Plötzliche "Aggression" im Tierheimhund
-
-
Ist Babenhausen (87727 Bayern) für euch erreichbar? Dort gibt es auch eine Tierklinik.
-
18. Januar 2026 um 19:17
schau mal hier:
Plötzliche "Aggression" im Tierheimhund - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Um nochmal zum Anfang zurückzukommen: „Umschleichen“ und „nach dem Nacken greifen“ sind Sequenzen aus dem Jagdverhalten. „Miteinander spielen“ kann viele Motivationen haben. Das kann tatsächlich lockeres Spiel sein, es kann Mittel zur Konfliktlösung bzw. Abarbeitung von Konflikten sein, es kann aus Jagdverhalten heraus entstehen oder Mobbing sein. Was es bei Euch aktuell genau ist, kann man so nicht beurteilen, da müsste jemand hingucken.
Die Frage, ob Juba „etwas Böses wollte“, ist für die Beurteilung von hündischem Verhalten nicht relevant. Hunde haben Empfinden, aber sie teilen nicht unseren Moralkodex, ihr Verhalten kann nicht als „böse“ beurteilt werden.
Du beschreibst Juba als Angsthündin. Was für mich heißt, dass sie auf unerfreuliche Reize unsicher und ggf. überschießend regiert. Nicht souverän und selbstsicher. Damit wäre sie in ihren Reaktionen auch nicht so kontrolliert, wie ein Hund, der sicher und gefestigt ist. Das muss sich nicht in allen Situationen widerspiegeln, aber es kann so sein. Und dass birgt die Gefahr, dass eine aggressive Reaktion einem anderen Hund gegenüber heftiger ausfällt, als man es an sich erwarten würde. Das hätte nichts mit Bösartigkeit zu tun.Es könnte auch sein, dass sie jetzt Jagdverhalten zeigt, das schon vorhanden war, dass sie aber bisher wegen Deckelung durch Angst nicht ausgelebt hat. Und auch das wäre nichts „Böses“ im menschlichen Sinn, könnte aber fatal enden.
Hier deuten neben der beiden von Dir beschriebenen Konfliktsituationen mit den 2 anderen Hündinnen 2 Sachen für mich an, dass es bei der Interaktion der Hunde nicht nur um spielerisches Verhalten geht.
1. habt Ihr die Situation so ernstgenommen, dass Du Dich hier angemeldet hast und nachfragst. Ihr habt es also scheinbar erstmal anders wahrgenommen, als eine pure einmalige Schreckreation eines gerade unsanft geweckten Tiers durch eine kleine Nervbacke. Und auf diese Wahrnehmung würde ich an Eurer Stelle jetzt auch erstmal vertrauen und nicht in Nachhinein versuchen, da etwas schöner zu erklären bzw. zu relativieren. Was übrigens völlig normal und menschlich ist, also bitte nicht als Vorwurf verstehen
. Aber bei dem von Dir beschriebenem Kräfteverhältnis der Hunde würde ich hier trotzdem erstmal sehr vorsichtig sein.2. beschreibst Du, dass Juba von sich aus eher nicht an spielerischer Interaktion interessiert war - was zum vermuteten Rassemix passen würde - aber durch die anderen Hunde „motiviert“ wurde. Das könnte nun tatsächlich sein, dass die anderen Hunde ihr Freude am Spiel beigebracht haben. Es könnte aber auch sein, dass sie ihr einfach so lange auf den Wecker gegangen sind, bis sie sich hat bewegen lassen und im „Spiel“ ein Stück Spannung bzw. Konflikt ausgetragen wird. Wär auch nichts Unnormales, aber bei so gravierendem Ungleichgewicht möglicherweise gefährlich.
Wenn Ihr nicht dauerhaft trennen und keinen der Hunde abgegeben wollt, dann solltet Ihr jetzt ganz detailliert Körpersprache pauken, genau hinschauen (bei allen Hunden), was da in Interaktionen passiert, was jeder einzelne Hund signalisiert und genau schauen, wo Spannung ist, und sei sie auch noch so gering. Herausfinden, wo jeder Hund seine Interessen und seine Grenzen hat und davor schützen, dass ein Hund dem anderen auf den Zeiger geht. Und den Hunden beibringen, dass es Hausregeln dafür gibt, wie mit Konflikten umgegangen wird
.
Und wenn doch eigentlich alles fein ist und hier nur kurz mal ein gerade unsanft geweckter und vielleicht eh schon von einem kleinen Nervzwerg etwas angesickter Hund etwas heftiger regiert hat, als er es an sich tun würde: Umso besser. Aber verlassen würde ich mich darauf nicht. Nicht bei dem Kräfteverhältnis.Das ist schon nicht so ganz einfach, wenn man es von Anfang an einführt. In einer Situation, in der sich schon ein Konflikt entzündet hat und die Hunde nicht gewohnt sind, dass Ihr regulierend eingreift, ist es schwieriger. Und deshalb wird Euch zu einer kompetenten Trainer*in geraten. Das kriegt Ihr über ein Onlinetraining nicht geliefert. Ihr könnt es probieren, aber ehrlich gesagt zweifle ich da m Sinn.
Es ist natürlich doof, dass Juba so gehemmt ist, wenn Fremde da sind. Da könnten Videoaufnahmen der Hunde im Spiel oder Interaktion miteinander helfen. Aber besprechen würde ich die mit Jemandem vorort

In der Bodenseeregion kenne ich mich allerdings leider gar nicht aus, vielleicht kommen da noch Tipps. -
Ihr braucht dringen jemanden, der euch erklärt was die Hunde körpersprachlich zeigen.
Das war angekündigt, so wie du das beschreibst. Das war sichtbar.
Und man muss wirklich schauen, ob die Konstellation so bleiben kann.
Wen sich jemand vorab Videos anschauen kann, kann man vor Ort allenfalls dann besser einschätzen was abgeht.
Aber ihr müsst da mit Fachperson ran. -
Ihr braucht dringen jemanden, der euch erklärt was die Hunde körpersprachlich zeigen.
Das war angekündigt, so wie du das beschreibst. Das war sichtbar.
Und man muss wirklich schauen, ob die Konstellation so bleiben kann.
Wen sich jemand vorab Videos anschauen kann, kann man vor Ort allenfalls dann besser einschätzen was abgeht.
Aber ihr müsst da mit Fachperson ran.Und Fachperson direkt!
Vor Ort ist die einzige Möglichkeit, mit euch und den Hunden zu arbeiten.
Wenn man Tiere hält, muss man auch mal aus seiner Komfortzone raus und fahren, um zu einer ordentlichen TK zu kommen und bezüglich Trainern, dann halt Anfahrtskosten desjenigen zusätzlich bezahlen.
-
Vielleicht kannst du den PLZ Bereich noch etwas näher eingrenzen für Empfehlungen.
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!