Bis zu welchem Alter noch einen Welpen kaufen?

  • Ich weiß, es ist natürlich sehr unterschiedlich und individuell, wie "alt" man sich in welchem Alter fühlt. Aber dennoch muss man ja auch an die spätere Zeit denken.

    Mir ist der Gedanke gekommen, weil unsrre Nachbarn, beide mitte/ende 60, sich grade einen Mittelschnauzer geholt haben.

    Ja, die sind jetzt gesund und fit und haben den ganzen Tag Zeit sich zu kümmern. Zur Zeit ein Traum für den Hund.

    Aber was ist in 10 oder gar 15 Jahren?

    Wo würdet ihr für euch die Grenze ziehen? Natürlich aktuelle Gesundheit vorausgesetzt und ein bombensicherer Plan B oder C für den schlimmsten Fall der Fälle.

  • Das ist bei mir noch ne ganze Weile hin, aber ich denke, eine Altersgrenze gibt es da für mich nicht. Wenn ich zu dem Zeitpunkt noch fit genug bin, um einen Welpen aufzuziehen, und ich eine gute Lösung für den Fall habe, dass ich den Hund irgendwann nicht mehr betreuen kann - warum nicht?

    Was in 10 oder 15 Jahren ist, weiß niemand. Und eine Notfall-Lösung sollte sowieso jeder Hundehalter haben, ganz unabhängig vom Alter.

    Die Frage wäre für mich eher, ob ich in dem Alter nochmal Lust auf das ganze Gewusel in der Welpen- und Junghundezeit habe. Aber das ist ja jedem selbst überlassen.

  • Ich finde, 60 ist doch "kein Alter". 🤔

    Ich bin selbst wesentlich jünger, aber ich habe Kollegen, die 60 sind und fitter sind als ich mit meiner chronischen Krankheit 🙈

    Mein Vater ist 75 und selbst dem würde ich noch locker einen jungen Hund zumuten, sofern ein "Plan B" steht.

  • Ich würde mir ab einem gewissen Alter zumindest keinen schweren Hund mehr holen, sondern was kleines leichtes was ich auch noch unter den Arm klemmen kann, wenn ich die andere Hand für das Treppengeländer brauche. Und einen der nicht genug Kraft hat mich durch die Gegend zu ziehen, sollte ich dann wackliger sein als jetzt.

    Aber grundsätzlich, wenn es eine freundliche Rasse ist die Menschen mag und klar ist wo der Hund hingeht falls ich nicht mehr bin, warum nicht.
    Würde halt keinen Hind holen der sich sehr exklusiv an einen Menschen bindet, und dafür sorgen, dass der Hund es gut kennt auch bei anderen Leiten zu sein.

  • Nein, 60 ist noch mein alter. Aber wenn ich mir mit, sagen wir 65/67 einen Welpen hole, und das da noch gut verpackt, weil ist wirklich kein Alter heutzutage, dann bin ich trotzdem im Idealfall 80 am Ende.

    Und natürlich gibt es 80 jährige, die sind top fit, aber eben auch genug, die es nicht sind. Wobei ich für mich sagen kann, ich war selten so fit wie jetzt mit dem Hund 😂

    Das kann natürlich auch eine wirkliche Bereicherung sein, zusammen alt zu werden.

  • Ich finde, es steht und fällt mit dem Backup, wenn etwas ist. Und das eben bei älteren Menschen noch mehr.

    Bei uns in der Familie war immer klar, dass die Hunde meiner Eltern jederzeit bei mir sein können, wenn irgendein Notfall Eintritt. Und deshalb wurden die Hunde auch so ausgesucht, dass sie gleichzeitig auch in mein Leben passen würden und glücklich mit dem sind, wie wir hier sind. Wir haben uns regelmäßig gesehen, damit die Hunde sich untereinander gut kennen.

    Bei uns ist tatsächlich der Notfall eingetreten, und meine Mutter ist unerwartet mit 60 Jahren verstorben. Zurück blieb mein Vater mit dem einem Hund, der nicht alleine bleiben kann, ohne andere Hunde oder Menschen. Dementsprechend oft ist der Hund jetzt bei uns, damit mein Vater eben seinen Alltag leben kann.

  • Und natürlich gibt es 80 jährige, die sind top fit, aber eben auch genug, die es nicht sind.

    Na ich denke, das zeichnet sich aber oft auch vorher schon ab. Mein Vater war mit 60 noch sportlich und fit. Jetzt mit 75 ist er immer noch leistungsfähig und wird es wohl auch in 5 Jahren noch sein. Meine Mutter hingegen ist 65, körperlich angeschlagen (selbe Krankheit wie ich) und da würde ich wohl eher drüber nachdenken, ob das noch sinnvoll ist als bei meinem 10 Jahren älteren Vater..

    Ich hab ne Kollegin letztes Jahr in die Rente verabschiedet, die jeden Tag 15km einfache Strecke mit dem Rad zur Arbeit gefahren ist und auch alle Arbeitswege damit bewältigt hat. Die wird wohl auch nicht in 10 Jahren auf einmal völlig gebrechlich sein, wenn alles normal läuft.

    Meine Oma ist mit über 90 noch jeden Tag kilometerweite Spaziergänge gegangen. Der hätte ich dann keinen Hund mehr gegeben, weil die halb blind war 😄🙈

    Wenn jemand mit 67 noch fit ist und sich einen Hund zulegt, spricht für mich absolut gar nichts dagegen, sofern es Pläne gibt, was mit dem Hund ist, wenn der Besitzer irgendwie nicht mehr so gut kann. Da kann es ja völlig unterschiedliche Lösungen für geben.

  • Nein, 60 ist noch mein alter. Aber wenn ich mir mit, sagen wir 65/67 einen Welpen hole, und das da noch gut verpackt, weil ist wirklich kein Alter heutzutage, dann bin ich trotzdem im Idealfall 80 am Ende.

    verstehe das Problem nicht. Im schlimmsten Fall greift dann mit 80 halt der Plan B

  • Ich denke, das hängt von den Menschen, den Umständen und dem Hund ab. Leider kann der Abbau im Alter sehr schnell gehen.

    In der Nachbarschaft meiner Tochter gibt es ein älteres Ehepaar mit einem 2- oder 3-jährigen Hund, der nur an kurzer Leine am Rollator um den Block laufen darf. Finde ich persönlich traurig für den Hund.

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