Jack Russell humpelt seit kurzem, bitte um Meinungen

  • Nun ist Amy 8,5 Jahre alt.. Ich bekomme die nirgends mehr versichert.

    Kann den Hund ja schlecht als 7,5 Jahre angeben.. Die Daten sind ja beim Tierarzt und die holen sich das dort ja alles ...

    Kann man einen Hund eigentlich Neu Chippen ? Nur aus Neugier...

    Lassi nimmt Hunde auch wenn sie "älter" sind.


    Schließt dann aber die schon bekannten Vorerkrankungen aus. Das dürfte bei einer zweiten Kreuzband-OP nicht helfen.

  • Ich hatte mich in meine Beitrag leider verschrieben: der Hund hat pro Seite 2 Kreuzbänder im Knie: ein vorderes und ein hinteres Kreuzband, also insgesamt 4.

    Meistens reißt aber das vordere Band. Das hintere kann auch betroffen sein, ist aber eher selten.

  • Lassi nimmt Hunde auch wenn sie "älter" sind.


    Schließt dann aber die schon bekannten Vorerkrankungen aus. Das dürfte bei einer zweiten Kreuzband-OP nicht helfen.

    Versicherungen fragen auch in der Regel, ob man schon mal von einer Versicherung rausgeworfen wurden. Da empfiehlt es sich auch nicht, missverständlich zu kommunizieren, sonst man im Leistungsfalls ggf. wieder ohne Versicherungsschutz und die Beiträge waren für die Katz.

  • DieZoey Ich weiß nicht, woher du deine Zahlen nimmst, aber Kreuzbandriss ist einfach beim Hund eine Verschleißerscheinung, anders als beim Menschen, wo es oft eher unfall- bzw. traumainduziert ist. Es gibt da doch bestimmt Statistiken zu. Genauso wie es Statistiken dazu gibt, wie gut die verschiedenen OP Methoden funktionieren?

    TPLO und TTA macht man doch vergleichsweise noch gar nicht lange.

    Bei meiner Hündin hat es 5 Jahre gedauert und ein Reinballern eines 40kg Hundes auf meinen 7kg Hund gebraucht, dass das 2. Kreuzband nach ihrer TPLO OP 2019 gerissen ist. Und das operierte Knie war seitdem deutlich besser aufgestellt.


    Ich habe übrigens den 2. Kbr nur konservativ behandeln lassen (anfangs 2x die Woche Physio, UWL, Schonen, war dann zusammengerechnet auch nicht günstig), da ich meinen Hund mit 14,5 Jahren keine so krasse OP zumuten wollte. Aber auch da ist das gerissene Kreuzband wirklich nur eines Problem von vielen und einen alten Hund ruhig zu halten ist nun auch nicht so schwer wie bei einem Hund im besten Alter. Mit 9 Jahren hat der Hund noch viele schöne Jahre vor sich.

  • Nur noch als Erfahrung.

    Meine große Hündin hatte im Frühjahr 2021 eine TTA im linken Knie. Obwohl es nie mehr richtig gut wurde (lange fehlbehandelt und viel zu spät operiert...), sie mittlerweile sehr starke Arthrose in diesem Knie hat und das Bein dementsprechend schont, hält das rechte Kreuzband trotz jahrelanger Überlastung immer noch.


    Ich würde mit der Klinik offen sprechen. Angeben wieviel Geld du aktuell bezahlen kannst und fragen, ob du den Rest zB innerhalb eines Monats zahlen kannst.

    Das mit der Versicherung ist natürlich extrem blöd gelaufen. Auch wenn sie nicht gekündigt hätten, da du keine Beiträge bezahlt hast, hätten sie die OP wohl nicht bezahlen müssen...

  • Czarek: ich bin gerade ein bisschen verwirrt. Welche Zahlen meinst Du denn, die ich wofür genommen habe? Ich hatte doch gar keine angegeben?

    Möglicherweise bezogst Du Dich auf meine Überlegungen zum 2. Kreuzbandriss nach TPLO bzw. TTA. Das ist ja nur eine These von mir, weil mir durch die Erfahrungen hier aus dem Forum sowie aus dem Bekanntenkreis diese Gedanken immer wieder durch den Kopf gehen.

    Es tut mir leid, dass Deinem Hund durch solch einen dramatischen Zusammenstoß auch das 2. Kreuzband gerissen ist. Du schreibst, er ist auf seinem operierten Bein eindeutig besser unterwegs. Insofern wird sich ein Verschleiß im 2. Bein auch schon länger aufgebaut haben und das Kreuzband wäre vermutlich nie gerissen, wenn der große Hund nicht in Deinen kleinen reingeballert wäre.

    Ein Kreuzbandriss kommt häufig nicht allein...und ich hoffe und bete, dass uns ein 2. Kreuzbandriss erspart bleibt. Blöde Dinge können leider immer passieren und manchmal reicht dafür leider selbst ein kleines Ereignis.

  • Wenn du einen Termin in einer Tierklinik wahrnimmst, den du nicht bezahlen willst/wirst, dann kriegst du ne Anzeige wegen Eingehungsbetrug, diverse Mahnungen und dann ein Inkasso. Und wahrscheinlich (hoffentlich) gibt's für dich keine Termine mehr dort.

    Zusätzlich löst du aus, dass Geld, das die Tierklinik dir versehentlich vorgestreckt hat (was keine Bank machen würde, wie du sagst) an anderer Stelle fehlt und wenn ein paar mehr Leute so sind, macht der Laden irgendwann dicht.

    Und wegen genau so aktionen bieten die meisten Tierärzte weder Raten- noch Rechnungszahlung an. Die meisten Tierkliniken wollen ne Anzahlung, selbst bei Notfällen.

    Und dann dein Satz "sollen sie mal versuchen", wtf.

    Wenn es keine TTA sein kann aus Kostengründen, gibt's noch andere, günstigere Methoden. Klar ist das dann nicht das beste und neuste, aber in den finanziellen Ruin musst du dich auch nicht stürzen.


    Ach ja, die Kosten gehen danach noch weiter, da man auch Physiotherapie machen sollte.

    Ganz zu schweigen von eventuell Komplikationen, Wundheilungsstörungen, etc. Das kostet dann zusätzlich. Ich würde mich geldmäßig nicht auf ne Einmalzahlung verlassen, mit der dann alles abgedeckt ist. Sehr oft kommt da noch bisschen was dazu.

  • Die Vorlaufzeit der Tierklinik ist recht ordentlich, als Notfall galt es nicht daher waren am Ende trotzdem die zwei Wochen voll aber zumindest nur bis wir dort Vorstellig werden konnten und nicht bis wir dort erst den Termin vereinbarten der dann auch noch über eine Woche Wartezeit bedeutet.

    Natürlich nicht. Mit "Notfällen" sind in der Regel Notfälle gemeint, wo der Hund akut so schwer erkrankt, dass es schnellstmöglich versorgt werden muß, im Zweifel lebensbedrohend. Akut ist Euer Problem ja aktuell nicht, sondern schon bei verschiedenen Tierärzten "anbehandelt", wenn auch noch nicht sauber diagnostiziert worden.

    "Notfall" würde ansonsten sicherlich auch bedeuten, dass sie das auch zusätzlich berechnen, was bei Deiner finanziellen Situation ggf. auch schwierig zu nennen ist.

    Ich suche keinen Streit oder so ich hatte Hoffnung hier von anderen aus deren Erfahrungen für mich selbst eine bessere Einschätzung der Sache bekommen zu können, weil ich bei unserer neuen Tierärztin kein gutes Bauchgefühl hatte. Das kann mir keiner Absprechen, ich darf unsere neue Tierärztin auch nicht gut finden aber werde deswegen nicht während einer Behandlung gleich grundlos woanders hinrennen oder dort die Bewertung in Frage stellen, das habe ich lediglich hier gemacht um zu validieren ob ich die Frau bloß nicht mag oder hier wirklich fehlende Fachkompetenz oder Erfahrung der Tierärztin zu befürchten ist denn die ist Blutjung und hat die Praxis wahrscheinlich recht unerwartet übernommen als ihre Mutter recht unerwartet verstorben ist und da kann man schon mal an seine Grenzen kommen.

    Am Ende mußt Du auch unabhängig von dem Kniebandproblem für Dich entscheiden. Wenn Du ihr nicht vertraust, finde ich es schwierig, dort weiter hinzugehen. Wenn Du es noch mal versuchen willst, dann frag ihr halt ein Loch in den Bauch, wenn Du das nächste mal da bist, und Fragen hast.

    Ansonsten kann jeder Tierarzt nur das diagnostizieren, was in dem Moment akut vorhanden ist. Wenn also die sehr deutliche Lahmheit zum Zeitpunkt der Untersuchung noch gar nicht vorhanden war, finde ich es schwierig, der Tierärztin genau das vorzuwerfen.

    In der Tiermedizin gibt es die Haltung, dass der Haustierarzt einfach alles macht. Inzwischen erlebt das einen Wandel und viele Haustierärzte ändern sich da auch und verweisen weiter, wie es in der Humanmedizin auch ist.

    Ist bei uns tatsächlich auch gang und gäbe. Natürlich behandeln wir grundsätzlich auch Lahmheiten, aber wenn beispielsweise der Verdacht eines Kreuzbandrisses besteht, oder ein anderes Problem (kürzlich einen Patienten mit einem Problem am Ellenbogen gehabt, wo mir ein Fachtierarzt mir langer Expertise gesagt hat, da finden die Fachleute im Röntgenbild auch sehr häufig nichts, sondern erst im CT - den habe ich deswegen an eine Klinik mit entsprechender Expertise überwiesen), dann wird halt überwiesen, weil wir nicht alles können.

    Die meiste Zeit haben wir vorne im Wartezimmer ohne Hund gestanden. Hat 132€ gekostet. 26€ Untersuchung einzelner Organe, 40€ Allgemeine Untersuchung Hund und 45€ Röntgen. Beim Tierarzt bezahlen wir für eine Untersuchung immer 15€ wenn nix ist.

    Das würde ich (je nach Lage) übrigens nicht so deutlich schreiben. 15 € für eine einfache allgemeine Untersuchung wäre nämlich ein Unterschreiten der GOT, und deswegen, wenn es dazu keine weiteren Informationen gibt, so nicht rechtens.

    Nun ist Amy 8,5 Jahre alt.. Ich bekomme die nirgends mehr versichert.

    Kann den Hund ja schlecht als 7,5 Jahre angeben.. Die Daten sind ja beim Tierarzt und die holen sich das dort ja alles ...

    Kann man einen Hund eigentlich Neu Chippen ? Nur aus Neugier...

    Denk über so nen Scheiß nicht mal nach.

    Mal abgesehen davon, dass ich Vrania zustimme - wenn man einen neuen Chip setzt, ist der alte ja nicht automatisch weg....

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!