Haben Hundetrainer ein anderes Verständnis von Beschäftigung?
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DieSabi -
24. November 2025 um 23:22 -
Geschlossen
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Ich lebe eine komplett andere Realität in der Hundekontakte außerhalb von Hundeschulen kaum noch statt finden. Auch Tut-Nixe habe ich nie erlebt, zumindest hier auf dem "Dorf" nicht.
Das ist doch super. Freu dich darüber. Aber deswegen kann man doch nicht erwarten, dass alle, die anderen Erfahrungen gemacht haben, das einfach hinnehmen sollen.
Einmal kam ein Hund tosend auf mich und die Hunde zugerannt. Geklärt hat das der Krüppel Dexter und das Thema war gegessen.
Auch da: Super. Freut mich für dich. Ist aber Anekdotische Evidenz.
Die, die wirklich gefährlich waren trugen Maulkorb oder man bekam sie garnicht zu Gesicht.
Und wie kam es dazu, dass man erkannte, dass diese Hunde gefährlich sind? Mindestens einmal ist dann ja was vorgefallen. Ich halte es zudem für sehr optimistisch, davon auszugehen, dass da jeder Hundehalter plötzlich diese Verantwortung hat, zu erkennen, dass der eigene Hund mit Maulkorb sicherer zu führen wäre, sie aber nicht vorherrscht, wenn es darum geht, zu akzeptieren, dass man andere nicht ungefragt behelligt.
dennoch muss man sich doch darüber im Klaren sein, dass es zu unangenehmen Situationen kommt. Im Leben.
Natürlich muss man das. Und das tun auch sicherlich viele. Aber deswegen muss das ja nicht unkommentiert so akzeptieren.
Da finde ich es ungesund sich ständig über etwas aufzuregen, was schon immer gleich war und aufgrund der Natur der Dinge mit hoher Wahrscheinlichkeit immer gleich bleiben wird
Wenn man Dinge immer hinnimmt, ja, dann bleiben sie so.
Und frag gerne nach, wenn du bei meinem Beitrag etwas nicht verstehst/ nachvollziehen kannst, ein Smiley gibt da ja keinen weiteren Aufschluss
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sind die Gefahren durchaus bewusst, dennoch muss man sich doch darüber im Klaren sein, dass es zu unangenehmen Situationen kommt. Im Leben. Da finde ich es ungesund sich ständig über etwas aufzuregen, was schon immer gleich war und aufgrund der Natur der Dinge mit hoher Wahrscheinlichkeit immer gleich bleiben wird...
So spricht glaube ich nur jemand, der noch nie seinen schreienden und blutenden Hund im Arm gehalten hat und zur tierklinik gefahren ist. Und anschließend mit einem sehr stillen Hund ohne herzschlag im Arm wieder zurück.
Fremde Hunde haben an meinen Hunden nichts zu suchen.
Egal welche Intention sie haben.
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Ach so… na gut, dann sollte ich das wohl einfach lernen. Ist ja wie überall sonst auch. Wäre mir zum Beispiel auch lieber, wenn Frauen nicht ständig belästigt werden… aber hey, vielleicht muss man einfach damit umgehen. Man kann schließlich nicht alle Männer kontrollieren, oder?
Vielleicht gehe ich ab jetzt auch genau mit dieser Einstellung raus. Und wenn sich dann jemand beschwert, weil plötzlich zehn Hunde auf ihn zugeschossen kommen… tja, dann muss er wohl lernen, damit klarzukommen. Man kann sie halt nicht alle kontrollieren.
Passiert dir das regelmäßig? Das mit den zehn Hunden?
Im Gegenteil: Wenn ich ungewollte Grenzüberschreitungen einfach toleriere, dann bin ich in der Opferrolle. Wenn ich von anderen einfordere, meine Grenzen (und/oder die meines Hundes) zu wahren, dann zeugt das eher von Stärke.
Die Welt wird nicht besser, wenn man Dinge einfach blind akzeptiert, „weil sie halt so sind“.
Zu akzeptieren wie etwas ist, heißt nicht andere über sich ergehen zu lassen.
Es macht durchaus einen großen Unterschied, ob jemand das macht:
dann werde ich sehr schnell sehr sehr ungehalten, weil so ein Verhalten garnicht geht.
Oder ob man von der Welt VERLANGT Rücksicht auf einen zu nehmen, unter allen Umständen. Ich habe den Eindruck, dass gerade die, die so vehement darauf pochen, dass alle Tutnix-Besitzer rücksichtslose A****löcher sind, sich selber nicht so gut zurück nehmen können, sobald ihre Empfindlichkeiten angekratzt sind.
Ich fürchte man wird sich bis zum Ende aller Tage über Tut-Nixe ärgern und bei jedem freilaufenden schwitzige Hände bekommen, wenn man nicht lernt zu akzeptieren, dass Hunde nunmal nicht alle so kontrolliert werden, wie man es selber gerne möchte. Wozu aufregen?
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In deiner Welt müßte also jeder Hund grundsätzlich an der Leine bleiben bis er so ca.- 2-3 Jahre alt ist? Vorher hört kein Hund zuverlässig, da ist zwischendurch immer mal Knete im Kopf. "Kein Hund kommt zu meinem Hund" ist in der Realität bestenfalls eine nette Wunschvorstellung.
Was macht ihr denn alle erziehungstechnisch für komische Sachen?
Ich ziehe jährlich ein bis zwei Welpen/Junghunde auf und mir ist das einfach noch nie passiert dass die zu anderen Leuten abgedampft sind.
Ohne Leine laufen die super früh, nur in der Bus mit Flexi. -
Passiert dir das regelmäßig? Das mit den zehn Hunden?
Kommt wohl drauf an, ab welcher Anzahl es nicht mehr „egal“ ist, oder? Bei zehn Hunden gleichzeitig wäre es dann vermutlich doch ein bisschen unangenehm. Oder wie läuft das? Ein Hund pro Woche ist okay? Zwei am Tag vielleicht auch noch? Ab wann genau wird’s dann scheiße unangemessen und übergriffig?
Ich frage nur, damit ich weiß, wann ich offiziell genervt sein darf.
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Wäre es nicht besser zu lernen auch mit sowas klar zu kommen, als sich ständig darüber aufzuregen und sich eine Welt zu wünschen, in der alles so läuft wie man sich das vorstellt?
Man kann sie halt nicht alle kontrollieren.
Wäre die Gesetzeslage in D anders und die Leute die ihre Fiffis unkontrolliert rumrennen lassen kämen alle damit klar was da halt mal passieren kann würden sich viele Leute weniger aufregen und ihre Hunde einfach mal machen lassen. Ist nur leider nicht so gut möglich hier weil gerade das Pack das sich nicht um einen respektvollen Umgang schert und meint die Umwelt muss damit klar kommen das der Fiffi sich frei entfalten kann sehr schnell dabei ist Anzeigen zu schalten.
Es ist einfach asozial und respektlos was sich solche HH mit ihren Hunden rausnehmen die meinen " das ist ja alles nicht so schlimm" , ja nun. Dann heul nicht wenn der Fiffi unter die Räder kommt oder mal bisschen Fell verliert oder richtig zerbissen wird. Kann halt passieren.

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sind die Gefahren durchaus bewusst, dennoch muss man sich doch darüber im Klaren sein, dass es zu unangenehmen Situationen kommt. Im Leben. Da finde ich es ungesund sich ständig über etwas aufzuregen, was schon immer gleich war und aufgrund der Natur der Dinge mit hoher Wahrscheinlichkeit immer gleich bleiben wird...
So spricht glaube ich nur jemand, der noch nie seinen schreienden und blutenden Hund im Arm gehalten hat und zur tierklinik gefahren ist. Und anschließend mit einem sehr stillen Hund ohne herzschlag im Arm wieder zurück.
Fremde Hunde haben an meinen Hunden nichts zu suchen.
Egal welche Intention sie haben.
Ne habe ich auch nicht, ändert aber nichts am Risiko über das man sich im Klaren sein muss.
Du hast Angst, dass dir das wieder passiert. Net deine Hunde. Die Welt läuft trotzdem weiter, ungewollter Hundekontakt wird IMMER vorkommen, entweder man lernt damit klar zu kommen, oder man versinkt auf ewig in Horrorszenarien.
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Du hast Angst, dass dir das wieder passiert. Net deine Hunde. Die Welt läuft trotzdem weiter, ungewollter Hundekontakt wird IMMER vorkommen, entweder man lernt damit klar zu kommen, oder man versinkt auf ewig in Horrorszenarien.
Interessanterweise passiert mir das mit den Schäferhunden quasi nie. Es scheint ja also auch zu gehen, ich denke den Leuten ist es einfach egal solange ihrer der stärkere ist.
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Oder ob man von der Welt VERLANGT Rücksicht auf einen zu nehmen, unter allen Umständen. Ich habe den Eindruck, dass gerade die, die so vehement darauf pochen, dass alle Tutnix-Besitzer rücksichtslose A****löcher sind, sich selber nicht so gut zurück nehmen können, sobald ihre Empfindlichkeiten angekratzt sind.
Ich fürchte man wird sich bis zum Ende aller Tage über Tut-Nixe ärgern und bei jedem freilaufenden schwitzige Hände bekommen, wenn man nicht lernt zu akzeptieren, dass Hunde nunmal nicht alle so kontrolliert werden, wie man es selber gerne möchte. Wozu aufregen?
gut… dann müsste ich wohl auch akzeptieren, dass Frauen nun mal belästigt werden. Ich weiß, ich wiederhole mich da, aber das passt hier einfach zu gut. Männer seien eben, wie sie sind, und man kann nicht erwarten, dass die alle ständig Rücksicht nehmen. Wenn man sich da jedes Mal beschwert, ist man halt empfindlich. Also besser lernen, damit klarzukommen. Wozu sich aufregen? Sind halt Männer. Kann man ja nicht kontrollieren.
Und damit zurück zu den Hunden.
Rücksicht ist nichts Weltfremdes und auch nichts, was man „unter allen Umständen verlangt“, weil man angeblich überempfindlich ist. Rücksicht ist die Basis dafür, dass man miteinander leben kann. Dazu gehört schlicht, seinen Hund so weit im Blick und unter Kontrolle zu haben, dass er nicht ungefragt in andere Hunde reinprescht.
Natürlich passieren Fehler – wir sind alle Menschen. Aber der Umgang damit zeigt, ob man Verantwortung übernimmt.
Wenn jeder ein Mindestmaß an Rücksicht mitbringt, muss sich auch niemand aufregen.
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entweder man lernt damit klar zu kommen,
Nö das sehe ich anders.
Lässt jemand seinen Hund ungewollt zu mir, dann muss derjenige mit meiner Reaktion klarkommen. Und die können je nachdem sehr ungemütlich werden. 🤷🏻♀️
Da will ich dann aber auch kein Geheule hören. Ist schließlich das Risiko, nicht wahr.
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