Maltipoo oder Zwergpudel
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Hi! Wir wollen uns einen Hund anschaffen, entweder einen Maltipoo oder einen Zwergpudel. Der hund muss jeden tag so 4-5 Stunden alleine bleiben können. Sonst können wir uns mit ihm beschäftigen
Was machst du, wenn er nicht 4-5 Stunden allein bleiben kann? Hast du Plan B?
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Hi,
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Ich schließe mich den kritischen Stimmen gegenüber der Doodle an... Mittlerweile kenne ich keinen einzigen, und ich kenne wirklich viele, zwangsweise halt, der nicht früher oder später irgendeine unverträglichkeit bekommen hat. Mit viel Glück eine leichte gegen nur eine Sorte Fleisch. Aber nicht weniger haben auch richtig tief in die kacke gegriffen und brauchen irgendwelche Hypoallergenen Futter, und einmal an einem Stück Wurst geleckt und schon saust die nächste ohrenentzündung heran oder die Pfoten werden sich aufgeleckt aufgeleckt
Auch der Charakter überzeugt mich nicht. Aufgedreht bis hypersensibel, so eng an ihre Menschen gebunden, das eine fremdbetreuung quasi unmöglich wird, kein standing und kaum selbstbewusstsein. Lieb und schlau und gelehrig, gar keine Frage!! Aber eben zum großteil einfach nicht ganz sauber.
Allerdings muss ich hinzufügen, dass beides auch für die allermeisten Zwerg und kleinpudel gilt, die ich so kenne.
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Wenn die Bedingung "nicht allzu viel brauchen" ist, sehe ich da absolut keinen Pudel.
Ich weiß bis heute nicht, woher der Pudel eigentlich das Oma-Image hat, aber weder unser Exemplar, noch alle anderen, die ich kenne, kommen dem irgendwie nahe. Die haben alle ein ausgeprägtes Bedürfnis nach anspruchsvoller Beschäftigung und wenn sie das nicht bekommen, sind sie die 24/7 nervigen Flummis, die hier beschrieben wurden. Nicht zu vergessen der gerne mal sehr ausgeprägte Jagdtrieb (auch bei den Zwergen).
Ich sehe da auch deutlich mehr einen Havaneser aus seriöser Zucht. Die können auch mal sehr quirlig sein, sind aber meiner Erfahrung nach generell freundlicher und deutlich anspruchsvoller als Pudel.
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Jeder Hund muss raus. Jeder Hund mag viele Eindrücke, insbesondere in der Natur. Hunde lernen alle gerne, sie sind allein schon biologisch darauf ausgelegt Eindrücke zu sammeln und zu verarbeiten. Hunde sind extrem an anpassungsfähig, das bedeutet nicht, dass sie in reizarmer Umgebung gesund bleiben, sondern, dass sie gerne erleben.
Maltipoos sind Mischlinge. Pudel sind Rassehunde. Mischlinge haben idr. keine Gesundheitsuntersuchungen, die über bloße Routinekontrollen beim TA hinaus gehen. Pudel werden oft vermehrt. Je kleiner der Hund, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er Qualzuchterscheinungen aufweist.
Ein Hund braucht konkret und unabhängig von der Rasse:
- Bewegung. Davon mehr als man glaubt/hofft.
- Ruhe. Nicht nur beim Schlafen, sondern auch innerliche Ruhe.
- gutes Futter. Aldi, LIDL und Co fallen komplett raus. Trockenfutter ist ungesund.
- Pflege, je nach Fell. Beide Rassen, Malteser und Pudel brauchen regelmäßige Fellpflege. Kleine Hunde brauchen Krallenpflege.
- Sozialkontakte zu Hund und Mensch gleichermaßen.
- Erziehung
- Ausleben der eigenen Persönlichkeit. Die meisten Regeln der Menschen belasten Hunde, sie brauchen Freiraum.
Nicht nur kleine Hunde brauchen Krallenpflege. Warum sollte das nur kleine Hunde betreffen? Das hängt von vielen Faktoren ab, Größe wäre mir völlig neu.
Trockenfutter ist ungesund? Seit wann denn das bitte? Meine armen Hunde….
Ausleben der eigenen Persönlichkeit? Was soll das denn bitte heißen? Also ich musste jetzt schon irgendwie grinsen. Den ‚Freiraum‘ den ich meinem Hund gerne hätte wäre definitiv nicht gesellschaftstauglich. Oder möchtest du konkretisieren was du damit meinst?
Bewegung mehr als man glaubt/hofft? Von wem gehst du denn da aus? Auf die TE bezogen klingt das für mich ähnlich, aber ganz allgemein? Ich wünschte manchmal (mein Hund ist für uns genau so perfekt wie er ist, ich rede also lediglich von vereinzelten Situationen) mein Hund hätte gerne mehr Bewegung. Also genau das Gegenteil.
Ich finde so scheinbar allgemeingültige Aussagen in den Raum zu werfen echt sehr seltsam. Zumal sie einfach nicht korrekt sind. -
Wenn die Bedingung "nicht allzu viel brauchen" ist, sehe ich da absolut keinen Pudel.
Ich weiß bis heute nicht, woher der Pudel eigentlich das Oma-Image hat, aber weder unser Exemplar, noch alle anderen, die ich kenne, kommen dem irgendwie nahe. Die haben alle ein ausgeprägtes Bedürfnis nach anspruchsvoller Beschäftigung und wenn sie das nicht bekommen, sind sie die 24/7 nervigen Flummis, die hier beschrieben wurden. Nicht zu vergessen der gerne mal sehr ausgeprägte Jagdtrieb (auch bei den Zwergen).
Das mit dem Oma-Image verstehe ich zwar auch nicht, aber das scheint trotzdem eine Typ (oder Linien?)-sache zu sein. Mein Pudel braucht keine anspruchsvolle Beschäftigung, er freut sich und ist auch immer dabei wenn ich was mit ihm mache (aber auch das ist weitab von ernsthafter "Arbeit"), aber wenn hier mal ne Weile lang nichts passiert, dann ist er kein 24/7 nerviger Flummi. Er lebt mit uns mit und ist mit langen Spaziergängen und Joggen, ein wenig Tricktraining oder Zielobjektsuche sehr ausgeglichen. Das kann mMn jeder gut stemmen. Ich kenne zwei weitere Großpudel und einen Kleinpudel, die in Familien leben und dabei ebenfalls ein "schlichtes" Begleithund-Leben leben, dann lese ich von Nevio, der ein richtiges Arbeitstier ist. So ganz pauschalisieren kann man das einfach nicht.
Wobei in diesem Fall vermutlich auch ein Havaneser die bessere Wahl wäre.
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aber wenn hier mal ne Weile lang nichts passiert, dann ist er kein 24/7 nerviger Flummi.
Das macht vernünftig gezogene (Begleit) Hunde eigentlich auch aus. Nicht am Kabel drehen nur weil mal ein paar Tage Sparflamme ist.
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Wenn ich so im Pudelthread querlese, finde ich dort auch viele Hunde, die Probleme hatten/haben.
Bitte tut nicht so, als wäre der Pudel der kerngesunde, psychisch stabile, pflegeleichte Rassehund - das war er schon vor über 20 Jahren nicht (mehr).
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Bitte tut nicht so, als wäre der Pudel der kerngesunde, psychisch stabile, pflegeleichte Rassehund - das war er schon vor über 20 Jahren nicht (mehr).
Warum empfiehlst du dann eine Pudelmischung?
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Er lebt mit uns mit und ist mit langen Spaziergängen und Joggen, ein wenig Tricktraining oder Zielobjektsuche sehr ausgeglichen.
Und damit machst du eben schon deutlich mehr als gefühlt 99% der Hundehalter, die einfach nur einen netten Begleithund suchen, der nicht so viel Arbeit macht.
"Anspruchsvolle Beschäftigung" von Begleithunden ist für mich genau das, was du schreibst: Tricktraining, ZOS, oder auch die typischen Beschäftigungen wie Agility, Longieren, etc. Selbst eine vernünftige Erziehung trägt zur Auslastung bei. All das bekommen aber viele Begleithunde gar nicht.
Unser Pudel kommt aus einer völlig normalen Zucht (also keine Leistungszucht) und war nach Meinung der sehr erfahrenen Züchterin ein anspruchsloser Hund. Er hat eigentlich immer Lust, etwas mit uns zu machen und ist auch für alles zu begeistern. Wenn ich ihn mit anderen Begleithunden aus der Hundeschule vergleiche, sieht man schon einen sehr deutlichen Unterschied in der Arbeitsmotivation.
Natürlich sind nicht zwangsläufig alle Pudel so. Aber es gibt viele und alleine aufgrund der Tatsache, dass es sie gibt, würde ich jemandem, der sich nicht so viel mit dem Hund beschäftigen will, davon abraten.
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Bitte tut nicht so, als wäre der Pudel der kerngesunde, psychisch stabile, pflegeleichte Rassehund - das war er schon vor über 20 Jahren nicht (mehr).
Warum empfiehlst du dann eine Pudelmischung?
Ich bezog mich auf die Ausgangsfrage.
Die Doodles und Poos hier in der Nachbarschaft sind gesunde fröhliche und hübsche Hunde.
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