Humpeln will nicht verschwinden!
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hukja -
2. Februar 2008 um 09:12
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Hallo,
am 13. Januar, also vor ca 3 Wochen habe ich das erste mal festgestellt, als mein 4 jähriger Rüde sehr langsam gegangen ist, dass er den linken Vorderlauf ein bisschen mehr belastet.
Dachte aber, dass ich mir das wohl einbilde, weil es so minimal ist und bin weiter mit ihm Fahrrad gefahren etc. Als ich am nächsten Tag von einem ausgiebigen Spaziergang zurückkomme, ist es allerdings jetzt deutlich zu sehen, wenn man genau hinguckt, dass er immer links ein bisschen einsackt (wie Humpeln).
Hab ihn dann ein bisschen geschont und es wurde auch besser, aber als es dann nach einer Woche nicht weg war, bin ich mit ihm zum Tierarzt.
Der konnte am Gang nichts Auffälliges sehen (Ich seh auch nichts, wenn er schnell geht...). Dann haben sie noch ein bisschen seine Gelenke bewegt und geguckt, ob ihm etwas wehtut. Auch hier, Fehlanzeige.
Habe noch angemerkt, dass er vor zwei Monaten schonmal ein bisschen gehumpelt hat an dem Lauf, was aber nach ein paar Tagen Schonung weg war.
Die Ärztin kam dann zu dem Fazit, dass er sich wohl versprungen hat und wir jetzt eine Woche kein Fahrrad fahren sollen und nicht Spielen mit ihm.
Das machen wir jetzt seit mittlerweile 1,5 Wochen und ich meine auch, dass es jeden Tag ein bisschen besser wurde.
Vorgestern hat er sehr wild mit einem Hund gespielt, da ich dachte mittlerweile ist ja die Woche rum, und es wurde dadurch auch nicht merklich schlechter, vielleicht ein ganz bisschen.
Gestern Abend allerdings hat er eine Katze gejagt. Als er hinterher ne Weile gelegen hat, hab ichs nach dem Aufstehen schon deutlich gesehen, dass es wieder um mindestens ne Woche zurückgeworfen worden ist.
Der Tierarzt meinte außerdem wir sollen nochmal wieder kommen, wenn es schlimmer wird.
Jetzt die Frage an euch
Ist es normal, dass es so lange dauert, wenn ein Hund sich die Pfote vertritt und dass es nach ein bisschen Belastung wiederkommt?Ich muss sagen, dass wir ihn nicht besonders strikt geschont haben, es aber doch stetig besser geworden ist. Es dreht sich alles im Bereich ab, wo es mir nicht auffallen würde, wenn ich nicht ganz genau drauf achte.
Ich schon ihn jetzt nochmal und geh, wenn es nicht verschwindet, am Montag nochmal zum Tierarzt.
Vielen Dank
hukja
P.S. Anzumerken wäre, dass er trotz allem die ganze Zeit spielen will und gerne rausgeht.
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Wir waren mit unserer kleinen Humpelmaus auch beim Tierarzt. Hat die Beine in alle Richtungen gedreht, bis sie geschrien hat. Wir haben sie als Welpe zu wenig geschont, bzw. sie sich selbst. Immer auf den Beinen. Jetzt darf sie 1 MONAT nur bei Fuß gehen und dann müssen wir mal schauen. Es ist total schwer, sie möchte immer in den Garten und toben, da sie so keine Schmerzen hat. Hast du deinen Hund schon röntgen lassen? Könnte ja auch der Minuskus sein. Allerdings schreibst du ja, dass es besser wird, wenn nicht gelaufen wird. Versuch doch auch mal einen Monat absolute Ruhe und nur zum Entleeren raus, dass es richtig abheilen kann, was auch immer es ist.
Drück euch die Daumen. -
Ich finde für ein Vertreten dauert das zu lange, besonders weil du schon im November darüber geschrieben hast.
Das sieht eher so ein bisschen nach Beginn einer Gelenksymptomatik aus, "Diagnose" natürlich nur unter Vorbehalt.
Wenn er zum Untersuchungszeitpunkt nichts hatte werden ihm die Testbewegungen der TÄ auch nicht weh getan haben.Jede erneute "Überbelastung" wie zum Beispiel der Jagdgang, verursacht dann ein Humpeln, steifes Gehen oder schlechtes Aufstehen.
Versuch an einem schlechten Tag hin zu gehen, lass ihn vielleicht röntgen, wobei Du dann noch genau gucken solltest welches Gelenk das Humpeln verursachen könnte....
Gruß
Herbert -
Danke für die Antworten!
@ Bellini:
Nachdem es im November weg war, haben wir ihn noch ein paar Tage geschont und seitdem langsam wieder voll belastet. Zwischendurch hatte er nach dem Auftstehen und nach extremen Spielen absolut keine Probleme.Die Tierärztin meinte es wäre wahrscheinlich was Neues.
Wo wir jetzt vor kurzem beim Tierarzt waren, war das der Tag, wo er bis jetzt von allen Tagen am sichtbarsten gehumpelt hat. Man sieht es halt nur, wenn er gaaanz langsam geht (zum Beispiel, wenn er abends müde ist, oder genervt, dass ich ihn ständig abrufe).
@ Baronin:
Ehrlich gesagt möchte ich ihm das ungern antuen, denn er geht so gerne raus. Es wurde ja auch so jeden Tag ein bisschen besser. Spielen werde ich strikt unterbinden.Rötgen lassen hab ich ihn noch nicht. Die Tierärztin hat es nichtmal in Erwägung gezogen, weil sie eben selbst nichts festgestellt hat. Vor allem wissen wir nicht, von welchem Gelenk/Lauf es überhaupt kommt.
Neue Überlegung
Ist es denn nornal, dass ein vertretens Bein wieder schlimmer wird, wenn man es zu früh wieder belastet?Ich kann mir vorstellen, dass wir einfach nicht strikt genug sind. Er läuft ja auch ohne Fahrrad ordentlich schnell.
LG
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Ich kann dir nur raten ihn Rölntgen zu lassen !!!!!!!!!. Bei meiner Hündin hat auch alles mit Humpeln angefangen, zuerst hieß es sie hat sich vertreten, dann hieß es sie hat HD und dann war es das Knie.
Den Knochenkrebs hat man zu spät erkannt, sie war gerade 2 Jahre.
Ich will dir keine Angst machen es muß bei deinem ja nicht so sein aber laß ihn lieber Röntgen und eine Blutuntersuchung machen. Sicher ist sicher !!!!!!!!!!!! -
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ich dneke auch röntgen ist ganz gut, habt ihr mal blutwerte gecheckt auf entzündungsanzeichen?
Kann ja auch sein.
Meine Hündin hatte das auch mal, auch bei ihr konnte man nix feststellen. sie hat dann 14 tage schmerztherapie und minimale belastung bekommen ( sie ist zum glück schon älter, bei jungen hunden ist es natürlich schwer).
Darunter ging das humpeln dnn zurück..dann haben wir das mittel langsam abgebaut.Man muss eben auch immer bedenken, dass es für bewegunsfreudige Hunde stress bedeuten kann wenn sie nicht laufen dürfen. Evt. solltet ihr euch also alternativ beschäftigung ( wenigstens für den kopf) überlegen. suchspiele in der wohnung oder kleine KUnsstücke...damit er was zu tun hat...
GUTE BESSERUNG
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Hallo,
sowas hatte mein Hund Josy auch mal. Man hat nichts gefunden, mir wurde dann nur das Canosan Pellets 4% empfoheln. Ich muß sagen es hat wirklich geholfen er bekommt alle Tage seine abgemessene Menge u. es geht gut.
Ich habe es allerdings dann nach längerer Zeit mal abgesetzt u. das humpeln kam dann wieder. Also bekommt er es wieder u. es ist alles bestens. Ich kann es nur empfehlen u. man hört nur gute Sachen davon.
Ich hoffe es geht alles gut.
Gruß Gerti -
Hallo Hukja,
wie schon von anderen Seiten geraten: unbedingt röntgen lassen! Meiner hatte das auch, mal stark gehumpelt, mal weniger, mal gar nicht. Erst hiess es auch "vertreten", dann "Arthrose", dann "Bänder überdehnt" usw. Bei einem Röntgenbild wurde dann eine sog. Gelenksmaus festgestellt. Das ist eine kleine Knochenabsplitterung im Gelenk, die mal mehr mal weniger schmerzhaft ist und dann eben zu humpeln führt. Wie es dazu kam, weiss keiner, vielleicht mal beim toben... Wurde dann operativ entfernt und seitdem wieder alles ok.
Grüsse
Melanie -
Danke für die zahlreichen Antworten und Genesungswünsche!
Heute ist es, nachdem ich ihn die letzten zwei Tage nochmal ordentlich geschont habe, wieder so wie bevor er die Katze gejagt hat.
Morgen werd ich zum Tierarzt gehen und vorschlagen ihn röntgen zu lassen, sollte er nicht das Humpeln komplett einstellen bis morgen früh. Dann würde ich erst abwarten, ob es wiederkommt.
Ich weiß jetzt jedenfalls, dass es alles mögliche sein kann.
Bitte kein Krebs!!!

LG
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Das hatte mein RR auch nachdem er mit einem anderen Hund heftig getollt hatte..... wir dachten auch es sein nur vertreten und haben ihn geschont. wurde allerdings nach 2 wochen auch nicht besser..... ist das Gelenk etwas geschwollen? Ich würde dir dringendst empfehlen ihn röntgen zu lassen!!!!!!!!!
Und zwar schleunigst! - Vor einem Moment
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