Haben Hundetrainer ein anderes Verständnis von Beschäftigung?
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DieSabi -
24. November 2025 um 23:22 -
Geschlossen
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Ich verstehe nicht warum das immer "klar" ist.
Heute wird jeder unangeleinte Hund, der Interesse an ARTGENOSSEN zeigt als "Tutnix" betitelt.
Es geht doch nicht darum, dass ein Hund Interesse an Artgenossen zeigt, sondern das diese Tutnixe nicht kontrolliert werden. Sie laufen einfach hin, egal ob der entgegenkommende Hund oder sein Besitzer Kontakt möchte oder nicht. Genau das ist das Problem, nicht ein neugieriger Hund an sich.
Sind alle fein mit Kontakt? Prima.
Hat einer keine Lust? Halt einfach deinen Hund fern. Egal ob du die Gründe weißt oder verstehst, egal ob dein Hund neugierig oder bissig ist.
Mich interessiert aber eher, warum man sich so brutal über "ungewollten" Hundekontakt aufregt? So wirklich nachhaltig, dass man deswegen schlecht gelaunt ist und einen Instagram Post oder Forenbeitrag erstellt...
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Es gibt dafür einfach viele verschiedene Gründe. Vielleicht hat man in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht. Mir wurde zum Beispiel ein Hund totgebissen… natürlich reagiert man dann anders, wenn plötzlich ein fremder Hund angerannt kommt.
Vielleicht hat der eigene Hund eine Thematik mit Fremdhundbegegnungen, völlig egal aus welchem Grund. Schlechte Erfahrungen, Tierschutz, zweite Hand, oder ja… vielleicht hat der Besitzer irgendwann etwas falsch gemacht. Das sieht man von außen nicht. Man sieht auch nicht, ob da vielleicht schon lange trainiert wurde und der Hund heute zufällig einen guten Tag hat. Trotzdem möchte man sein Training nicht durch einen unkontrollierten Tutnix riskieren.
Vielleicht war das heute aber auch nicht der erste Tutnix. Bei den ersten fünf hat man vielleicht noch gelächelt und nur innerlich die Augen ein bisschen verdreht.
Vielleicht hat der Besitzer aber auch einfach keinen Nerv dafür. Ein langer Tag, eine schwierige Zeit, man ist spät dran, oder man will einfach mal in Ruhe Gassi gehen, ohne dass einem irgendein fremder Hund am Bein hängt.
Und am Ende ist es eigentlich völlig egal, welcher Grund dahintersteckt. Wenn jemand keinen Kontakt möchte, dann sollte das einfach respektiert werden.
Rücksicht ist da wirklich nicht schwer. Es tut niemandem weh, seinen Hund einfach bei sich zu behalten. Es tut auch nicht weh, sich kurz abzusprechen, ob Kontakt überhaupt erwünscht ist. Aber für die andere Person kann genau das einen riesigen Unterschied machen.
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Mich interessiert aber eher, warum man sich so brutal über "ungewollten" Hundekontakt aufregt?
Falls du konkrete Beispiele meintest: Mich regt sowas z. B. auf, weil so ein ungewollter Hundekontakt bei meiner ehemaligen Hündin zu manifestierter Leinenaggression geführt hat, die wir über Jahre trainieren mussten, weil es immer wieder während der Trainingsphase zu ungewollten Hundekontakten kam.
Allgemein gesagt: Weil solche Kontakte, nachhaltigen Eindruck hinterlassen können, was man doch ganz einfach umgehen kann, wenn man einfach mal mit seinem Gegenüber spricht (können die Hunde zusammen?) und seinen Hund solange unter seiner Kontrolle hält. Kann doch nicht so schwer sein. -
Wäre es nicht besser zu lernen auch mit sowas klar zu kommen, als sich ständig darüber aufzuregen und sich eine Welt zu wünschen, in der alles so läuft wie man sich das vorstellt?
Man kann sie halt nicht alle kontrollieren.
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Das mit dem ungewollten Kontakt ist mir erst richtig bewusst geworden nach Rias Unfall. 6 Wochen Leinenknast und nicht mehr erlaubt als atmen und langsam laufen.
Da merkt man erst wie sehr man auf die Rücksichtnahme anderer Hundehalter angewiesen ist. Sie hätten ja auch gerne Kontakt gehabt und wäre gerne der ein oder anderen Spielaufforderung gefolgt und rumgeflitzt. Nur hätte das im Zweifelsfall böse enden können.
Man kann sich doch verständigen als Mensch, das ist doch nicht so schwer. -
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Wäre es nicht besser zu lernen auch mit sowas klar zu kommen, als sich ständig darüber aufzuregen und sich eine Welt zu wünschen, in der alles so läuft wie man sich das vorstellt?
Man kann sie halt nicht alle kontrollieren.
Ich wünsche Dir, dass Deine Hunde immer jung, fit, gesund und mental stark bleiben
Für Deine Perspektive wäre es aber vielleicht ganz gut Mal mit einem Hund durchs Leben zu gehen, der das nicht mitbringt.
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Für Deine Perspektive wäre es aber vielleicht ganz gut Mal mit einem Hund durchs Leben zu gehen, der das nicht mitbringt.
Mit was für einem Hund meinst du?
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Wäre es nicht besser zu lernen auch mit sowas klar zu kommen, als sich ständig darüber aufzuregen und sich eine Welt zu wünschen, in der alles so läuft wie man sich das vorstellt?
Man kann sie halt nicht alle kontrollieren.
Aber wieso? Welchen Mehrwert hat den so eine Begebgung für meinen Hund und mir?
Und ja es geht nicht immer alles nach Plan, ich glaube nicht, dass eine ungewollte Hundebegegnung ein Problem wird, weil man das nicht geübt hat.
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Wäre es nicht besser zu lernen auch mit sowas klar zu kommen, als sich ständig darüber aufzuregen und sich eine Welt zu wünschen, in der alles so läuft wie man sich das vorstellt?
Man kann sie halt nicht alle kontrollieren.
Ich versteh den Satz nicht.
Ich muss nicht alle kontrollieren. Es muss einfach nur jeder sein eigenes Tier gewillt sein zu kontrollieren.
Und nein, ich muss auch nicht akzeptieren, oder damit klar kommen, dass einige dazu scheinbar zu inkompetent und ignorant sind.
Natürlich passiert nicht bei jedem Mal bei dem ein Hund ungefragt in einen anderen reinbrettert sowas, wie bei meiner Hündin. Aber deswegen muss ich das bei meinem aktuellen Hund doch nicht tolerieren.
Ich finde diese Verantwortungsumkehr irgendwie strange. -
Wäre es nicht besser zu lernen auch mit sowas klar zu kommen, als sich ständig darüber aufzuregen und sich eine Welt zu wünschen, in der alles so läuft wie man sich das vorstellt?
Man kann sie halt nicht alle kontrollieren.
Ja. Deshalb habe ich mir einen großen Hund gekauft. Das Problem war nach drei Tagen erledigt. Seitdem funktionieren Stopknöpfe von Flexileinen, man sichert seinen Hund oder sie kommen wirklich nicht her.
Und die drei Junghunde im Jahr kann ich wirklich weglachen und sind mir egal. Und alle zwei Jahre eine doofe Begegnung bei der ich danach schweißgebadet und mit Herzrasen dastehe lässt sich viel leichter verarbeiten als täglich.
Ich finde das übrigens schrecklich, weil es Nichts absolut Nichts mit mir oder meinen Hunden zu tun hat und einfach nur die Macht des Stärkeren. Der große Hund ist übrigens prinzipiell nett, aber ich werde einen Teufel tun und das irgendwem sagen.
mit anderer Hund war ein uralter, halbblinder Border mit zwei Bandscheibenvorfällen gemeint. Wir sind die letzten Jahre ausschließlich auf Privatgrundstück spazieren gegangen, weil ich das Risiko nicht mehr eingehen wollte. In jungen Jahren wurde er mir mehrmals klinikreif gebissen, weil "der Tut nix". Ja Danke auch 95% aller Hunde mochten meinen Hund aber nicht, ist bestimmt meine Schuld gewesen.
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