• Ich würde in der Tat ganz pragmatisch die gleiche Rasse aus verschiedenen Gründen wählen.

    Da brauchst du dann zumindest für die Pfellflege keine neue Ausrüstung.

    Auch wenn jeder Charakter unterschiedlich ist, so gibt's doch viel Gleiches innerhalb der gleichen Rasse, was widerum für eine euch bereits bekannte Erziehung spricht.

    Gleiches Geschlecht vermeidet Probleme mit Läufigkeiten, bzw. ungewolltem Nachwuchs.

    Die Gassi-Sheltie-Mädchen hier kläffen nur kurz beim Losgehen und wenn irgendwelche Zaunassis motzen.

  • Ich hatte tatsächlich beide Rassen und genau wie eurer war mein Sheltie ein Ausnahmemodell: stumm wie ein Fisch... :roll:

    ansonsten kenne ich viele Shelties aus dem Hundesport, von Agility bis Dogdance, und da fallen mir ausgesprochen viele Erregungskläffer auf, das kenne ich von Pudeln so nicht. Die sind zwar auch keine stummen Hunde, aber mehr im Normalbereich. Ein dauerkläffender Pudel ist zumeist einfach nicht erzogen, während die Bellties im Hundesport doch in aller Regel von Leuten geführt werden, die auf Erziehung Wert legen, aber in diesem Punkt nicht durchkommen.

    Was mich vom Sheltie zum Pudel brachte, war aber das ängstliche Wesen meines Shelties, was leider nicht ungewöhnlich bei dieser Rasse ist. Ich wünschte mir als nächsten Hund einen mit einem stabileren Nervenkostüm und fand ihn in meiner Pudelhündin.

    Das heißt aber nicht, daß ich euch jetzt den Pudel vor dem Sheltie empfehlen würde. Ihr seid ja mit eurem Hund super zufrieden und da würde ich durchaus den Kontakt zur Züchterin eures Hundes suchen und einen zweiten Hund derselben Rasse aus dieser Zucht ins Auge fassen. Sheltie & Sheltie ist auf jeden Fall eine gute Kombination, viele Sheltiehalter die ich kenne, haben mehrere dieser zauberhaften Hunde.

    (Merke: Hunde bilden Rudel, Shelties bilden Wolken... :hugging_face:)

  • Einen Malteser könnte ich mir auch vorstellen. Die haben in der Regel kaum bis gar keinen Jagdtrieb und sind friedliche, selbstbewusste kleine Hunde, die freundlich mit Mensch und Tier sind.

    Unser „Secondhand“ Rüde ist mittlerweile 14, immer noch fit und gesund und gerne überall dabei. Ob beim Wandern, Besuch im Pflegeheim, mit Kindern, Katzen und Besuch generell, alles prima.

    Als etwas größerer Vertreter wiegt er solide 6 kg, ist also kein Mini Zwerg Hund.

    Das Fell ist das einzige Manko. Weder Wetterfest noch wasserdicht muss er öfters mal Mantel tragen. Das findet er aber gut.
    Er haart natürlich nicht und geht regelmäßig zum Hundefriseur, wir halten das Fell kurz. Baden muss auch ab und zu mal sein, weißes Fell sieht schnell schmuddelig aus.

    Ansonsten hält sich der Pflegeaufwand in Grenzen.

  • (Merke: Hunde bilden Rudel, Shelties bilden Wolken... :hugging_face: )

    Ich glaube das ist das Niedlichste das ich je gelesen hab :smiling_face_with_hearts:


    linchen

    darf ich fragen wie groß dein Malteser bei einem Gewicht von 6kg ist? Aufgrund der als sehr klein (<25cm) angegeben Größe hatte ich die weißen Puschel bisher nicht wirklich auf dem Schirm da mir das doch ein bisschen zuu klein wär 😅

  • (Merke: Hunde bilden Rudel, Shelties bilden Wolken... :hugging_face:)


    Aaaaawww, was ist das ein toller Satz, muss ich mir merken. Wobei mein Emil eher ein untypischer Sheltie ist. Kläffen kann er zwar ganz gut (kann man aber abstellen), aber er ist ein kleiner Napoleon und gern ein bisschen grumpy.

    Sheltie, Pudel, Malteser, kann ich mir alles vorstellen nach Deiner Beschreibung.
    Ich hab einen Collie zum Sheltie. Da der Collie spurt, harmonieren die sehr gut. Aber der Collie ist sehr groß und Emil spielt (verständlicherweise) keine körperlichen Spiele mit ihm. Also finde ich die Überlegung, einen Hund ähnlichen Kalibers zu nehmen sehr gut. Euer Sheltie ist ja auch eher etwas kleiner.

  • Dobby unser Malteser hat knapp 30 cm Schulterhöhe, ist eher langbeinig und schlank (im Gegensatz zu unserem moppeligen Shi-Tzu-Mix der bei gleicher Größe 8 kg wiegt…)

    Im Ort gibt es noch zwei weitere Rassevertreter, die ähnlich groß sind.

    Bei der Rasse fällt mir halt immer wieder der ausgeglichene, souveräne Charakter auf. Selbstbewusst, aber kein Größenwahn, verträglich, aber nicht unterwürfig.
    Intelligent sind die Kerlchen auch :smiling_face_with_hearts:

  • Malteser sind relativ kurzbeinige Hunde aus der Rassegruppe der Bichons. Daher die geringe Körperhöhe. Es gibt noch einige weitere verwandte Rassen, die alle als kleine Begleithunde rund ums Mittelmeer entstanden. Bichon Frisee, Bologneser, Havaneser, Löwchen. Die sihd großenteils auch normal proportioniert.

    Bei all diesen Rassen muß man darauf achten, daß man keine Hunde mit zu extremen Merkmalen kauft, also zu winzig, zu kurze Schnauzen, zu kurze Beine.

  • Bzgl. Bellfreudigkeit beim Pudel: Ich hab beides. Kimi (ZP) bellt recht viel und gern, Elliot (KP) war schon immer ein eher leiser Hund. Er bellt, wenn er anschlägt und anfangs bei Hundebegegnungen, sonst ist er echt leise. Und das, obwohl er ja mit Kimi aufgewachsen ist, die eben sehr äh kommunikativ ist. :ugly:

  • Die Kleinpudel, die ich kenne (sind tatsächlich ein paar), sind vom Aktivitätslevel und von der Reizoffenheit deutlich unter Shelties anzusiedeln.

    Kläffer, kenne ich darunter auch ein paar.

    Und eben auch oft sensibel.

    Grundsätzlich wird ein Pudel wahrscheinlich nicht weniger passen als ein Sheltie. Am Ende kann man in beiden Rassen das eine oder andere Extrem aus dem Rassespektrum erwischen.

  • Dobby unser Malteser hat knapp 30 cm Schulterhöhe, ist eher langbeinig und schlank (im Gegensatz zu unserem moppeligen Shi-Tzu-Mix der bei gleicher Größe 8 kg wiegt…)

    Im Ort gibt es noch zwei weitere Rassevertreter, die ähnlich groß sind.

    Bei der Rasse fällt mir halt immer wieder der ausgeglichene, souveräne Charakter auf. Selbstbewusst, aber kein Größenwahn, verträglich, aber nicht unterwürfig.
    Intelligent sind die Kerlchen auch :smiling_face_with_hearts:

    Mir fallen Malteser im Verhältnis zu den anderen Bichonrassen oft eher negativer auf. Insgesamt unruhiger, sensibler, teils eher mit schwachen Nerven ausgestattet. Havaneser, Bolonka und Bichon Frisé bspw hab ich tendenziell als gelassener und sicherer kennen gelernt. Gibt auch Malteser die das auch sein können, hab ich bspw in der Nachbarschaft.

    Aber so tendenziell kann ich deinen Eindruck da halt nicht wirklich bestätigen. Zumal der Trend leider eher zu immer kleiner geht. Ist aber eine Tendenz die man bei sehr vielen Kleinhundrassen hat dass man die immer zwergiger züchtet, und letztlich kommen auch verhältnismäßig wenige solcher Hunde aus vernünftiger Zucht.


    Wäre nicht die erste Rasse die mir hier zu der Beschreibung einfallen würde ( Havaneser und Bolonka bspw auch nicht), weil ich Insgesamt den Eindruck hab dass man nach einem etwas hochbeinigerem Kleinhund ( angedacht sind ja glaube 35-40 cm, das is schon ne ganze Ecke kräftiger ) mit mehr Bock auf Arbeit sucht.

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