Hund wegen Beißen das Bett abgewöhnen

  • Ich war damals zig mal beim TA, hab den Hund auf den Kopf stellen lassen, wir haben die Medikamente nachdosiert bis zum Umfallen, zusätzlich andere Medis gegeben… Joa, letztendlich war die Lösung, das eigentliche Medikament abzusetzen bzw. gegen ein anderes zu tauschen.

    Deswegen wird ja auch von einem passenden Schmerzmittel geschrieben. Und wenn solche Episoden auftreten, dann ist das aktuelle Schmerzmittel eben nicht passend. Ich geb einem Hund mit z.B. Nervenschmerzen auch kein Schmerzmittel, das da nicht wirkt. Das muss eben geschaut werden.

  • Deswegen wird ja auch von einem passenden Schmerzmittel geschrieben. Und wenn solche Episoden auftreten, dann ist das aktuelle Schmerzmittel eben nicht passend. Ich geb einem Hund mit z.B. Nervenschmerzen auch kein Schmerzmittel, das da nicht wirkt. Das muss eben geschaut werden.

    Mein Hinweis bezog sich darauf, dass „passend“ eben nicht nur heißt, dass es die Schmerzen gut abdeckt, sondern auch, dass die eventuellen Nebenwirkungen möglichst gering und/oder gut händelbar sind. Hier war seitenweise von Schmerzen die Rede und natürlich kann es sein, dass nicht alle Schmerzen durch die aktuelle Medikation abgedeckt sind. Gleichzeitig finde ich es wichtig, dafür zu sensibilisieren, dass so ein Verhalten nicht ausschließlich durch Schmerzen verursacht werden muss, sondern eben auch durch (ggf. medikamenteninduzierte) Einschränkungen in der Wahrnehmung entstehen kann.

    So oder so ist die Lösung auch für mich nicht, da nur am Umgang mit dem Verhalten zu arbeiten, sondern dringend einen TA aufzusuchen.

  • Passend heisst passend. Bedeutet, die Schmerzen werden besser/gehen weg und es treten keine Nebenwirkungen wie sie von dir genannt werden, auf. Alle Nebenwirkungen kann man nicht umgehen, klar.


    Hier macht es aber den Eindruck, dass Schmerzen/Nebenwirkungen einfach ausgeschlossen werden wollen (weil.. Er bekommt ja was...) und somit ist diese Diskussion eh sinnlos.

  • Wurden auch die Augen und der Augeninnendruck kontrolliert?

    Ich erinnere mich dunkel an eine Geschichte hier im Forum, wo ein Schäferhund biss, weil er unerträgliche Schmerzen durch seine Augenprobleme hatte.

  • Hier macht es aber den Eindruck, dass Schmerzen/Nebenwirkungen einfach ausgeschlossen werden wollen (weil.. Er bekommt ja was...) und somit ist diese Diskussion eh sinnlos.

    Was ich leider echt nicht nachvollziehen kann… An den Schmerzmitteln zu drehen ist ja nicht nur für den Hund sinnvoller, sondern sogar für den Mensch deutlich einfacher zu bewerkstelligen als den Alltag mit einem Hund zu managen, der bei unerwarteter Berührung löchert.

    Zumal sich so ein Verhalten, wenn es durch unpassende Medikation hervorgerufen wird, meiner Erfahrung nach mit der Zeit ausweitet. Dann ist es plötzlich nicht nur nachts im Bett, sondern auch beim gemeinsamen Kontaktliegen auf dem Sofa, beim Streicheln, beim Anziehen vom Halsband, generell bei Berührungen, wenn der Hund döst und man unerwartet vorbeiläuft, sich zu schnell annähert… Das kann so richtig unschön werden. Und insbesondere mit nem Hund, der nicht „nur“ abschnappt, kommt man da schnell in nen Bereich, der im normalen Alltag gar nicht mehr händelbar ist.

    Deshalb, liebe @TE: Bitte nimm das Verhalten nicht einfach als gegeben hin. Management ist vorerst natürlich sinnvoll, aber das allein wird wahrscheinlich keine langfristige Lösung sein.

  • Danke, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Dazu rede ich mal mit unserem Tierarzt

  • Wurden auch die Augen und der Augeninnendruck kontrolliert?

    Ich erinnere mich dunkel an eine Geschichte hier im Forum, wo ein Schäferhund biss, weil er unerträgliche Schmerzen durch seine Augenprobleme hatte.

    Bisher noch nicht, aber das kann ich ja mal ansprechen beim Arzt.

  • Passend heisst passend. Bedeutet, die Schmerzen werden besser/gehen weg und es treten keine Nebenwirkungen wie sie von dir genannt werden, auf. Alle Nebenwirkungen kann man nicht umgehen, klar.


    Hier macht es aber den Eindruck, dass Schmerzen/Nebenwirkungen einfach ausgeschlossen werden wollen (weil.. Er bekommt ja was...) und somit ist diese Diskussion eh sinnlos.

    Ne wollen nicht. Wir hatten bereits 3 verschiedene Medikamente immer in unterschiedlichen Dosierungen. Und leider fing das Verhalten mit dem Futter ja schon als Baby an. Wir sprechen da auch regelmäßig mit Tierärzten. Als nächstes wollen wir Physiotherapie ausprobieren, wobei da der Maulkorb mit muss. Aber das ist ein nächster zusätzlicher Schritt. Und ich finde es auch ziemlich unfair, mir das vorzuwerfen. Ich liebe meinen Hund und würde alles tun gegen seine Schmerzen. Wir sind froh jetzt überhaupt ein Medikament gefunden zu haben, was ihm die Schmerzen nimmt, sodass er aktuell wieder ohne Humpeln laufen und springen kann und die Rute wieder wedelt, wenn er uns begrüßt. Wir wollen definitiv nicht, dass er Schmerzen hat.

  • Hier macht es aber den Eindruck, dass Schmerzen/Nebenwirkungen einfach ausgeschlossen werden wollen (weil.. Er bekommt ja was...) und somit ist diese Diskussion eh sinnlos.

    Was ich leider echt nicht nachvollziehen kann… An den Schmerzmitteln zu drehen ist ja nicht nur für den Hund sinnvoller, sondern sogar für den Mensch deutlich einfacher zu bewerkstelligen als den Alltag mit einem Hund zu managen, der bei unerwarteter Berührung löchert.

    Zumal sich so ein Verhalten, wenn es durch unpassende Medikation hervorgerufen wird, meiner Erfahrung nach mit der Zeit ausweitet. Dann ist es plötzlich nicht nur nachts im Bett, sondern auch beim gemeinsamen Kontaktliegen auf dem Sofa, beim Streicheln, beim Anziehen vom Halsband, generell bei Berührungen, wenn der Hund döst und man unerwartet vorbeiläuft, sich zu schnell annähert… Das kann so richtig unschön werden. Und insbesondere mit nem Hund, der nicht „nur“ abschnappt, kommt man da schnell in nen Bereich, der im normalen Alltag gar nicht mehr händelbar ist.

    Deshalb, liebe @TE: Bitte nimm das Verhalten nicht einfach als gegeben hin. Management ist vorerst natürlich sinnvoll, aber das allein wird wahrscheinlich keine langfristige Lösung sein.

    Ich verstehe den Schmerzverdacht total. Nur leider haben wir bereits 3 verschiedene Medikamente in unterschiedlichen Dosisanpassungen probiert.Und ehrlich gesagt wird das Ganze auch langsam sehr teuer. Ich weiß - er kann auch Schmerzen haben wenn er ansonsten wie ein junger Hund rennt und springt, aber die Berührung bei der er zubeißt ist nur wenn er im Schlaf ist. Als würde er dann vor Schreck beißen. Ansonsten liebt er jeden Berührung, liebt Bauchkraulen und geht sogar gerne durch die Beine von Menschen. Und ich finde es allgemein ziemlich unfair, mir vorzuwerfen, ich würde seine Schmerzen nicht nehmen wollen. Das ist definitiv kein vernachlässigtes Thema bei uns. Wir schauen sogar gerade nach Physiotherapie für ihn.

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