Rat zur Wahl der richtigen Rasse gesucht
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Nein, nicht alle Vereine machen den Sport zu ihrem Lebensinhalt, das ist eben auch nicht richtig. Manche haben zwei Mal die Woche 4 Stunden Training und das wars
Meinst du jetzt, dass man dann als Mitglied 8 Stunden die Woche auch vor Ort ist? Denn das wäre für viele sicher schon deutlich mehr Zeit, als sie sich bei "Hobby mit Hund" zusätzlich zum Gassi so vorstellen würden
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Hallo,
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Ich mochte damals die Atmo im Schäferhundverein nicht. Als 19 Jährige unter all den... Alteingesessenen. Hab nur einen älteren Herren, mit dem ich mich da gerne unterhalten habe. Der hatte aber auch was auf'm Kasten. Das sonstige drumherum war eher nervig, für das Vereinsleben muss man erstmal sein. Mal kocht man dort, mal hilft man bei der Leitung von Veranstaltungen, das Training dort bestand aus 20% Training und 80% Gequatsche. Das war am nervigsten, da man dort teilweise 5 Stunden gesessen und gefroren hat.
Aufgrund des Umzuges habe ich mich dann aber nicht mehr mit anderen Vereinen beschäftigt. Mein Ex-Freund war Schäferhundcrack und bestätigte mit seinen Erzählungen von den Vereinen hier im Umkreis nur meine Abneigung, die ich in meiner Heimat schon entwickelt habe. Man muss Menschen echt mögen und nicht nur aushalten dafür, denke ich...
Von anderen Hundesportarten kann ich nicht viel erzählen. War mal beim Training für diese Hütewettbewerbe dabei. Trainerhund top, aber das was die Kunden da mitbrachten war nur die Hoffnung dass der KHC in irgendeiner Form Interesse entwickelt, je länger man ihm die Schafe vor die Nase hält. Dann noch Agility. Mag ich gar nicht.
Take it with a grain of salt, weil ich alles mit fremden Menschen etwas negativer bewerte als einsame Aktivitäten

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Laska kam aus einer polnischen LZ und wurde aussortiert weil sie zu klein war.
Mir wurde auch schon (wenn, dann) zu polnischer/tschechischer, teilweise sogar russischer LZ vom DSH geraten, also von Bekannten.
Toll, dass sie so alt geworden ist. Das klingt wirklich nach einem klasse Hund. Du hast sie aber auch sicher gut geführt. Ich weiß nicht, ob ich das Zeug dazu habe, das müsste ich ausprobieren ohne das Gefahr besteht, dass der arme Hund im Tierheim landet. Aber ich habe ja noch Zeit, mich zu informieren.
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Meine ganz ehrliche Meinung: Jeder der nicht bereits wirklich fest etablierter Hundesportler ist sollte sich KEINEN Spezialisten oder speziellen Sporthund kaufen. Nimm dir einen netten, unkomplizierten, "alles kann, nix muss" Hund.
Ich kann wirklich nicht mehr zählen wieviele Interessenten, Teilnehmer oder Anfänger ich in diesen Jahren hab kommen und gehen sehen. Wirklich dabei geblieben sind maximal 5%. Die Gründe können ganze Bücher füllen: Keine Lust, anders vorgestellt, Übungszeiten passen nicht mehr, Verein aufgelöst, Stress in der Trainingsgruppe, Arbeitszeiten, Schwangerschaft, Kind krank, andere Verpflichtungen, etc.
Und hat man dann nen Spezialisten an der Leine hat man den Salat.
Das ist ein sehr guter Einwand. Ja, das schlaueste wäre wohl, erstmal mit einem unkomplizierten Collie oder auch WSS anzufangen die mir nicht im Dreieck springen wenn irgendwas doch nicht passt. Ich werde es mir zwar anschauen, das ist aber keine Garantie das ich dran bleibe, klar. Dann kann ich ja immer noch schauen. Von der LZ bin ich sowieso inzwischen eher weggekommen, aus ähnlichen Gründen und auch wegen meinem Mann.
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Nein, nicht alle Vereine machen den Sport zu ihrem Lebensinhalt, das ist eben auch nicht richtig. Manche haben zwei Mal die Woche 4 Stunden Training und das wars
Meinst du jetzt, dass man dann als Mitglied 8 Stunden die Woche auch vor Ort ist? Denn das wäre für viele sicher schon deutlich mehr Zeit, als sie sich bei "Hobby mit Hund" zusätzlich zum Gassi so vorstellen würden
IGP ist ein sehr zeitaufwändiges Hobby, wobei ich es eher nicht mit 2x 4 Stunden auf dem Platz kenne. Aber mehrfach pro Woche Trainingseinheiten auf dem Platz, am Wochenende saufrüh raus aufs Feld zum Fährtentraining, regelmäßiges Radfahren zum Konditionsaufbau, zuhause regelmäßige kurze Trainingseinheiten.
Letztlich kann man bei jedem Hundesport mehr oder weniger Zeiteinsatz einbringen. Auch beim Agi ist es selten mit 1mal wöchentlich auf dem Platz trainieren getan, wenn man es richtig gut machen will.
Ich hab fürs Dummytraining dieses Jahr z.B. auch schon ne Menge Geld und Zeit für Seminare aufgebracht.
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Meinst du jetzt, dass man dann als Mitglied 8 Stunden die Woche auch vor Ort ist? Denn das wäre für viele sicher schon deutlich mehr Zeit, als sie sich bei "Hobby mit Hund" zusätzlich zum Gassi so vorstellen würden
Nein, in dem Verein kannst du kommen und gehen wie du magst, man muss auch kein Schutzdienst machen. Grade Familien sind oft nur kurz zur da trinken nen Kaffee, essen ein Brötchen machen mit ihrem Hund etwas Unterordnung, quatschen kurz und fahren dann wieder. Und die haben alle ganz normale DSH.
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Mello96 ganz ehrlich, lass dich nicht zu sehr verunsichern. Einige hier haben's auch schon gesagt:
Es gibt keinen Anfängerhund.
Fühlst du den DSH? Dann mach es, aber zieh halt durch, wenn's mal räudig wird. Tierheim sollte keine Option sein. Vorallem nicht in den ersten zwei Jahren.
Ich hatte so viel Stress mit Ares. Ich hab geheult, war endlos wütend, hatte ständig Sorgen und Ängste, Streit mit Fremden, usw . War mein erster eigener Hund. Ich war 100% verantwortlich für ihn und wusste nichtmal wie Hunde überhaupt sind. Und jetzt?
Als Kind war mein Traumhund der DSH, wir hatten keine Berührungspunkte mit Hunden in der Familie. Warum soll ich erst 20 andere Rassen, die nichts mit dem DSH gemein haben halten, nur um die gesellschaftliche Lizenz zur DSH-Haltung zu erhalten? So ein bullshit. Das einzige was du brauchst ist eine gewisse mentale Stärke, wenn NICHTS so läuft wie du es dir vorstellst. Wenn du einer bist, der gerne und häufig Rückzieher macht.... Dann passt der DSH nicht.
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Ich habe mir das Buch "Welpenschule - Das 8-Wochen Training" von Mel Koring geholt. Das würde ich dann zusätzlich machen.
Ich kenn das nur hier aus‘m Forum, und da wird es meistens von Erst-Welpenhalter:innen erwähnt, die verzweifeln, weil der Hund nicht so funktioniert wie das Buch es verspricht…
Ich wollte einfach nur einen kleinen Anhaltspunkt haben, ein bisschen Struktur, weil ich ein bisschen überfordert war, da jeder (youtube hundetrainer) etwas anderes gesagt hat. Hättest du denn vielleicht andere Buchempfehlungen in die Richtung?
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Ich hab fürs Dummytraining dieses Jahr z.B. auch schon ne Menge Geld und Zeit für Seminare aufgebracht.
Oja! Und MT ist ebenfalls zeitintensiv, da gilt ja in der Regel auch dass man den anderen hilft und wartet.
Rettungshund genauso, die anderen brauchen ja auch eine Hilfsperson.
Vernünftig Hundesport ist nun mal zeitaufwendig, weil man nicht für sich alleine ist.
Aber ich hatte die TE in der Tat so verstanden, dass sie eben Hundesport betreiben möchte und Zeit investieren möchte.
Es ist da einfach müßig aufzuführen IGP sei ja so zeitaufwendig, das sind viele Sportarten mit Hund. Dummy, Rettungshund, Mantrailing, da zieht sich überall das Training bei vielen Teams.
Das ist alles keine "Gassizeit", das ist eben Hundesport. Anders ist es wenn ich in der Hundeschule kurse buche die zeitlich begrenzt sind und wo ich jemanden bezahle, aber dafür ist ein DSH nun wahrlich nicht geeignet, da gehe ich total mit.
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Ich hatte so viel Stress mit Ares. Ich hab geheult, war endlos wütend, hatte ständig Sorgen und Ängste, Streit mit Fremden, usw . War mein erster eigener Hund. Ich war 100% verantwortlich für ihn und wusste nichtmal wie Hunde überhaupt sind. Und jetzt?
Ich habe ja Respekt dafür, wenn man sowas durchzieht.
Für mich persönlich wäre sowas allerdings in keinster Weise erstrebenswert. Ich fand und finde es schöner, wenn ich von Tag 1 an einfach nur Spaß mit meinem Hund haben kann, ohne größere Dramen, und ohne mich "durchbeissen" zu müssen.
So viele Ersthundehalter finden ja schon wirklich ganz normale Welpendinge problematisch, liesst man ja immer wieder im Forum. Reicht doch.... Und sich sportlich betätigen und seine Freizeit zusammen mit dem Hund gestalten, dafür brauchts wahrlich keinen Gebrauchshund.
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