Nervige Hundehalter: Was kann ich tun?
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Es bin am verzweifeln.
Regelmäßig treffen wir beim Spaziergang eine Dame mit ihrer Labrador-Hündin.
Sobald ich sie sehe, nehme ich meinen Hund an die Leine. Meistens sieht sie es nicht ein, ihre Hündin ebenfalls anzuleinen. Sie lässt ihre Hündin immer zu meinen Hund (Rüde). Er fühlt sich sichtlich unwohl. Die Hündin fixiert ihn immer, bereits aus großer Distanz. Laut Besitzerin möchte sie nur "Hallo" sagen. Jedes Mal bitte ich sie freundlich darum, ihren Hund wegzunehmen.
Meistens fängt sie dann an zu diskutieren oder mich zu beschimpfen. Es stört sie auch nicht, wenn einer von uns in Begleitung ist. Ich wäre ein Tierquäler, ich würde meinem Hund den Kontakt zu anderen Hunden verbieten usw. Das stimmt alles nicht. Wenn ich weitergehe, schreit sie mir gerne hinterher. Mir ist das so wahnsinnig unangenehm. Mich verletzt das und es macht mich auch wütend. Ich möchte auf unserem Spaziergang eine schöne Zeit mit meinem vierbeinigen Freund verbringen und mich nicht ärgern müssen. Ich möchte schon aus dem Grund nicht, dass ihre Hündin zu meinem Hund geht, weil ich mit ihr Nichts zu tun haben möchte. Viele Hundehalter in unserer Nachbarschaft haben mit der Dame Probleme.
Heute hat die Dame freundlicherweise ihre Hündin an die Schleppleine genommen. Dachte ich zumindest. Ich bin an ihr vorbei gegangen, aber ihr Arm wurde immer länger und länger. Bis ihre Hündin wieder bei meinen Hund war. Ich meinte dann "Ich finde das echt gemein von Ihnen. Sie wissen genau, dass mein Hund es nicht mag und ich das auch nicht möchte". Da meinte Sie dann "Fang doch an zu weinen". Dabei grinste sie mich hämisch an.
Ich weiss echt nicht mehr, was ich noch tun kann. Ich versuche schon so zu gehen, dass ich sie nicht treffe, aber das ist ja auch nicht immer möglich und eigentlich sehe ich es auch nicht ein. Was kann ich machen?
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Woanders laufen.
Solche Menschen ändert man nicht.
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Oh ja, kennen wir. Ist bei uns ein Beagle. Unendlich lange Schleppleine und am Ende Halter, denen alles egal ist, was ihr Hund verzapft. Sind scheinbar bisher noch nicht auf Hunde getroffen, die nicht so nett reagieren. Wir haben an der Leine des einen Hundes sogar eine gelbe Schleife... Ist egal. Kennt man nicht, ignoriert man. Die Diskussion mit der Tierquälerei hatten wir mit einem anderen Halter auch schon mal.
Kannst du dich betont zwischen deinen und den anderen Hund stellen und möglichst schon auf Abstand dafür sorgen, dass er sich gar nicht weiter nähern kann? Also mit betont deutlicher Körpersprache für die Einhaltung eines gewissen Abstandes sorgen?
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Mein Hund hat Flöhe/ansteckende Krankheit hilft hier eigentlich immer gut.
Ansonsten lassen sich manche Hunde von einem Regenschirm beeindrucken, den man zwischen sich/seinem Hund und dem Fremden Hund aufspannt. Da nur vorher schauen, dass der eigene Hund damit fein ist bzw es mit seinem Hund trainieren.
Ich finde es auch gar nicht schlimm in so einem Fall den Fremden Hund am Halsband zu packen und vom eigenen Hund weg zu halten.
Solche Menschen kann ich ja leiden wie Fußpilz

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Mein Hund ist auch ein Beagle 😅
Das würde ich gerne tun, aber die Frau wirkt oft so aggressiv, da habe ich Angst, dass sie mir etwas tut. Weil ich dann ja ihren Hund "angegriffen" hätte.
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ich hab mal eine Handvoll Steinchen nach pöbelnden Kleinhunden geworfen, die meinen früheren Hund immer zur Weißglut getrieben haben. Das war für die Kleinhunde ungefährlicher, als wenn ich meinen Dachs hätte die Sache regeln lassen.
In deinem Fall hilft vielleicht spritzen mit einer Wasserflasche/-pistole? Eventuell merkt es sich die Hündin - der "Dame" würde ich mitteilen, daß ich mich von ihrem Hund bedroht fühle.......

In solchen Fällen bin ich durchaus rabiat!
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Den eigenen Hund abgewandt führen, richtig coole Leckerlies in den eigenen Hund "stopfen" und völlig stumpf und Nervensäge ignorierend zügig weitergehen.
Alternativ Frolic vor den anderen Hund werfen und dann s.o.
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Mein Hund ist auch ein Beagle 😅
Das würde ich gerne tun, aber die Frau wirkt oft so aggressiv, da habe ich Angst, dass sie mir etwas tut. Weil ich dann ja ihren Hund "angegriffen" hätte.
Nur zum Verständnis: bei uns der "Gegner" ist ein Beagle. Aber garantiert nicht deiner. Angreifen auf zig Meter Distanz soll sie dir erst einmal nachweisen. Es ist dein gutes Recht, und u.a. auch deine Pflicht, deinen Hund zu schützen. Die kann doch gar nicht wissen, aus welchem Grund du keinen Kontakt willst. Gründe dafür sind vielfältig, und sie hat sie einfach zu akzeptieren. Sollte dein Hund nämlich plötzlich doch auf die Idee kommen, mal die Zähne einzusetzen, habt ihr beide ordentlich Ärger am Hals. Das kann auch nicht ihre Intention sein.
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Ich würde, wenn möglich, einfach umdrehen und weiträumig ausweichen. Das erspart meiner Erfahrung nach viel Ärger und schont die eigenen Nerven.
Wenn Ausweichen nicht möglich ist, würd ich dem Hund wohl einfach ein paar Leckerlis vor die Nase werfen und mich kommentarlos vom Acker machen.
Ansonsten könntest du blocken, aber wenn die Frau jetzt schon so unentspannt und uneinsichtig reagiert, kannst du dich dann auf eine richtige Eskalation einstellen.
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Wenn das ein "typischer" Labbi ist, wäre ich ja absolut für Frolic. Und dann schön weiträumig werfen, dass der Hund auch ein bischen was zu tun hat, bis Ihr weit genug weg seid.
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