Bis zu welchem Alter noch einen Welpen kaufen?
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Es gäbe da mehr als nur das Alter, das ich als Kriterium ansetzen würde.
Und einfach mal ausprobieren. Meine Großmutter leidenschaftlicher Hundemensch, immer kernige Hunde gehabt, Jagdterrier gezüchtet und so im großen und ganzen noch echt fit.
Stundenweise meinen Sheltie sitten findet sie wundervoll und sehr anstrengend. Früher hätte sie ihn langweilig gefunden und gefragt was man mit so einer Schnarchnase will.
Ich glaube das hat sie selbst schockiert. Weil eigentlich wollte sie immer wieder einen neuen Hund...
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LG Steffi mit Buddy
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Eine Kundin von mir hat sich mit über 70 nochmals einen Labrador gekauft.
Per Vertrag mit der Züchterin ist festgehalten, dass wenn was sein sollte, der Hund zu ihr zurück geht und sie sich um einen neuen Platz kümmert. -
Die Vorbesitzerin (hundeerfahren) von Maya hat sie als 67jährige als Welpe geholt. Wenn man ungeschönt hingeschaut hat, war da bereits eine gewisse Überforderung zu erkennen. Plan B existierte, Maya kam mit 10,5 Jahren zu uns, weil Besitzerin schwerst erkrankte und wir von jetzt auf gleich eingesprungen sind (max. 4 Wochen) als Übergang zu Plan B (der wir nicht waren). Das ist jetzt über 2 Jahre her.
Meine Erfahrung ist leider, daß die realistische Eigenwahrnehmung und die tatsächliche Leistungsfähigkeit gerade beim Älterwerden nicht immer übereinstimmt. Und auch die Fähigkeit zu erkennen ab wann man einem Tier nicht mehr wirklich gerecht werden kann. Werde dieses Jahr selbst 62 und bin quasi live dabei. Ja es kann jedem, in jedem Alter etwas passieren, Plan B und C sind unerlässlich, aber das Älterwerden von 40 auf 50 und 50 auf 60 ist deutlich anders als von 60 auf 70 oder auf 80.
Natürlich gibt es die Ausnahmen, die Realität sieht aber meist anders aus und bei einem Welpen geht es ja nicht nur um die Welpenzeit, sondern auch um ein hoffentlich langes, artgerechtes und gutes Leben.
Muss jeder für sich entscheiden.
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Meine Eltern haben mit Anfang 70 keinen Welpen mehr geholt, dafür eine junge Rumänien-Hündin, in die sie sich auf der Pflegestelle verliebt haben.
Davon würde ich definitiv abraten. Die Hündin wurde nicht nur viel größer, als von der Orga angekündigt, sondern wurde auch im Laufe der Zeit zu einem Hund, der fremde Menschen und andere Hunde überflüssig fand. Meinen Vater hat sie irgendwann umgerissen, von den Rückenverletzungen hat er sich nie mehr ganz erholt. Meine Mutter hat viel Liebe und Mühe in die Erziehung gesetzt und alles ging gut, bis sie krank wurde und wenige Monate später starb. Das war für alle Beteiligten furchtbar, wurde aber durch den schwierigen, großen Hund für alle noch schlimmer (auch für den Hund).
Daher mein klarer Rat: Unabhängig vom Alter soll sich jeder einen Welpen anschaffen, wenn die Umstände stimmen. Aber eine kleine, freundliche Rasse (oder Mix). Ein Hund, den man körperlich halten kann und für den man leicht Betreuung findet, oder auch neue Besitzer, falls es gar nicht mehr geht. (In unserem Tierheim sitzt kein kleiner Hund, egal wie alt, krank oder "gestört", länger als 2 Monate).
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Unabhängig von Plan B, C usw., mit 65/70 würd ich eher keinen Welpen mehr sehen, Ausnahmen bestätigen die Regel. Das ist aber meine heutige (54 J.) Sicht, keine Ahnung wie es sein wird wenn ich in dem Alter bin.
Ich denke aber, wenn dann nochmal ein Hund einzieht, wird es eher ein älterer Hund aus dem TS sein, den keiner mehr haben will. Der bekommt dann bei uns ein schönes restliches Leben.
Schade finde ich es wenn man in dem Alter keinen Hund mehr aus dem TS bekommt, weil zu alt. Hab ich auch schon öfter gehört.
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In 26 Jahren mit Hunden hatten wir 2 x einen Welpen und den ein oder anderen Hund aus dem TS. Ich bin jetzt Mitte 60 und bis vor wenigen Jahren dachte ich noch "einmal noch einen Welpen". Inzwischen ist dieser Wunsch verflogen. Bei uns leben jetzt zwei TS-Labradore mit 8 1/2 und 7 1/2 Jahren. Je nachdem wie lang die beiden mit uns leben wird es danach wieder ein erwachsener, älterer TS-Hund werden - so zumindest keiner von uns ein Pflegefall ist. Unsere Kinder wohnen alle sehr weit weg und können dauerhaft keinen Hund übernehmen. Bisher habe ich das mit dem jeweiligen TSV so geregelt, daß im absoluten Notfall der Hund wieder an den Verein zurück geht. Hoffe ich werde diese Regelung nie brauchen.
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Gerade in 'höherem'
Alter ist es doch wichtig fit zu bleiben, sich bewegen, lange Spaziergänge zu machen, ausserdem hat man dann viel mehr Zeit für einen quirligen Welpen oder Junghund.Das wichtigste ist, wie bei jedem Hund, dass er anständig erzogen wird, so gibt es auch keine Probleme, wenn man ihn abgeben muss, egal in welchem Alter.
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Alleinstehend ohne Hilfe und Plan B ist das wahrscheinlich nicht die beste Idee sich einen Welpen anzuschaffen.
Das ist es nie. Dabei ist es egal, ob man 25 oder 60 ist. Es kann immer etwas passieren, weswegen man sich nicht (mehr) um den Hund kümmern kann.
So hatte ich's schon auch gemeint. Wobei ich, nachdem Plan A verstorben, Plan B nicht mehr greifbar und Plan C nun mit Familie eingespannt sind im Notfall auch nur noch Plan D hätte. Manchmal kann man auch noch so gut planen und es kommt anders.
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Wir (65, 66) haben uns jetzt festgelegt. Wenn Malik nicht mehr ist, er wird 10, gibt es keinen Hund mehr. Aber was dann? Keine regelmäßige Bewegung, kein Gesprächsthema zwischen uns, keine Begegnung mit anderen Leuten usw. Das ist doch auch öde. Also vielleicht doch einen älteren TS-Hund
Wir wissen es noch nicht und hoffen, dass Malik noch viele Jahre vor sich hat. -
Als ich 58 war, musste ich meinen Husky Mix einschläfern lassen. Danach dachte ich zuerst: kein Hund mehr.
Aber es war dann doch nix ohne Hund... Und ich habe mich im Tierheim und Pflegestellen umgesehen - und ich wollte einen jungen Hund.
Wichtig für mich war, einen deutlich kleineren Hund auszuwählen, um ihn auch mit Anfang/Mitte 70 noch problemlos händeln zu können.
Sollte mit mir etwas sein, geht Rumi zu meiner Tochter.
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