Welcher Hund passt zu mir? Ersthund, Wohnung, wenig Haarverlust
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Also meine Katzen haben weitaus mehr gehaart und viel mehr Dreck gemacht als der Hund.
Ja. Hier auch. Und das dreidimensional. Meine Hunde machen eigentlich nur Dreck auf dem Boden und von mir aus noch auf dem Sofa.
Mir fehlt ein bisschen das, warum ein Hund? Was willst du mit einem Hund machen? Wie stellst du dir ein Leben mit Hund vor?
Nimmt die Wohnung nicht auseinander ist für mich irgendwie eine Selbstverständlichkeit
niemand will einen Hund der das tut. Und von Junghundflausen abgesehen hat das auch jeder Hund hier bisher erfüllt. - Vor einem Moment
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Hallo,
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fliegevogel wobei man aber sagen muss, zweimal am Tag ne halbe Std am Fahrrad ist ja auch nochmal ne Std Bewegung. Und noch dazu straight am Fahrrad.
Ich kann die Art meiner Hunde Haltung nur durch ziehen, weil ich selbstständig bin. Lege meine Termine so, dass ich etwa zwei Std am Morgen mit den beiden gehen kann. Das kann Wetter-, oder zeitbedingt auch mal weniger sein, aber zwei Std sind Standard. Dafür gibt es nachmittags und abends nur 15-20 Minuten Pipi Runden. Bin ich unterwegs und arbeite, geht mein Mann auch mal die kurzen Runden, der arbeitet von zuhause.
Die Nachmittags Runde wird auch mal gestrichen und ich gehe stattdessen mit ihnen in den Garten und wir spielen da.
Etwa alle zwei Tage trainiere ich im Garten mit den Hunden nacheinander, wenn es regnet tricksen wir drinnen.
Fellpflege, wenn ich es schaffe einmal die Woche ausbürsten. Können auch mal zwei Wochen zwischen liegen. Keine Ahnung wie lange das dauert. Halbe Std vllt? Beide filzen nicht sehr, das ist echt nicht so ein Ding. Und sie mögen es. Beide dürfen auf dem Teppich rum liegen, während ich sie Bürste, sie müssen nicht stehen. Dann einmal umdrehen, fertig.
Ich habe gestern mal sehr intensiv meine Nase in die Hunde gesteckt. Wenn sie riechen, dann anscheinend nur nach mir, ich nehme das nicht wahr. Nur wenn das Futter nicht passt, ein Hund krank ist, oder der Kleine aus der Gusche müffelt.
Überlege dir gut, ob du das leisten kannst und willst. Hundehaltung kann auch ganz schön fordernd sein.
Ich empfinde das nicht als einschränkend, aber objektiv betrachtet, ist es das wohl.
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wobei man aber sagen muss, zweimal am Tag ne halbe Std am Fahrrad ist ja auch nochmal ne Std Bewegung. Und noch dazu straight am Fahrrad
Na klar, das ist bei mir auch einkalkuliert. Aber dennoch komme ich nicht auf drei Stunden täglich oder mehr als eine Stunde am Stück. Meiner Beobachtung nach sind Hunde da flexibler, als hier manchmal kolportiert wird. Nicht alle Hunde natürlich, aber doch viele.
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wobei man aber sagen muss, zweimal am Tag ne halbe Std am Fahrrad ist ja auch nochmal ne Std Bewegung. Und noch dazu straight am Fahrrad
Na klar, das ist bei mir auch einkalkuliert. Aber dennoch komme ich nicht auf drei Stunden täglich oder mehr als eine Stunde am Stück. Meiner Beobachtung nach sind Hunde da flexibler, als hier manchmal kolportiert wird. Nicht alle Hunde natürlich, aber doch viele.
Naja 1h am Rad ist aber einfach auch eine andere Bewegung als 1h Leinenspaziergang.
Natürlich sind Hunde anpassungsfähig. Das macht sie doch zu so einem tollen Lebensbegleiter. Aber die Frage, wenn man nur bereit ist ein Minimum an Bedürfnissen bereits VOR der Anschaffung zu erfüllen, ob es überhaupt ein Hund sein muss, ist doch legitim. -
Hier ist ein Bild von einem Hund aus einem Heim (leider schon reserviert), der mir gefiel:
https://ibb.co/zHQ2KdJ6
https://ibb.co/XrQ5TcYk
https://ibb.co/NdY2gXkZWas glaubt ihr, welche Mischung das ist?
Das scheint ein Kokoni zu sein, wunderhübsch!
Du kannst ja mal googeln nach dieser griechischen Rasse.Ich finde das eine gute Vorstellung eines möglichen Hunde-Typs für Dich, aber auch mir fehlt eine Erklärung dafür, was Du einem Hund bieten kannst/willst.
Bitte überlege nochmals sehr intensiv, weshalb Du einen Hund möchtest. Es geht nicht (nur) darum, was der Hund sein soll und welcher Hundetyp es sein könnte, sondern auch darum, was Du einem Hund bieten kannst, um ein glückliches, langes Leben führen zu können an Deiner Seite.
Am besten wäre es, wenn Du die Logik zur Suche umdrehst... Du musst nicht krampfhaft nach einer bestimmten Rasse oder Mischling suchen, sondern melde Dich im Tierheim zu einer Beratung an oder stelle Dich für eine längere Zeit als Gassigängerin zur Verfügung, um das "Hundefeeling" kennen zu lernen und Dir darüber klar zu werden, was Hundehaltung bedeutet und mit welchem Hundetyp Du gut klar kommst.
Nicht alle Hunde werden auf einer HP gezeigt, deshalb wäre es sinnvoll, wenn Du persönlich Kontakt aufbaust mit einem Tierheim oder einer seriösen Organisation und dabei hoffentlich Deinem Traumhund begegnen wirst, falls Du wirklich sicher bist, dass Du einen Hund möchtest und auch alle Anforderungen erfüllen kannst.
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wobei man aber sagen muss, zweimal am Tag ne halbe Std am Fahrrad ist ja auch nochmal ne Std Bewegung. Und noch dazu straight am Fahrrad
Na klar, das ist bei mir auch einkalkuliert. Aber dennoch komme ich nicht auf drei Stunden täglich oder mehr als eine Stunde am Stück. Meiner Beobachtung nach sind Hunde da flexibler, als hier manchmal kolportiert wird. Nicht alle Hunde natürlich, aber doch viele.
Ja, ist sicher so. Bei meinem Zwerg wäre es wohl recht egal wie lange, aber dreimal muss sein, weil er langsam älter wird und auch dringend Pippi muss.
Der Große braucht die langen Runden. Mal nicht ist ok, aber länger nicht führt dazu, daß er anstrengend wird. Regelmäßiges Training braucht er auch. Ach, ich hab die ein bis zweimal wöchentlich auf dem Hundeplatz vergessen. Kommt dazu. Das ist ein fordernder Hund, kann einem auch passieren, wenn man sich einen Begleithund anschafft.
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ein Minimum an Bedürfnissen
Das ist ja mein Punkt: was dieses "Minimum an Bedürfnissen" ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Daher bringt es auch nichts, darüber zu reden, als sei das ein objektiver Fakt.
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Ich muss ganz ehrlich sagen: Die Ansprüche, die hier teilweise gestellt werden, finde ich ziemlich überzogen – oder ich bin einfach ein sehr schlechter Hundehalter 🙈
Meine Hunde sind für mich Begleiter, aber sie bestimmen nicht meinen gesamten Alltag. Wenn das so wäre, hätte ich keine Hunde.
Außerdem finde ich nicht, dass man die nötige Auslastung pauschal von der Rasse abhängig machen kann. Es spielt genauso eine große Rolle, wie der Hund aufgezogen wurde, was er gewöhnt ist und wie man ihn insgesamt beschäftigt und auslastet.
In der Regel bin ich montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr außer Haus. Mein Lebensgefährte ist selbstständig und arbeitet teilweise von zu Hause aus, sodass die Hunde nur stundenweise alleine sind. Morgens gehen wir meist eine kurze Runde von etwa 20 Minuten – wenn es zeitlich eng ist, reicht auch mal der Garten. Tagsüber sind die Hunde zu Hause und können zwischendurch jederzeit in den Garten, um sich zu lösen. Mein Partner geht selbst nicht mit den Hunden spazieren.
Wenn ich abends nach Hause komme, machen wir entweder etwas auf dem Hundeplatz, gehen eine größere Runde mit Freunden oder – je nach Saison – auf Trüffelsuche. Aber im Winter kann dies auch mal kürzer ausfallen. An den Wochenenden stehen dann oft längere Wanderungen und Rettungshundetrainings auf dem Programm. Aber auch da gibt es Tage wo sich nicht alles um den Hund dreht.
Ganz ehrlich: Ich hatte noch nie das Gefühl, dass meinen Hunden etwas fehlt.
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ein Minimum an Bedürfnissen
Das ist ja mein Punkt: was dieses "Minimum an Bedürfnissen" ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Daher bringt es auch nichts, darüber zu reden, als sei das ein objektiver Fakt.
Absolut. Und auch da entscheidet der Faktor Individuum mit. Aber es bringt doch auch Nix zu sagen „Ja ja das passt schon“ und dann reicht es diesem Individuum eben nicht. Ich finde einfach da sollte einfach vor Anschaffung auch drüber nachgedacht werden. Erstmal sind Hunde Lauf- und Bewegungstiere. Bewegung ist wichtig für ein gesundes und glückliches Leben.
Du löst es am Fahrrad. Andere mit langen Spaziergängen. Wieder andere durch Sport. -
Wenn man jetzt davon ausgeht, dass die TS ihr Leben aber nicht groß verändern will (so liest sich das für mich), könnte sich das tägliche Gassigehen halt eher bei 30 als bei 60 Minuten einpendeln. Das ist aus meiner Sicht für eine gesunde Muskulatur des Hundes viel zu wenig. Ich finde 30-60 Min am Tag schon verdammt wenig. Für mich liest es sich insgesamt einfach eher nach "Ich suche einen Hund für Begleitung auf Wanderungen und ansonsten soll er einfach außer💧und 💩 einfach nichts wollen.". Das ist aber nun mal kein Besen, den man in die Ecke stellt, bis man fegen will. Das ist ein Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen.
Hast du Hundehalter*innen in deinem Freundes- und Bekanntenkreis?
Wäre es nicht sinnvoll, erstmal unverbindlich Möglichkeiten zu schaffen, um zu schauen, ob dir Hundehaltung wirklich liegt, z.B. über einen Sitterhund? Da würdest du schnell feststellen, ob du doch Spaß an mehr hast oder du eher gelangweilt das Notwendigste des Hundes erfüllst.
- Vor einem Moment
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