Fragen, die man sich sonst nicht zu stellen traut ..... (Teil 25)

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  • Mein Hund ist eigentlich nicht besonders empfindlich oder sensibel. Wenn der irgendwo nicht weiter will gibt es einen Grund dafür und wir drehen um. Ist bisher nur 2-3 mal vorgekommen und ich kann drauf verzichten in Wildschweine oder Wölfe reinzulaufen.

  • Es gibt einen Weg, den Luna sich nun schon mehrere Male geweigert hat zu gehen. Einmal hatten wir dort sogar ein richtige Drama, weil wir auf einem Parkplatz in diesem Gebiet angehalten haben, und sie in KEINE Richtung gehen wollte. Das war, glaube ich der einzige Moment, wo ich wirklich am Verzweifeln war und sogar geheult habe (ich hatte zu der Zeit noch einen Ferienhund und wollte den beiden Hundis einen richtig schönen Waldspaziergang bieten). Aber auch bei drei oder vier anderen Gelegenheiten wollte sie in diesen einen Weg nicht einbiegen. Da ich in einem anderen Strang gelesen habe, dass manche/viele Hunde vor Dachsen Angst haben, gehe ich jetzt davon aus, dass dort Dachse wohnen, aber im Prinzip ist es ja wurscht, wovor sie Angst hat, wenn ich nicht sehe, was es ist (vor Schafen hatte sie anfangs auch Angst, das konnten wir aber zusammen relativ leicht überwinden).

    In jedem Fall, meine Fragen wären: wenn ein Hund Angst hat in eine bestimmte Richtung zu gehen, ihr aber dort hin müsst oder auch nur wollt - "zwingt" ihr den Hund dann? Ich bin tatsächlich ein ziemliches Weichei in der Erziehung und versuche mit so wenig Zwang wie möglich auszukommen, und es beschäftigt mich sehr, dass ich sie neulich wirklich zwingen musste, diesen Weg zu gehen. Hat sie daraus gelernt, dass ich ihre Ängste nicht ernst nehme und sie mir nicht vertrauen kann, oder aber dass ihr nichts schlimmes passiert ist und ich auf sie aufpasse?

    Ich denke nicht, dass ich damit "Schaden" angerichtet habe, aber mich würde interessieren, wie ihr in solchen Situationen handelt. "Der Mensch bestimmt immer, wo es lang geht" scheint mir nicht ganz zu der Philosophie zu passen, den Hund als eigenständiges Wesen mit eigenen Bedürfnissen, Wünschen und Ängsten wahrzunehmen.

    Kommt drauf an bei welchem Hund.

    Naruto würde ich nicht zwingen, dass schadet mehr als das es nützt. Wenn ich wirklich wo lang MUSS und er nicht will, dann locke ich ihn mit Leckerlies durch die Situation oder im Notfall trage ich ihn.

    Trudy braucht manchmal dezentes „wir gehen da jetzt zusammen durch“ und hat eher was positives davon. Aber auch hier: wenn sie sich wirklich panisch sträubt, dann wird sie getragen.

    Es gibt aber sehr sehr selten Situationen wo wir unbedingt wo lang „müssen“.

  • Ich kenne dieses 'da nicht laufen wollen' nur in Kombi mit Sauen (nicht bei meinen Hunden hier, aber bei Amica und Hunden von Freunden). Und ja, da hoere ich auf die Hunde. Immer!

    Ich find es schwierig den Grund nicht zu kennen und dann aber meinen da lang zu muessen. Das kann eben sehr wohl einen guten Grund haben, nur wir Menschen sind halt olle Deppen was die Sinnesorgane angeht im Vergleich zu Hunden.

    Dem schließ ich mich an.

    Ich hab einen Hund, der vom Grundcharakter her eher ängstlich, unsicher und zögerlich ist. Normalerweise lässt sie sich aber von mir mit einfachen Mitteln dazu bewegen, Sachen wenigstens mal zu versuchen. Würde sie partout die Bremse reinhauen und vllt. sogar noch körperliche Reaktionen zeigen, würden wir zügig verschwinden. Und das, obwohl ich sonst sehr drauf bedacht bin, sie aus ihrer Komfortzone rauszuholen. In der Natur vertrau ich auf ihre Sinne, in der Stadt auf meine.

  • Meine Hunde sind ja eher von der ängstlichen Sorte. Da können irgendwelche Objekte schonmal gruslig sein draußen. Da sind zwar auch erstmal stehen geblieben, aber da gehen wir dann trotzdem vorbei (neulich z.B. ein komisches Metalobjekt im Wald, oder Pilzsucher, die im Unterholz rumkrauchen im Herbst).

    Es sieht aber definitiv anders aus, wenn die Hunde den Anker werfen und nicht weiter gehen, weil sie eine tatsächliche Gefahr wahrnehmen, die ich nicht sehe. Die Körperhaltung ist anders, komplett angespannt, in die Richtung der potenziellen Gefahr wird evtl. geknurrt und sie gehen nicht weiter, wenn man ein drei vier Meter vorangeht und freundlich lockt. Das nehm ich sehr ernst und drehe zügig um. Ich gehe davon aus, dass da ein Wildtier ist, dem wir nicht begegnen sollten. Ob das dann ein Dachs, Wildschweine oder Wolf (ein paar msl im Jahr ist mal einer auf der Durchreise) ist, ist mir egal, da hör ich auf meine Hunde.

  • Frage an die mit Hund-Fahrrad-fahrenden :

    Wie weit fahrt ihr ? ( ohne großes Konditionstraining vorher und vom Tempo her lockerer Trab)

    War immer von Hund zu Hund unterschiedlich, je nach Alter, Vorerkrankungen, allgemeiner Fitnesszustand, Muskulatur, Temperatur, Untergrund,...

    Manche Hundepfoten reagieren sehr empfindlich auf verschiedene Böden; Schotter und Asphalt haben hier bei unterschiedlichen Hunden schon zu Blasen und wunden Pfoten geführt.

    Darum: mit ein paar km beginnen, immer Pfoten kontrollieren, langsam aufbauen. Viel Spaß!

  • Es gibt einen Weg, den Luna sich nun schon mehrere Male geweigert hat zu gehen. Einmal hatten wir dort sogar ein richtige Drama, weil wir auf einem Parkplatz in diesem Gebiet angehalten haben, und sie in KEINE Richtung gehen wollte. Das war, glaube ich der einzige Moment, wo ich wirklich am Verzweifeln war und sogar geheult habe (ich hatte zu der Zeit noch einen Ferienhund und wollte den beiden Hundis einen richtig schönen Waldspaziergang bieten). Aber auch bei drei oder vier anderen Gelegenheiten wollte sie in diesen einen Weg nicht einbiegen. Da ich in einem anderen Strang gelesen habe, dass manche/viele Hunde vor Dachsen Angst haben, gehe ich jetzt davon aus, dass dort Dachse wohnen, aber im Prinzip ist es ja wurscht, wovor sie Angst hat, wenn ich nicht sehe, was es ist (vor Schafen hatte sie anfangs auch Angst, das konnten wir aber zusammen relativ leicht überwinden).

    In jedem Fall, meine Fragen wären: wenn ein Hund Angst hat in eine bestimmte Richtung zu gehen, ihr aber dort hin müsst oder auch nur wollt - "zwingt" ihr den Hund dann? Ich bin tatsächlich ein ziemliches Weichei in der Erziehung und versuche mit so wenig Zwang wie möglich auszukommen, und es beschäftigt mich sehr, dass ich sie neulich wirklich zwingen musste, diesen Weg zu gehen. Hat sie daraus gelernt, dass ich ihre Ängste nicht ernst nehme und sie mir nicht vertrauen kann, oder aber dass ihr nichts schlimmes passiert ist und ich auf sie aufpasse?

    Ich denke nicht, dass ich damit "Schaden" angerichtet habe, aber mich würde interessieren, wie ihr in solchen Situationen handelt. "Der Mensch bestimmt immer, wo es lang geht" scheint mir nicht ganz zu der Philosophie zu passen, den Hund als eigenständiges Wesen mit eigenen Bedürfnissen, Wünschen und Ängsten wahrzunehmen.

    Ich achte schon darauf, was meine Hunde mir sagen, aber bei meinen Sensibelchen könnte ich mir nicht leisten auf solche Sachen einzugehen, weil sie das sofort massiv ausbauen würden. Damit würden sie sich selbst das Leben zur Hölle machen, weil sie dann immer Bedenken hätten und drüber grübeln müssten, ob ihnen der Weg genehm ist oder nicht. Und sie hätten dann ratzfatz ein sehr eingeschränktes Leben. Daher bestimme ich das.

    Irgendwo im derzeitigen oder dem vorigen Junghundethread habe ich Mal das Drama um das Fahrstuhl fahren, dann auch wechselnde Untergründe und Schiebetüren mit Fleek beschrieben. Kurzum: Direkt die Technik "Augen zu und durch" zu nutzen, hätte uns viel Stress erspart.

  • Frage an die mit Hund-Fahrrad-fahrenden :

    Wie weit fahrt ihr ? ( ohne großes Konditionstraining vorher und vom Tempo her lockerer Trab)

    Kommt ganz auf die Grundkondition an. Ich fahre kürzere Strecken maximal als ich wandere weil radfahren für meine Hunde geistig viel anstrengender ist.

  • Frage an die mit Hund-Fahrrad-fahrenden :

    Wie weit fahrt ihr ? ( ohne großes Konditionstraining vorher und vom Tempo her lockerer Trab)

    Kommt ganz auf die Grundkondition an. Ich fahre kürzere Strecken maximal als ich wandere weil radfahren für meine Hunde geistig viel anstrengender ist.

    Weil ich es auch immer doof finde wenn keine konkreten Zahlen kommen.

    So 5km bisher eigentlich mit jedem Hund ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden. Bis 10km wenn ich darauf achte wirklich gesittet zu traben. Alles drüber nur nach Training, dabei ist egal ob Kopf, Pfoten oder Ausdauer der limitierende Faktor ist.

    Individuelle Einschränkungen können die Werte selbstverständlich deutlich reduzieren. Aber für meine Hunde hat das so bisher gepasst.

  • Frage an die mit Hund-Fahrrad-fahrenden :

    Wie weit fahrt ihr ? ( ohne großes Konditionstraining vorher und vom Tempo her lockerer Trab)

    War immer von Hund zu Hund unterschiedlich, je nach Alter, Vorerkrankungen, allgemeiner Fitnesszustand, Muskulatur, Temperatur, Untergrund,...

    Manche Hundepfoten reagieren sehr empfindlich auf verschiedene Böden; Schotter und Asphalt haben hier bei unterschiedlichen Hunden schon zu Blasen und wunden Pfoten geführt.

    Darum: mit ein paar km beginnen, immer Pfoten kontrollieren, langsam aufbauen. Viel Spaß!

    Die Hunde sind 4 und 7 Jahre alt, gesund, Vizsla und Deutsch Kurzhaar (also beide lauffreudig) .
    Sie kennen beide das laufen am Rad (angeleint und frei), auf Grund des Winterwetters sind wir dieses Jahr erst 4 mal geradelt (jeweils 5km).

    Ich hab in den nächsten Wochen öfter in ca. 8km Entfernung zu tun und hatte überlegt mit den beiden hin zu radeln, sie hätten 2-3 Stunden Pause dazwischen.

    Mit mir zu Fuß wären die Strecken kein Problem für die beiden.

    Hab mir jetzt überlegt morgen mal ne 8km Runde mit ihnen zu fahren und zu schauen wie sie danach drauf sind.

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