Wieviel Bewegung brauchen wachsende Hunde, um gesund gross zu werden
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Nun ist es also fertig, das neue Positionspapier zum Thema, wieviel Bewegung ist für junge Hunde nötig und gesund.
Nebst den vor einem Jahr veröffentlichen Erkenntnissen sind nun auch die Auswertungen der wissenschaftlichen Publikationen fertig und fliessen in die Arbeit ein.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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"angeborenen Nachfolgetrieb" - haben allerdings nicht alle Welpen.
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Hab ich es überlesen oder steht da gar nix zu Bewegung an der Leine? Man kann ja nicht jeden Welpen überall frei laufen lassen…
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Hab ich es überlesen oder steht da gar nix zu Bewegung an der Leine? Man kann ja nicht jeden Welpen überall frei laufen lassen…
"Das Bewegungsbedürfnis nicht einzuschränken, bedeutet auch, dass der Welpe draussen möglichst oft
ohne Leine läuft, was aufgrund des angeborenen Nachfolgetriebs in den ersten vier Lebensmonaten des
Welpen in der Regel problemlos möglich ist und es erlaubt, bereits spielerisch den Rückruf zu üben. Denn
an einer Leine angebunden zu sein, ist einschränkend und damit oft frustrierend. Ausserdem kann der
Hund angeleint nur im Schritt oder Trab gehen, was die Entwicklung des Bewegungsapparats nicht genü-
gend stimuliert. Leinenführigkeit lernt der Hund auch später im Leben - daher sollte die Welpenzeit besser
für den Aufbau einer sicheren Bindung und von gegenseitigem Vertrauen genutzt werden. Dies ist die
Basis, um dem jungen Hund auch in belastenden Lebenssituationen Sicherheit zu vermitteln."aus dem verlinkten Paper.
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jetzt doch wieder 18h schlaf?
Hier wird ja immer gerne propagiert das das viel zu viel ist und ein Fall für den Tierarzt wäre

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Ist mir zu frei in den Interpretationsmöglichkeiten. Es liest sich als könnte ein Welpen nur mit anderen Hunden spielen. (Hier fehlt auch der Hinweis, dass es im Grunde kaum möglich ist Welpen zu finden, die genauso ticken, wo man das einfach laufen lassen kann.) Das freie Solitärspiel kommt gar nicht vor. Außerdem weiß ich nicht, wo die die 18 Stunden Schlaf hergeholt haben. Prof. Dr. Martin S. Fischer sagt das so nicht, ich habe ihn explizit gefragt. Ich sehe schon wieder die armen Welpen, deren Besitzer da mit der Stoppuhr sitzen und Rüheübungen machen, während der Welpe davon komplett durchdreht.

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Mir fehlt da einfach das gute, alte Bauchgefühl.
Wenn man einen Welpen hat, der "so und so" tickt, geht man anders vor, als bei einem Welpen, der sich anders verhält.

Hier wird auch von "angeborenem Folgetrieb" geschrieben. Wie bereits schon geschrieben, nicht jeder Welpe hat diesen so wirklich. Wenn man diese dann laufen läßt, hat man als Besitzer mehr Streß, plus das Gefühl, daß "irgendwas mit der Bindung (ja, ja, ich weiß, aber das wird halt immer so gerne so gesagt, also nutze ich es auch mal so) nicht stimmt".
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Hier wird auch von "angeborenem Folgetrieb" geschrieben. Wie bereits schon geschrieben, nicht jeder Welpe hat diesen so wirklich.
Im selben Satz steht doch noch, dass das keine absolute Aussage ist
Das Bewegungsbedürfnis nicht einzuschränken, bedeutet auch, dass der Welpe draussen möglichst oft ohne Leine läuft, was aufgrund des angeborenen Nachfolgetriebs in den ersten vier Lebensmonaten des Welpen in der Regel problemlos möglich ist
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Mir fehlt da einfach das gute, alte Bauchgefühl.
Finde ich einen wichtigen Punkt. Beim Thema Schlaf wäre ich ohne Bauchgefühl wohl permanent gestresst gewesen, denn mein Hund schlief selten 18 Stunden. Der hat dafür aber sehr viel
freie Solitärspiel
gemacht. Einfach vor sich hingedaddelt. Wäre ja fatal gewesen, wenn ich das abgebrochen hätte, um den Hund zur Ruhe zu zwingen.
Bei der "Länge" der Gassirunden war für uns gut, dass wir den Beutel dabei hatten. Da es hier meist Rundewege sind (und ich selber auch echt ungern hin - und gleichen Weg wieder zurückgehe), konnte die Kleine da jederzeit rein, wenn es ihr zu viel wurde, was sie auch schnell selber angezeigt hat. Genauso hat sie vor einiger Zeit angezeigt, dass sie ja nun bitte wirklich schon viiiiel zu "erwachsen" ist, um da noch reinzugehen und man bitte alleine laufen will.
Den Punkt mit der Streckenlänge an sich, also 2, 4 oder 20 km finde ich ganz interessant, auch wenn ich das vom Laufband nur bedingt auf die freie Landschaft übertragbar finde. Wenn ich an meine Joggingzeiten mit Laufband daheim denke, so war das Laufbandlaufen etwas ganz anderes, von der Intensität aber vor allem auch vom Laufgefühl her.
Mit wachen Augen und Verstand den eigenen Hund beobachten und auf entsprechende Signale eingehen finde ich bei der Individualbetrachtung Hund daher fast am Wichtigsten. -
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Mir fehlt da einfach das gute, alte Bauchgefühl.
Finde ich einen wichtigen Punkt. Beim Thema Schlaf wäre ich ohne Bauchgefühl wohl permanent gestresst gewesen, denn mein Hund schlief selten 18 Stunden. Der hat dafür aber sehr viel
freie Solitärspiel
gemacht. Einfach vor sich hingedaddelt. Wäre ja fatal gewesen, wenn ich das abgebrochen hätte, um den Hund zur Ruhe zu zwingen.
Bei der "Länge" der Gassirunden war für uns gut, dass wir den Beutel dabei hatten. Da es hier meist Rundewege sind (und ich selber auch echt ungern hin - und gleichen Weg wieder zurückgehe), konnte die Kleine da jederzeit rein, wenn es ihr zu viel wurde, was sie auch schnell selber angezeigt hat. Genauso hat sie vor einiger Zeit angezeigt, dass sie ja nun bitte wirklich schon viiiiel zu "erwachsen" ist, um da noch reinzugehen und man bitte alleine laufen will.
Den Punkt mit der Streckenlänge an sich, also 2, 4 oder 20 km finde ich ganz interessant, auch wenn ich das vom Laufband nur bedingt auf die freie Landschaft übertragbar finde. Wenn ich an meine Joggingzeiten mit Laufband daheim denke, so war das Laufbandlaufen etwas ganz anderes, von der Intensität aber vor allem auch vom Laufgefühl her.
Mit wachen Augen und Verstand den eigenen Hund beobachten und auf entsprechende Signale eingehen finde ich bei der Individualbetrachtung Hund daher fast am Wichtigsten.Das stimme ich Dir zu. Über die angegebenen Spielzeiten im Text kann ich nur schmunzeln. Da hatte sich mein Turbo erst warmgelaufen.
Ich weiß noch, dass ich oft abends im Garten auf der Bank saß, mir die Augen schon zufielen und das Hundekind zwei bis drei Stunden die Sau rausließ. Da habe ich nichts eingebremst, denn ich fand das ziemlich normal. Gut, meins ist aber auch echt die Version mit dem Hochleistungslangzeitakku. Wir haben ja immer mal Brüder zum Spielen getroffen, die haben recht schnell kapituliert und waren einfach nur froh, wenn ich die Schwester entfernt habe. (Mir kommen seither alle Welpen total lahmarschig vor.
) - Vor einem Moment
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