Rat zur Wahl der richtigen Rasse gesucht
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Das Ding ist, dass die wenigsten es leisten können bei Bedarf zwei Hunde anzuschaffen wenn der Sport dann doch „kickt“ und warten nun mal auch gut und gerne mit 10-15 Jahren verbunden ist. Für kaum einen kommt ein Verkauf infrage.
Das die Rasse am Ende doch nicht passt passiert ja nicht nur Anfängern sondern auch bei genug Leuten die vorher was anderes hatten.
Was nun für einen passt muss jeder für sich selbst rausfinden und sich da auch so ein wenig selbst kennen. - Vor einem Moment
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Hallo,
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Diese "Meisten" sind mir in 24 Jahren wesentlich seltener begegnet als das Gegenteil.
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Ich bin jetzt seit 2002 Hundesportler und seit ich habe keine Ahnung mehr wie lange Trainer im Verein.
Meine ganz ehrliche Meinung: Jeder der nicht bereits wirklich fest etablierter Hundesportler ist sollte sich KEINEN Spezialisten oder speziellen Sporthund kaufen. Nimm dir einen netten, unkomplizierten, "alles kann, nix muss" Hund.
Ich kann wirklich nicht mehr zählen wieviele Interessenten, Teilnehmer oder Anfänger ich in diesen Jahren hab kommen und gehen sehen. Wirklich dabei geblieben sind maximal 5%. Die Gründe können ganze Bücher füllen: Keine Lust, anders vorgestellt, Übungszeiten passen nicht mehr, Verein aufgelöst, Stress in der Trainingsgruppe, Arbeitszeiten, Schwangerschaft, Kind krank, andere Verpflichtungen, etc.
Und hat man dann nen Spezialisten an der Leine hat man den Salat.
So sehe ich es auch in Hundeschulen und auch in Vereinen, die Gästetraining machen.
Natürlich sieht man dort keine IGP Sportler oder ambitionierte Braitensportler mit dem 1. Hund, wo alles klappt.
Aber die wirklich vielen, wo es nicht klappt. Und dass sind ja die ambitionierten, die sich den "A" aufreißen für den "Fehlkauf".
In meiner kleinen Hundevereinsbubble momentan ist das mindestens ein Drittel der neuen Hunde, wo ich echt zusammenzucke.
Weißer Schäfi
Border
Franz. Hütehunde
Mix aus Husky und Border oder Aussi
Die ganzen uns ankläffenden Bulldoggenartigen nicht mit eingerechnet, weil die in anderen Gruppen sind ( in denen ich nie sein möchte)
Schäfis gibt's da zum Glück nicht
Die Jagdthunde, die ernst wurden hab ich nach den Welpenkursen auch nicht mehr gesehen.
Aber dennoch bin ich überzeugt, dass auch der 1. Hund ein Spezialist sein darf und kann!Aber die "rosa" Brille muss weg!
Ich hab hier ein paar mal gelesen, dass ein bissiger Kleinhund bei der TE schon als Erfahrung diente.
Naja, es ist schon noch mal was anderes, wenn ein intakter Rüde einer größeren Rasse nicht einverstanden ist mit irgendwas.
Und so wie die meisten hier mit ihren Hunden leben, nähmlich (viel zu) dicht, entstehen daraus viele Probleme, beim Hund! Und dann beim Menschen.
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Ich hab hier ein paar mal gelesen, dass ein bissiger Kleinhund bei der TE schon als Erfahrung diente.
Naja, es ist schon noch mal was anderes, wenn ein intakter Rüde einer größeren Rasse nicht einverstanden ist mit irgendwas.
Ja es ist was anderes, deshalb macht es auch null Sinn mit einer „einfacheren“ Rasse Erfahrung sammeln zu wollen, bevor man einen Gebrauchshund haben darf. Dafür brauchts nämlich keinen Hundeanfänger damit das in die Hose geht und diese rosa rote Brille haben erfahrene Halter selbst nur zu gerne auf.
Sinnvoll ist wenn, sich einen Verein zu suchen, eine Hündin zu nehmen und sich bei der Verpaarung beraten zu lassen, sowie einen rasseerfahrenen Ansprechpartner bei der Aufzucht und Erziehung zu haben. Und sich vorher gut zu überlegen was man machen möchte. -
Wie gesagt, eine Hündin ist auch nicht so kernig wie Rüden und auch kleiner und leichter.
Ist das tatsächlich so?
Kleiner, leichter und folglich körperlich leichter handelbar sicher. Aber nicht so kernig?
Ich bin mit Hunden aufgewachsen und habe mein Leben lang Hunde völlig unterschiedlicher Rassen gehalten, von Jagdhunden über Riesenschnauzer/Doggenmix und American Bulldog. Seit gut 15 Jahren sind es die Russischen Schwarzen Terrier. Bisher hatte ich ausschließlich Rüden und habe immer gesagt, bevor mir eine Hündin ins Haus kommt, habe ich lieber gar keinen Hund
.Nun leben durch Umstände ein Rüde und eine Hündin hier
, beide (für mich) völlig unkompliziert.Als ernsthafter empfinde ich grundsätzlich Hündinnen. Auseinandersetzungen unter Rüden gehen meist mit viel Getöse einher aber es passiert nicht wirklich etwas Ernstes. Hündinnen dagegen meinen es deutlich ernster. Wenn die erst mal verfeindet sind, ist es schwer, sie davon zu überzeugen, dass das nicht so bleibt. Ich kenne auch keine Haltung, in der Hündinnen und Rüden leben, in der ein Rüde Chef ist. Das ist immer eine Hündin.
Für mich gibt es durchaus eine Parallele zu Pferden. Hengste machen viel Bohei, sind aber viel leichter zu beeindrucken als eine Stute. Ein sehr namhafter Pferdeausbilder sagte mal, es gibt nichts schwierigeres in der Pferdeausbildung als eine 10jährige Stute, die vielleicht schon Fohlen hatte. Die weiß genau, was sie will und vor allem was sie nicht will. Ich finde das mit Hunden ziemlich gut vergleichbar.
Letztlich ist es bei Menschen ähnlich
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Motja du redest auch von was gänzlich anderem . Ich erlebe in der Masse Rüden als weitaus vehementer in Auseinandersetzungen mit ihren HF bei Gebrauchshunden die dazu neigen . Auf Unterschiede in bestimmten Linien hier einzugehen sprengt eh den Rahmen.
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Ist das tatsächlich so?
Ja, es geht darum gegen den Hundeführer zu gehen und dazu neigen Hündinnen weitaus weniger.
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Warum hat man sich den eigentlich so auf Gebrauchshundesport eingeschossen?
Hast du Lust auf viel Zeit mit fremden Menschen und an Trainingstagen wenig Zeit mit deinem Hund, ewiger Abhängigkeit vom Helfer, der Suche nach nutzbarem Fährtengelände und Training das doch fast nur zu Hause passiert? Engagement im Verein nicht vergessen. Dann los.
Agility ist genauso Hundesport. Da sind aber inzwischen wetterunabhängige Hundesporthallen und Einzeltrainings mit privatem Trainer üblich.
Zeit und Geld kostet beides. Was einem mehr liegt, individuell. Und jede Sportart zieht einen gewissen Schlag Menschen an, ich würde gerne vorher wissen, ob ich mit denen einen Großteil meiner Freizeit verbringen möchte. So doof ich persönlich es finde, Hundesport heißt auch immer viel Auto fahren. Hast du eins, in dem man keine Rückenschmerzen kriegt. Tust du das alleine im Dunkeln auf unbekannten Strecken?
Zu jeder Beschäftigung gehört auch immer ein gewisses Drumrum und ob einem das liegt oder nervt kann manchmal entscheidender sein als die Aktivität selbst. Ich habe keine Ahnung welche Gepflogenheiten bei den Dummysportlern üblich sind, zum Beispiel.
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Warum hat man sich den eigentlich so auf Gebrauchshundesport eingeschossen?
Weil hier kaum einer aus den anderen Sportarten mitschreibt und man ständig irgendwen korrigieren muss.
Niemand muss diesen Sport machen, die TE kann sich das anschauen, alles andere ist vergebenes diskutieren weil mans eben mögen und wollen muss. Nein, nicht alle Vereine machen den Sport zu ihrem Lebensinhalt, das ist eben auch nicht richtig. Manche haben zwei Mal die Woche 4 Stunden Training und das wars. Man kann nur vor Ort schauen wie dort die Gegebenheiten und Leute sind. Realitisch wirst du als Anfänger eh nicht in irgendein Profiteam kommen welches 24/7 nichts anderes tut. Sondern in eine normale Ortsgruppe mit relativ normalen Menschen die ebenfalls noch ein anderes Leben haben.
Und wenn man das tut, dann brauchts halt nen passenden Hund dafür uns keinen WSS, Briard, Collie, Picard, Retriever oder Pudel.
DSH wäre ok, aber nicht aus allen Linien, sowie ein Airedale könnte auch gut passen. Sage ich als erfahrener Hundesportler, ohne Hörsagen.
Womit man im Agi gut beraten wäre, davon hab ich keine Ahnung. Müssen sich die Leute zu äußern die das haben, sofern sie denn wollen.
Was für Rally-O, Hoppers, Hundeschule und "Alltag" eine Alternative sein könnte kann ich ebenfalls nicht einschätzen, weil ich nur Sport- und Jagdgebrauchshunde habe.
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Warum hat man sich den eigentlich so auf Gebrauchshundesport eingeschossen?
Frage ich mich auch, im Ausgangspost stand nur, dass sie allgemein Hundesport machen möchte und es wurde von Schutzdienst, Agi und Mantrailing geschrieben. Die Empfehlungen sich das alles mal live anzusehen, hab ich schon auf Seite 2 geschrieben. Gerade IGP ist eben schon sehr aufwändig und da steckt mehr hinter als ein mal wöchentlich ne Stunde Hundeplatz.
Ja, für IGP macht es Sinn einen der "üblichen" Verdächtigen zu nehmen, für alle anderne Hundesportarten ist man aber doch mit jedem Hund mit vernünftigen Körperbau gut bedient. Ich habe im Laufe der Jahre mit meinem Klein- und Zwergpudel Agi, RO, Mantrailing und jetzt Hoopers gemacht, mit dem Großpudel bin ich inzwischen in der Dummyarbeit gelandet, ein Sport, den ich vorher nie groß auf dem Schirm hatte. Ein bisschen spaßeshalber Dogscootern tun wir in der kühlen Jahreszeit auch. (nein, das soll keine Rassenempfehlung sein, nur ein Beispiel, dass es nicht unbedingt Experten sein müssen).
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