Maltipoo oder Zwergpudel
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Hi! Wir wollen uns einen Hund anschaffen, entweder einen Maltipoo oder einen Zwergpudel. Der hund muss jeden tag so 4-5 Stunden alleine bleiben können. Sonst können wir uns mit ihm beschäftigen, aber er sollte jetzt nicht allzu viel brauchen (pudel sind ja sehr intelligent, weshalb sie mehr lernen wollen und sie gehen gerne raus) wenn ihr einen pudel oder maltipoo habt: wie ist eure Erfahrung und was empfiehlt ihr?
Viele Grüße
- Vor einem Moment
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Hi,
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Ich würde immer auf die reinrassigen Variante wählen, beim maltipoo weißt du halt nie
Welcher charakter sich durchschlägt
Wie groß der Hund wird
Welches fell er haben wird
Außerdem ist die züchtersuche schwieriger, weil du den züchter meist blind vertrauen musst, was die Gesundheit angeht
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Jeder Hund muss raus. Jeder Hund mag viele Eindrücke, insbesondere in der Natur. Hunde lernen alle gerne, sie sind allein schon biologisch darauf ausgelegt Eindrücke zu sammeln und zu verarbeiten. Hunde sind extrem an anpassungsfähig, das bedeutet nicht, dass sie in reizarmer Umgebung gesund bleiben, sondern, dass sie gerne erleben.
Maltipoos sind Mischlinge. Pudel sind Rassehunde. Mischlinge haben idr. keine Gesundheitsuntersuchungen, die über bloße Routinekontrollen beim TA hinaus gehen. Pudel werden oft vermehrt. Je kleiner der Hund, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er Qualzuchterscheinungen aufweist.
Ein Hund braucht konkret und unabhängig von der Rasse:
- Bewegung. Davon mehr als man glaubt/hofft.
- Ruhe. Nicht nur beim Schlafen, sondern auch innerliche Ruhe.
- gutes Futter. Aldi, LIDL und Co fallen komplett raus. Trockenfutter ist ungesund.
- Pflege, je nach Fell. Beide Rassen, Malteser und Pudel brauchen regelmäßige Fellpflege. Kleine Hunde brauchen Krallenpflege.
- Sozialkontakte zu Hund und Mensch gleichermaßen.
- Erziehung
- Ausleben der eigenen Persönlichkeit. Die meisten Regeln der Menschen belasten Hunde, sie brauchen Freiraum.
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Was spricht gegen nen Malteser ?
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Was spricht gegen nen Malteser ?
Ich habe gehört das Malteser qualzuchten sein können und man da aufpassen muss
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Aufpassen muss man da mittlerweile bei so ziemlich allem was recht klein ist, die dürfen halt nicht zu zierlich gezüchtet werden.
Ich würd mir wahrscheinlich alle Bichonrassen anschauen, die sind sich recht ähnlich und dürften im Grunde das sein was du suchst.
Havaneser oder Bichon Frisé wären bspw etwas kräftiger gebaut, bei Bolonka oder Malteser hingegen muss man mehr aufpassen dass die nicht zu zierlich werden. Ansonsten gibts da bspw noch Bologneser oder Coton de Tulear.
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Helene :-) : ich würde dir zum Maltipoo raten.
Alle Halter der "Zwergdoodle" (es gibt ja noch andere Mixe davon), die ich bis jetzt getroffen habe, waren sehr glücklich und zufrieden mit ihren kleinen Mixen, die mir übrigens deutlich sympathischer sind als reine Pudel.
Du darfst dich hier im DF nicht verschrecken lassen - hier sind ein paar Menschen der Meinung, daß Doodles und Poos das Schlimmste seien, was der Mensch je "erfunden" hat - zumindest tun sie so.

Die Menschen, die mit ihren Pudelmixen sehr glücklich und zufrieden sind, melden sich oft gar nicht mehr zu Wort, weil sie keine Lust darauf haben, sich immer wieder erklären zu müssen, warum sie einen Pudelmix einem reinen Pudel vorziehen.
Ich muss dir allerdings ehrlich sagen, daß für einige dieser Mixe Mondpreise aufgerufen (und auch gezahlt) werden. Da sei am besten wachsam. Mehr als ein reinrassiger Malteser oder Pudel sind sie nicht "wert".
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Man muss dann nur bedenken, dass - falls Malteser von Qualzuchtmerkmalen betroffen sind - ein Malteser-Mix die auch haben kann.
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Die Menschen, die mit ihren Pudelmixen sehr glücklich und zufrieden sind, melden sich oft gar nicht mehr zu Wort, weil sie keine Lust darauf haben, sich immer wieder erklären zu müssen, warum sie einen Pudelmix einem reinen Pudel vorziehen.
Ich hab einen Pudelmischling, hab mich bewusst dafür entschieden und bin auch sehr glücklich. Ich persönlich kenne auch keinen Pudelmix Besitzer, der das nicht ist.
Ja, da muss man sehr aufpassen, weil wegen dess Hypes alles Mögliche miteinander verpaart wird, aber es gibt sie tatsächlich, die "Züchter" (ja, ich weiß, es sind keine..), die das mit viel Wissen, Bedacht und Liebe und ja, sogar richtigen Untersuchungen machen.
Was ich aber durchaus sagen muss ist, dass man tatsächlich nie weiß, was man bekommt. Karla ist zB deutlich mehr Pudel, als ich gehofft habe. Sie ist zwar super pflegeleicht, total menschenbezogen, der einfachste Welpe, den ich jemals hatte, super schlau und lernt gerne, unglaublich kinderlieb und geduldig mit Kindern, dafür ist sie aber für meinen Geschmack viel zu sehr Flummi. Außerdem kann sie nicht gut alleine bleiben. Das hab ich (einigermaßen viel Erfahrung mit verschiedenen Hundetypen) auch mit viel Training über mehrere Jahre nicht richtig in den Griff bekommen. Maximal 2 Stunden, dann ist vorbei. Und das auch nur an guten Tagen. Die letzte Trainerin sagte mir irgendwann Mal, dass sie nicht der erste Mischling dieser Rassen sei, wo das Thema quasi unendlich ist, weil diese Rassen darauf gezüchtet sind, extrem nah am Menschen zu sein.
Das Fell ist saunervig und sie neigt, wie sehr viele Pudel und deren Mischlinge, zu Futtermittelunverträglichkeiten.
Nahezu alle Pudelmixe die ich kenne, sind wahnsinnig nette Hunde, die auch sehr leichtgängig sind. Aber man muss schon wissen,.worauf man sich einlässt und nicht den "Werbeversprechen" glauben.
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Was spricht gegen einen Havaneser?
Ich bin nicht per se gegen Mischlingshundezucht, aber gerade bei den kleinen Pudelmodemischlingen ist es für Hundeanfänger sicherlich schwer, nicht doch an einen Vermehrer zu geraten. Damit unterstützt man aber Tierleid - die Hündinnen sind dann nur Gebärmaschinen und womöglich wachsen die Welpen nicht gut auf, werden nicht tierärztlich begleitet usw.
Mein Rat daher, seht euch den Havaneser mal an, das sind umgängliche und anpassungsfähige Begleithunde. Wie alle Bichonrassen sowie Pudel(mixe) gelten sie aber auch als äußerst anhänglich, was das Alleinbleibtraining etwas erschweren kann. Was aber nicht bedeutet, dass die Hunde es nicht lernen können - letztlich hat es ja auch mit Erziehung und Gewöhnung zu tun.
- Vor einem Moment
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