Humpeln will nicht verschwinden!

  • Meeeensch Michael, bring doch endlich mal was Richtiges in die Reihe.

    Seit Mitte November geht das hier im Forum um's Humpeln Deines Hundes. Der humpelt garantiert nicht weil er Charly Chaplin oder den eingebildeten Kranken nachmachen will, sondern weil er Schmerzen hat.

    Wenn Hunde Schmerzen schon durch Humpeln anzeigen ist es schon viel. Da bringt es auch nicht viel wenn Du das Bein anguckst und ein bisschen bewegst.

    Geh in eine Klinik oder zu einem guten Tierarzt, kette dich da an und bleib solange bis Du eine Lösung bekommst, :zensur: Pfizer ist bei diesen Erscheinungen keine!

    Mach das jetzt endlich...

    Herbert & Bellini Herbert, sag mal, warum lässt der seinen Hund so lange leiden?

  • Zitat

    Doch, mir ist grad eingefallen, dass 2km entfernt eine ist, die morgen geöffnet hat. Ich denke, da fahre ich dann hin.

    Diese ganzen Symptome können echt kein Zufall sein, oder? Auch wenn er sich so schlecht nur an einem Tag fühlte....

    Hatte dein Hund Borreliose? Nach wie langer Zeit wurde es denn erkannt? Bei uns ist es dann wahrscheinlich seit dem Sommer. Hoffentlich ist es da noch nicht zu spät. :/

    Na, dann würde ich dort auch hinfahren!! Wenn Du Dich dort nicht gut genug beraten fühlst, dann such am Montag eine andere Klinik!!
    Dusty hatte Borreliose, wie lange genau kann ich nicht sagen, aber das Humpeln wurde erst nach drei Monaten richtig behandelt!!

    Wie Bellini etwas deutlicher formuliert hat, bringt jetzt endlich Licht in die Sache, dann könnt ihr auch entsprechend behandeln!!

  • Danke für die ehrliche Antwort. ;)

    Einige Punkte möchte ich allerdings richtigstellen, da ich im Moment eh nichts besseres zu tun hab...

    1. Die Geschichte Mitte November hielt ich für abgehakt, nachdem das Humpeln verschwunden ist und der Tierarzt es sich nochmal angeschaut hat.

    2. Quäle ich meinen Hund sicherlich nicht. Wenn ich mich nicht ewig lange informiert hätte und hier übers Forum gewisse Infos erfragt hätte, würde ich wohl kaum registrieren, dass es sich hier um etwas Ernsthaftes handeln kann. Mein Vater ist in seiner Unwissenheit fest davon überzeugt, dass unser Hund nichts hat. Auf Borreliose wäre ich NIE gekommen (klar, obs das ist, weiß ich nicht) und darauf, dass ich morgen zu einem anderem Arzt gehe, ebenso wenig.

    3. Das einzige, was mich vom Röntgen abhält ist die Tatsache, dass es eine nicht ganz ungefährliche Angelegenheit ist. Und wenn selbst ein Arzt davon abrät, würden die Wenigsten darauf bestehen.

    Abgesehen davon streite ich ja gar nicht ab, dass er Schmerzen hat. Mir macht diese Tatsache große Sorgen, fühle mich aber ehrlich gesagt ein wenig überfordert! Da ich nicht 27 bin, sondern 17, sieht es finanziell auch noch ein bisschen schlechter aus. Zum Glück kann ich beim Geld dennoch Prioritäten setzen.

    Diesen Informationsaustausch übers Forum brauche ich GERADE um mich, wie von dir gefordert, richtig ranhängen zu können. Ohne Vorwissen bleibt mir nichts anderes übrig als dem Arzt blind zu vertrauen.

    LG


    ###EDIT###
    bibidogs:
    In Ordnung. Bin dir sehr dankbar für deine Hilfe und Geduld! Hoffe, dass ich morgen was erreichen kann.

  • Hm, aber warum machst Du Dich in Deinem Profil denn älter??
    Das ist doch Quatsch, gib doch Dein richtiges Alter an, dann kann man wenigstens erkennen, daß Du eventuell noch keine eigene Wohnung etc. haben könntest!!!
    Ich verstehe nicht so ganz, was Dich vom Röntgen abhält?? Was ist die Begründung, warum nicht geröngt werden sollte??
    Der Hund muss für die normalen Aufnahmen nicht mal in Narkose, nur bei HD sollten Hunde lieber narkotisiert werden, weil die Schmerzen doch groß sein können. Also, warum hälst Du röntgen für gefährlich??

    Also, wenn ich jetzt richtig liege, dann ist es eigentlich nicht Dein Hund, sondern der Hund Deines Vaters, richtig?
    Ich habe auch so ein Prachtexemplar, der immer nicht hören wollte und daraus ist resultiert, daß unsere Hündin an Krebs gestorben ist. Sein Spruch war immer, daß kann ja nicht so schlimm sein, sie freut sich doch immer, wenn sie mich sieht :kopfwand:

    Überzeug ihn, daß ihr auf Nummer sicher gehen solltet, denn wer weiß, was der Auslöser dieses Humpelns ist!!

  • Die Narkose ist auf jeden Fall das, was mir riskant erscheint. Wenn dieser Tierarzt mir morgen zum Röntgen rät, werde ich das auf jeden Fall machen lassen.
    Würde mir nur wahnsinnige Vorwürfe machen, wenn da was schiefläuft und es stellt sich heraus, dass er gar nichts hat und mich dabei gleichzeitig über den Willen meines Vaters und die Empfehlung des Arztes hinwegsetze. Ich hoffe das ist zumindest ein bisschen nachvollziehbar.

    Naja, ich würde einfach sagen es ist unser Hund. Ich bin halt derjenige, der sich immer um die Gesundheit sorgt und sich mehr um ihn kümmert.

    Wegen dem Alter:
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man als Jugendlicher bei gewissen Themen weniger ernst genommen wird. Auch wenn ich zum Beispiel mit dem Arzt spreche habe ich das Gefühl, dass sie meint ich würde mir das vielleicht einbilden.

    LG

  • Wegen dem Alter kann ich Dich beruhigen, man kann sich viel besser einstellen, wenn man weiß, wie alt der Gegenüber ist.
    Hier sind noch jüngere Forummitglieder sehr aktiv und die werden auch sehr geschätzt und immer nett beraten!!
    Wie gesagt, eine Narkose ist nicht zwingend notwendig für Röntgenaufnahmen. Es wäre schön, wenn Dein Vater mitgehen würde, wenn Dein Hund dann ruhiger ist, aber wenn er sich wehrt, dann kann der Doc ihm eine Beruhigungsspritze geben, dann sieht er die Welt durch eine rosa rote Brille ;)

  • Guten morgen,

    waren nun in der Tierklinik und der Arzt hat die Schmerzen in der Wirbelsäule lokalisiert. Sie haben ihn dann geröngt und genau an diesen drei Stellen Entzündungen festgestellt. Der Arzt meint, es ist sowas wie ein Hexenschuss.

    Er hat jetzt Spritzen bekommen und Tabletten, die wir ihm geben sollen. bekommen und wir dürfen ihn die nächsten 10 Tage nur an der Leine ausführen. Wenn es danach nicht wiederkommt, kann man ihn vorerst als geheilt ansehen, sonst muss er unter Narkose noch genauer untersucht werden.

    Bin unglaublich froh endlich Gewisstheit zu haben, wobei diese Sache ja auch nicht ganz ohne ist, offensichtlich. Aber es sieht anscheinend nicht schlecht aus mit den Heilungschancen!

    LG und besten Dank,

    Michael und Hundi

  • Hallo Michael,
    schön, daß ihr jetzt endlich Gewissheit habt!!!
    Was habt ihr denn für Tabletten bekommen??
    War Dein Dad mit in der Klinik??

  • Jap, der war mit und ist auch sehr froh, dass ich ihn überzeugt habe.

    Kann grad nicht gucken, was das für Tabletten sind, weil ich nicht weiß, wo mein Vater sie hingelegt hat... Jedenfalls ham wir auch noch ne Packung Canosan mitbekommen. Von diesem Nahrungsergänzungsmittel, was unser ehemaliger(!) Tierarzt uns angedreht hat, rät er ab, da es das sogar schlimmer machen kann.

    ###EDIT###
    Also, bei den Tabletten handelt es sich um Metacam.

    Hab außerdem noch eine Frage:
    Eine der Spritzen von heute morgen war ja auch ein Schmerzmittel (vmtl. Metacam), im Laufe des vormittags ist das Humpeln auch ein bisschen besser geworden. Aber irgendwie ist es immer noch zu sehen und spreizt sein Bein auch immer noch ab. Ist es normal, dass das so lange dauert bei ner Spritze oder heißt es, dass das Medikament nicht anschlägt?

    LG

  • hm, das ist schwer zu sagen!!
    Bei Bibo haben z.B. Schmerzmedis bei einem Schub garnicht mehr angeschlagen!!
    Es kommt wohl viel auf den Hund und auf die Schmerzen an!!
    Ich würde morgen abwarten und gucken, wie sich der Hund verhält.
    Wichtig ist, denke ich, daß das die Medikamnte nicht ohne vorheriges Fressen gegeben werden.
    Bei Bibo habe ich es vorher mit dem üblichen Keks probiert, aber da kam dann Durchfall bei raus.
    Also gab es eine halbe Portion des Tagesfutters und das hat geklappt!!

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