keine Möglichkeit dort hinein zu schnuppern nur als Dauerlösung wäre es für mich nichts NUR Seminare zu besuchen.


    Aber nun zu dem "bis wir die richtige Adresse gefunden haben" damit meine ich das ich auch außerhalb der Seminare mindestens 1-2 mal wöchentlich die Möglichkeit haben muss das gelernte weiter zu üben und am Ball zu bleiben und das darf aus zeitlichen Gründen einfach nicht zu weit weg sein und hier ist eben unser eigentliches Problem weil das bis jetzt nicht zu finden war.
    Denn mir (meine ganz persönliche Meinung) reicht es nicht, nur auf Seminaren zu hüten die evt. alle 4 oder 6 Wochen oder später irgendwo statt finden.


    Das Thema eigene Schafe wäre rein Platz mäßig absolut kein Problem aber das traue ich mir jetzt zeitlich nicht zu eine kleine Meute von Schafen zu halten was ja doch einiges an Arbeit und Zeit in Annspruch nimmt aber eben der Ideal Fall wäre.


    Also ich hoffe wenn in einem vorherigen Beitrag etwas falsch rüber kam, konnte ich jetzt hier ein kleinen Eindruck über unsere Situation zum Thema hüten geben und hoffe das alle Fronten wieder geglättet sind.


    Schönen Sonntag :winken:

  • hallo
    ich bin auch chris' meinung, auf DAUER nur auf seminaren zu hüten bringt nichts. die abstände dazwischen machen es einfach unmöglich, eine echte ausbildung aufzubauen. gerade bei einem hochtriebigen hund hätte ich nach einigen wochen pause dann SEHR viel zu tun, nur um ihn in seiner überschäumenden begeisterung etwas in kontrolle zu halten.
    aber ich finde es wunderbar, dass es diese seminare gibt! es ist eine ganz tolle sache zum einstieg und zur weiterbildung! :gut:


    mal zu uns: ich habe mir vor lukes "anschaffung" und jetzt bis vor kurzem auch viele gedanken über eine eigene kleine schafherde gemacht und habe mich unter anderem auch hier im forum darüber informiert. das war natürlich nicht das einzige :wink: auf alle fälle hatte ich die schafe in gedanken schon ausgesucht, wiesen beäugt usw.


    bei uns ist es jetzt aber so, dass nach unserer intensiven infosuche definitiv keine schafe einziehen werden. und zwar darum, weil mier unabhängig vier sehr erfahrene hundehalter und hütefachmänner (die border collies schon seit vielen jahren am vieh ausbilden) davon abgeraten haben. sie meinen, dass wir gerade hier in der schweiz ein super netz von kompetenten, nahe liegenden ausbildungsorten haben, die man für sich optimal nutzen kann wenn man zeit und geld hat. das heisst, da schafhaltung bei uns nicht gerade günstig ist (mangelndes land, generell sehr hohe lebenshaltungskosten), kann man dieses geld in eine SEHR grosszügige ausbildung des hundes stecken und dabei noch sehr viel von erfahrenen handlern und verschiedenen umständen lernen.


    bei uns sieht es so aus, dass wir 2mal pro woche auf sicher hüten gehen werden. das wurde bevor luke einzog so geregelt. 1mal pro woche eine privatlektion und einmal ein freies training unter aufsicht. daneben bin ich in der glücklichen lage, ein paar bekannte mit eigenen schafen zu haben, die mich eingeladen haben, dass ich jederzeit willkommen bin. das heisst, luke kommt dann so alle 2-3tage zum hüten und mal ganz ehrlich: viele hobby-schafhalter gehen nicht häufiger an die schafe..
    daneben gibt es bei uns ergänzend tolle wochen-hütekurse wo man dann extrem viel profitiert und die ich mir dann ohne schafe auch finanziell jederzeit leisten kann. und tageskurse kann ich auch immer noch besuchen. neben den super ausbildern profitieren wir dabei auch von verschiedenen schafen, verschiedenen geländen und weiden: das wäre finanziell und zeitlich nur sehr beschränkt möglich, wenn wir eigene schafe hätten.


    die situation hier und in deutschland ist sicher aus einigen gesichtspunkten her anders. hier ist alles sehr viel näher zusammen, ich fahre zum weitest-möglichsten hütetraining wohl etwa 2 stunden, im umkreis von 40km habe ich ein paar exzellente möglichkeiten und "mein"hütetrainer wohnt sogar nur 15km entfernt. das ist das schöne an der schweiz :love: daneben haben wir halt kein pachtland einfach so übrig, alles ist einfach sehr teuer.
    bin gerade etwas in eile..
    aber noch zum schluss: ich finde generell jeden Bc-halter schon mal klasse, der sich überhaupt ernsthaft gedanken über das hüten macht und das "möglich macht"!! :gut:
    liebe grüsse
    nadine (die ihren luke bald an die schafe lassen darf und sich unheimlich freut!!! ..)

  • Boah Nadine!
    Bei DEN Möglichkeiten hätte ich auch keine eigenen Schafe! Das ist ja das Hüte-Paradies!


    Die Endgültige Entscheidung für eigene Schafe, fiel bei mir nachdem ich von einem Hütetraining zurückkam, für das ich 5 Stunden im Auto gesessen hatte aber nur 15 Minuten wirklich etwas getan hab. Ausserdem waren wir noch in einen Wintereinbruch geraten. Da hat es mir einfach gelangt.


    Mittlerweile haben sich hier in der Nähe noch drei Möglicheiten aufgetan, wo ich auch einmal an fremde, leider uneingehütete Schafe verschiedener Herdengrößen und Rassen kann.
    Da kann man dann auch feststellen, dass der gleiche Hund, der bei den eigenen Schafen, den Tierchen quasi auf den Hacken hängt, bei Kamerunern plötzlich riesigen Abstand hat.
    Und ein Hund, der bisher nur mit Auge und Stil gearbeitet hat, plötzlich die große Schwarzkopfherde aus der Bewegung und mit Gebell und Nasenbissen bewegt ( antje: Ich mein den gleichen Hund, der bei Euch partout nicht bellen wollte! ;) )


    Auf dem letzten Seminar an dem ich teilgenommen habe, hatten alle eigene Schafe. Ein Pärchen mit drei Bordern, wollte mal ihre Hunde antesten. Schafe wollten sie schon länger aber nur, wenn die Hunde sich eignen. Ergebnis: Sie sind jetzt auf der Suche nach Schafen. :sport:

  • Zwar keine Schafe, aber Rinder. Und die waren zuerst da. Es gab auch schon Hunde, nur leider solche, die gerne mit den Kälbern spielten oder deren Exkremente als lecker Nachtisch mochten. Wir trieben also unser Vieh alleine in den Treibwagen. Mit der ganzen Familie und wohlgesonnenen Freunden. Und wenn mal eine unserer A-Springen-Kühe lieber draußen weiterfressen wollte, dann war auch schon mal der halbe Ort auf den Beinen. Das waren noch Zeiten....Dabei isses noch gar nicht so lange her und trotzdem hab ich in dieser Zeit schon alle Vorzüge des "Helfenlassens vom Hund" schätzen gelernt.
    Einer der beiden Clowns starb dann plötzlich an Magendrehung und eine Bekannte ausm Ort hatte einen Wurf Border. So zog Forest bei uns ein.
    Das es inzwischen zum Glück ne Menge Angebote gibt, wo man seinen Hund ausbilden lassen kann (zumindest hier bei uns ist das so, klar, wir wohnen ja auch am Nabel der Welt), ist es eine angenehme Sache.


    Zu dem anderen Thema:
    ich gehe ja nu häufiger mal zu Seminaren und regelmäßig zum Training, habe demanch schon viele Leute kennengelernt. Anfänger mit oder ohne Vieh, Fortgeschrittene, die an ganz bestimmten Dingen arbeiten, Trialisten mit besonderen Fragestellungen. Aber jede Menge Leute, die sich nachdem der Hund da war, Schafe zugelegt haben oder es in Kürze tun werden. Und das find ich persönlich klasse. :gut:


    LG Sanny

  • Huhu -


    also ich bin eine derer, die erst auf den Hund kamen und dann aufs
    Schaf (dazwischen übers Minischwein, Laufenten, Hühner und Ziegen)
    :freude: ....


    Mit den eigenen Schafen, das habe ich mir lange überlegt.
    Zu Kai gehe ich regelmäßig und über ihn habe ich Ebbi und Tanja kennengelernt zu deren Schafen ich 2 mal die Woche gehen durfte.
    Eigentlich super - und warum nun doch eigenen Schafe ?


    Also ganz einfach : Ich wollte einfach hüten gehen können, WANN ich ZEIT UND LUST habe - also nicht zu fest vereinbarten Zeiten.
    Ich habe gemerkt, daß ich da oft einfach nicht bei der Sache bin, weil ich mich oft von der Arbeit hier losgerissen habe und immer etwas in Hektik
    war...nun kann ich mir meine Schäferei frei einteilen und ich glaube, es wird meinen Hunden und mir sehr gut tun, wenn ich in Zukunft gelassener
    die Weide betrete.
    Ausserdem bin ICH (also ich) der Meinung, man bekommt selber ein wenig
    mehr sheep-sense, wenn man sich um die Tiere mit allem was dazugehört selber kümmert und nicht einfach nur auf eine Wiese zum Hüten geht und keine Ahnung über Haltung etc. der Wollies hat.


    Seit Freitag bin ich stolze "Besitzerin" (ist irgendwie das falsche Wort...
    Leaserin ? )
    von 5 Scottisch Blackface Schafen, die im Moment auf einem verwilderten
    Grundstück neben unserem Haus stehen und dort von mir lammfromm gemacht werden...


    Erst dann gehts ab auf die Wiese zum trainieren Bei u.a. der da : :freude:


    Ich danke jedenfalls dem Schicksal, vor 3 Jahren meiner Nelly begegnet zu sein (einem Border Labbi Mischling mit Hüteambitionen) und allen daraus folgenden Begegnungen mit Mensch und Tier.


    Liebe Grüße
    aus
    Kleinschweinschafhausen
    von
    Christine

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