• Für mich klingt ein Kleinpudel passend.
    Meine GP bellt kaum, da war ich ziemlich hinterher, da kann man also drauf achten und das ist euch beim Ersthund ja auch gut gelungen.

    Bleibt nur der Jagdtrieb, da sind Pudel leider immer mal wieder mehr als gewünscht mit gesegnet. In Gretas Wurf war die ganze Bandbreite angelegt, von sehr jagdtriebig bis null.

    Du kannst dich drauf einstellen und von Anfang an drauf achten, dass du die Jagdlust nicht förderst, zB indem du nichts wirfst, kein selbstbelohnendes Hetzen von Bewegungsreizen erlaubst und immer wieder das Abwenden von potentiellen Beutereizen bzw. von spannenden Reizen belohnst. Es bleibt in meinen Augen jedoch ein Restrisiko. Denn neben den Einflussgrössen Auslastung und Gehorsam bleibt der Jagdtrieb als stabile, letztlich nicht zu beeinflussende Komponente. Da würde ich bei den Elterntieren verschärft drauf achten, ob diese jagdlich ambitioniert sind, ob sie freilaufen können und auch, ob sie mit blödem Ballspielen beschäftigt werden, wo ggf. dann schon die Welpen drauf angefixt sind/werden.

    Und dann wäre da noch die Fellpflege beim Pudel… Andererseits hast du damit einen Hund, der nicht haart - ein Träumchen. Aber er MUSS regelmäßig geschnitten werden. Optisch kannst du draus machen, was du willst, auch den Aufwand unterschiedlich betreiben, aber es bleibt Aufwand.
    Wird der Pudel von kleinan ans Auf-dem-Tisch-stehen für die Pflege gewöhnt, sind sie in der Regel gut kooperativ.

    Von der Größe her gibt es beim Pudel übrigens immer wieder Überraschungen, da bleibt ein Restrisiko, dass er aus dem gewünschten Maß gerät (nach oben und unten).

  • Vielen Dank für all eure Antworten!

    physioclaudi Collie und Sheltie ist natürlich bestimmt ein Traumduo :smiling_face_with_heart_eyes: wobei Collies größentechnisch leider wirklich raus sind bei uns, meinem Partner sind die leider zu groß.

    Aus fast demselben Grund sind die Malteser/Bichons glaub ich auch wieder gestrichen...da erscheint mir die Wahrscheinlichkeit einen Hund zu erwischen der von der Größe her innerhalb des Standards ist was dann eben zu klein wäre sehr groß..hab grad aus Spaß an der Freude meinen Kater gemessen, der hat eine Schulterhöhe von knapp 27cm, da sollte der Hund definitiv drüberliegen😅 Natürlich könnte ein KP (falls es einer werden sollte) auch aus dem Rassestandard fallen und eher kleiner bleiben, das Risiko erscheint mir subjektiv betrachtet aber irgendwie geringer.

    Vielen Dank für den Tipp BigJoy bezüglich dem Bällchen werfen, das kommt definitiv auf meine "bei der Züchtersuche berücksichtigen" Liste, genauso wie die jagdlichen Ambitionen der Elterntiere.

    Von Johnny würde ich behaupten das er keinen nennenswerten Jagdtrieb besitzt, da war ich aber (trotzdem) von Anfang an auch extrem dahinter das der Bewegungsreiz Katze tabu ist, das hat er aber sehr schnell verstanden und verinnerlicht, das wird Hund Nr. 2 definitiv auch vom ersten Tag an beigebracht bekommen.

  • Ich denke ebenfalls, dass sowohl Kleinpudel als auch wieder ein Sheltie gut passen können.


    Mein Kleinpudel ist recht meldefreudig, aber abgesehen davon kein Kläffer. Jagdtrieb mus man auf jedem Fall auf dem Schirm haben, ist sehr unterschiedlich ausgeprägt möglich. Bei den kleineren Varianten ist er meist gut in den Griff zu bekomme . Grundsätzlich arbeiten sie gerne mit ihren Menschen und sind leicht zu erziehen, aber sie sind nicht so wie Hütis, die ihren Menschen gefühlt ständig im Auge haben und fragen, was sie denn bitte als nächstes für ihn tun können.

  • Merke: Hunde bilden Rudel, Shelties bilden Wolken... :hugging_face:

    Oh :herzen1::herzen1::herzen1:


    Für meine Shelties sind Pudel häufig ein wenig zu "trampelig-aufdringlich". Kommt sicher auch auf den Typ Sheltie an, aber ich glaub von keiner anderen Rasse habe ich schon so oft gehört: sind "Rassisten" |). Mein größtes Sensibelchen ist ja Lotta, bei anderen Shelties taut sie sehr schnell auf, sonst kann sie mit wenig etwas anfangen. Auch Peaches und Smilla bevorzugen eindeutig Shelties.
    Aber da kennst du deinen Hund sicher besser, um zu beurteilen, wie der auf andere Rassen im engen Kontakt reagiert.
    In Punkto Bellfreudigkeit:... ja, stumm sind meine nicht gerade, so wirklich laut ist aber nur Lotta. Ich hab schon gehört, das sei Erziehungssache, aber so wirklich glaube ich da nicht dran :pfeif:, ich glaub, das sagen nur Menschen, die einen diesbezüglich sehr moderaten Sheltie erwischt haben :rollsmile:

  • Das Shelties kleine Rassisten sind hab ich auch schon des öfteren gehört/gelesen😅 Trifft aber zumindest auf Johnny eher nicht zu, bisher mochte er noch fast alle Hunde die nicht zu rüpelig/körperbetont spielen:smiling_face_with_halo:

  • Dasselbe sagt man aber ganz vielen, wenn nicht allen Rassen nach - wird wohl etwas damit zu tun haben, daß die Frühsozialisation im Züchterhaushalt zwischen Mutter, Geschwistern und oft auch weiteren Hunden derselben Rasse stattfindet. So daß die Welpen zunächst lernen "das ist Hund" bevor sie später ihr Artgenossenbild erweitern.

    Dazu kommen natürlich die genetisch vorgegebenen Ähnlichkeiten in Temperament, bevorzugten Spielen usw.

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