Entwurmung - wie oft und mit was
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Dobimum -
25. Oktober 2007 um 13:42
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Digger wird 3mal im Jahr mit Miramax entwurmt.
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Hi,
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Interessantes Thema!! Da mein 7 monate alter kleiner "Halbstarker" leider mit zwei Herzfehlern auf die Welt gekommen ist, Gelenkprobleme hat und schon wegen eines Hodens operiert werden mußte, möchte ich ihm eigentlich auch soviel Chemiekeulen wie möglich ersparen.
Nun steht unser Tierarzt aber auf dem Standpunkt unter 4 x im Jahr und dann auch chemisch ginge ja gar nichts (wohlgemerkt: ansonsten ist er ein ausgesprochener Freund von pflanzlichen und homöopathischen Mitteln)
Dasselbe wurde uns auch in der Hundeschule gesagt, wegen des gefährlichen Fuchsbandwurmes mit dem sich der Mensch sonst beim Hund anstecken könne . Leider gehört mein Hund auch zu der Gattung der "Kot- und Mäusefresser" :motz:Jetzt bin ich hin- und her gerissen und werde dennoch jetzt erst mal "nur" eine Kotprobe untersuchen lassen. Andererseits habe ich schon Respekt vor diesem Fuchsbandwurm-Teil.
Wie steht es denn mit den pflanzlichen Entwurmungsmitteln, wie z.B. Contra Wurm von cdVet oder dieses neue "Verm-Ex" oder Fruchthaarpulver? Oder diese Zusätze die man täglich ins Futter gibt, damit sich Würmer erst gar nicht einnesten wie Karotte, Kokos oder auch käufliche Tropfen wie Wurm Vital Tropfen, Wurmalin von Anibio etc...
Hat da jemand Erfahrung mit?Bin für alle "sachdienlichen Hinweise" äußerst dankbar

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FunkySoul
Es ist so eine Sache.... die Frage ist, womit Du Deinem Hund mehr schadest, wenn er eventuell Würmer hat oder wenn Du regelmäßig Wurmkur gibst. Wie genau regaiert Dein Hund denn auf Wurmkuren? War das bisher ein Problem?
Bei Henna und Laika hilft Kokos und Möhre nicht. Warum kann ich nicht sagen, aber die Würmer scheinen zu meinen, daß das so schlimm nicht ist (übrigens, Henna hatte genausoviel Würmer bevor sie BARF bekam, darauf hatte das keinen - negativen oder positiven - Effekt). Ich habe viele dieser Alternativen Wurmkuren ausprobiert. Leider ohne Erfolg.
Wenn Du es probierst mit dem Alternativen würde ich den Kot DANACH kontrollieren lassen um zu gucken ob es geholfen hat oder nicht.
Ich kenne jemanden, die hatte (ist inzwischen gestorben an Altersschwäche - Dobi, 13 Jahre alt) einen Hund, der extrem schwere Arthrose hatte und einen Herzfehler. Sie hat gesagt, daß die Gefahr Würmer zu haben für ihn viel schlimmer wäre als die eventuellen Folgen des Wurmmittels. Sie sagt mit dem Mittel gab es nie Probleme bezüglich den Herzproblemen. Nun ist diese Frau aber auch etwas "geschädigt", weil sie mal einen Hund mit Herzfehler verloren hat, da sie dem keine chemischen Wurmkuren geben wollte, der dann aber an Herzwürmern gestorben ist. -
Ich würde bei Kindern im Haushalt auch häufiger entwurmen, Chemie hin oder her.
Darüber hinaus scheint mir das Wichtigste zu sein, vor der Impfung zu entwurmen - damit man den Hund und nicht die Würmer impft
Klar, kann der Hund sich sofort wieder nen Wurm einfangen - aber je länger er den im Bauch hat, desto schlimmer. Insofern bringt es m.M. nach schon etwas, den Organismus immer mal wieder wurmfrei zu machen...Wurmmittel zu wechseln wurde mir auch geraten.
Pflanzliches oder Knoblauch hab ich ausprobiert - ohne abschreckende Wirkung auf Würmer (übrigens das Gleiche wie bei Flöhen - und dann können die auch noch Würmer übertragen, Teufelskreis...)
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Hallo,
ich entwurme nur im Bedarfsfall, d.h. wenn ein Wurmbefall vorliegt. Ich lasse den Kot regelmäßig untersuchen. -
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huhu,
bis jetzt habe ich alle 3 monate entwurmt.wie stellt ihr denn den evtl. wurmbefall fest??
lg susi -
https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…highlight=kokos
Schaut mal hier. Das ist doch eine tolle Alternative, oder?
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Zitat
Meine Hunde entwurme ich recht häufig. Immer mit Drontal Comp (in Deutschland ist der Handelsname glaube ich Drontal Plus oder so). Normalerweise alle drei Monate, manchmal häufiger.
wir halten es genauso. alle 3 monate mit drontal plus.
da wir kleine kinder in der verwandtschaft haben und diese oft mit dem hund spielen u.s.w. ist mir das sicherer. so teuer ist das zeug zum glück nicht. -
Hallo,
ich entwurme nur bei Bedarf. D.H. wenn ich den Verdacht auf massiven Wurmbefall habe, sammle ich Kotproben. Ist das Ergebnis positiv, wird mit Drontal entwurmt. Ansonsten nicht. Mit häufigem Entwurmen kann man auch die Darmflora schädigen.
Da mein Hund gebarft wird, hatte ich bis jetzt noch keine Probleme. Mein Ouzo wird jetzt 3 Jahre alt und in dieser Zeit war erst eine Probe positiv. Auch mein Westie vorher wurde gebarft und musste in seinen letzten 4 Lebensjahren überhaupt nicht mehr entwurmt werden. Auch hier waren alle Proben immer negativ.
LG
Melisande -
Ich habe gerade in einem Buch über Homöopathische und ganzheitliche Behandlung von Katzen und Hunden was sehr interessantes gelesen. Und zwar stand da drin, daß auch Tierärzte, die "konventionelle" Medikamente generell ablehnen empfehlen konventionelle Wurmkuren vier mal im Jahr zu geben, insbesondere bei Hunden mit Herz, Leber oder Nierenproblemen, weil eben Würmer nicht immer notwendigerweise im Kot nachweisbar sind, aber Hunde mit gesundheitlichen Schwächen auf keinen Fall einer zusätzlichen Belastung ausgesetzt werden sollten und moderne Wurmkuren (insbesondere Praziquantel) sehr schonend wären und unbesorgt eingesetzt werden könnten, während alternative, pflanzliche Medikamente besonders für geschwächte Hunde gefährlich werden können. Desweiteren stand dort, daß die heute vielfach vertretene Ansicht, daß man seinen Hunden Wurmkuren wenn möglich ersparen sollte vor allem auf Wurmkuren die vor Mitte der 90er Jahre üblich waren zutraf, für moderne Wurmkuren aber nicht mehr.
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