Zweithundpläne
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Hallo liebe Forengemeinde,
nachdem ich hier schon eine Weile unangemeldet mitgelesen hab dacht ich heute es wäre an der Zeit mich endlich anzumelden und euch nach eurer Meinung zu fragen 😊
Bei meinem Partner und mir wächst der Wunsch nach einem Zweithund, wobei es realistisch betrachtet frühestens in einem Jahr, vielleicht auch erst in Zwei dazu kommen wird, ich informier mich nur gerne früh genug.
Unser Ersthund ist ein sehr umgänglicher und sensibler kleiner Quatschkopf, am liebsten immer mit dabei und liebt sämtliche Menschen wie Tiere gleichermaßen.
Zur Ist-Situation:
- Mein Partner und ich haben einen Sheltierüden namens Johnny, aktuell 3,5 Jahre alt, unkastriert und ein absolute Seele von Hund
- Johnny ist unser erster Hund und lebt bei uns seit er 10 Wochen alt ist (aus VDH Zucht)
- Ebenfalls im Haushalt lebt ein Geschwisterpaar Wohnungskatzen (ca. 10Jahre alt), die drei verstehen sich sehr gut, spielen und kuscheln miteinander
- Zum Jahresende ist ein Umzug geplant aus einer Mietwohnung in ein Haus mit Garten, in dem auch meine Eltern wohnen
- Wir arbeiten beide viel im home office, Johnny kann zwar ein paar Stunden alleine bleiben, faktisch ist aber eigentlich immer jemand Zuhause
- Erziehungstechnisch würde ich sagen haben wir keine größeren Baustellen, perfekt läuft es sicher nicht immer aber ich würde Johnny als gut erzogen betiteln 😇
- pro Tag verbringen wir wohl ca. 2-3 Stunden mit Gassi gehen, bei schlechtem Wetter/großer Hitze natürlich manchmal auch weniger
- Johnny liebt Such- und Schnüffelspiele, seit kurzem haben wir auch ein bisschen mit ZOS angefangen, es wäre toll wenn Hund Nr. 2 an sowas auch Spaß hätte, für geistige Auslastung würden wir aber auf jeden Fall ausreichend sorgen
Was wir uns wünschen würden:
- sollte größentechnisch ähnlich zu Johnny sein (der ist ca. 37cm groß) unsere absolute Obergrenze wären wohl 45cm, kleiner als 30cm sollte er allerdings auch nicht sein
- eher freundlich gegenüber Menschen
- ähnliches Aktivitätslevel
- Schutztrieb etc. eher unerwünscht
- Jagdtrieb sollte händelbar sein, wir wohnen sehr ländlich und es wäre toll wenn unser neues Familienmitglied (nach entsprechendem Training natürlich) zusammen mit Johnny frei laufen könnte, außerdem natürlich wegen der Katzen zuhause.
Eigentlich würde ja viel für einen zweiten Sheltie sprechen, mir ist aber durchaus bewusst das diese auch gerne mal "Bellties" genannt werden 😅 Diesbezüglich würde ich sagen sind wir äußerst verwöhnt, Johnny macht vielleicht 1x im Monat ein einzelnes "Wuff" und ich hab ehrlich gesagt ein wenig Angst das wir kein zweites Mal so einen leisen Rassevertreter finden werden und zum Schluss beide viel bellen werden🙈
Meine absolute Traumrasse wäre ja der Pudel, wäre das eine realistische Wahl als Zweithund und würden wir einem Pudel gerecht werden können? Oder habt ihr andere Ideen? Nur raus damit bitte!
Prinzipiell tendieren wir auf jeden Fall wieder zu einem Hund aus seriöser Zucht.
Ich hoffe ich habe an alle wichtigen Infos gedacht, ansonsten ergänze ich natürlich gerne noch falls etwas fehlen sollte.
Ich freue mich auf eure Einschätzungen und Ideen!
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Meine klein geratene Großpudeldame würde sich bei Euch sehr wohl fühlen. Sie hat Jagdtrieb, vor allem auf Bewegungsreize, aber der lässt sich sehr einfach handeln, weil sie sehr kooperativ ist.
Die Begeisterungsfähigkeit und das überschäumende Temperament ist nicht was für jeden. Ggf. auch nix, was schon ältere Katzen toll finden, das würde ich mit in Betrachtung ziehen. Mein Weg wäre da eher, dass Hund und Katzen sich in Ruhe lassen als intensiv zu interagieren. Aber das ist ja eine individuelle Geschichte. -
Vielen Dank für deine Antwort Phonhaus!
Als Johnny noch ein Welpe war fanden ihn Mucki und Nunu (meine Miezen) ehrlich gesagt auch eher doof, weil zu wuselig. Grade zu Beginn haben wir deshalb den Kontakt zwischen ihnen arg eingeschränkt bzw. auch nur beaufsichtigt zugelassen. Futterbereich und die Katzenklos sind auch heute noch Tabuzonen für den Hund. Irgendwann haben die Katzen von sich aus angefangen den Kontakt zu Johnny zu suchen, und kuscheln wie gesagt mittlerweile auch ganz aktiv mit ihm, ich wäre mit einer friedlichen Ko-Existenz auch absolut zufrieden gewesen. Vielleicht haben wir da einfach viel Glück gehabt, der zweite Hund müsste natürlich auch nicht der neue beste Freund der Katzen werden.
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Hast Du hier schon mal im Pudel-Thread geguckt? Da findest Du auch mehrere Mitschreibende mit Kleinpudeln
Über die Pflege solltest Du Dir halt klar sein. Über das leidige Vibrissen-Thema. Und darüber, dass die Pflege nicht nur Baden, Blowern und Schur bedeutet, sondern ggf. auch regelmäßiges Ohrhaare Zupfen und die Zähne intensiv pflegen. Das sind so die Nachteile.
Vom Wesen her finde ich meine Pudeldame toll. Ein klein wenig sicherer würde ich sie mir wünschen und bei einer Züchtersuche auch darauf achten, dass die Hunde offen und selbstbewusst sind.
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Ich kenne auch diverse Pudel die gerne kläffen
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Ich denke wenn es ums bellen geht könnt ihr sowohl mit Sheltie als auch Pudel Pech haben. Aber prinzipiell würd ich mir da nen (Klein-) Pudel als ganz passend vorstellen ^^
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Vielen Dank für eure Antworten
Habe gerade schon eine Anfrage für den Fotobereich gestellt damit ich dort mitlesen darf.
Das Pudel wohl auch recht bellfreudig sein können hatte ich so garnicht auf dem Schirm, danke für die Aufklärung!
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Ich find das variiert schon bei der Rasse. Ich hab Pudel kennen gelernt die recht leise waren, und Pudel die sehr... kommunikativ waren ( und teilweise noch mit nem richtig schrillen Organ ausgestattet sind 😅 ).
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Behalt ich auf jeden Fall im Hinterkopf 😅
Muss auch ehrlich zugeben das ich bisher (leider) nicht allzu viele Pudel persönlich kenne...wollte ehrlich gesagt hier natürlich auch erst ein bisschen Feedback sammeln ob der Pudel grundsätzlich in unser Leben passen könnte bevor ich Züchter kontaktiere und mich womöglich noch unsterblich in eine Rasse verlieb der ich garnicht wirklich gerecht werden kann 🙈
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Meine bellt selten, dann nur einmal und eher tief. Sie weiss, dass sinnloses Rumgegauze unerwünscht ist. Aber: Wenn sie der Auffassung ist, dass laut und wütend gebellt gehört, dann knipst sie mit einem leisen „Blöff“ die Andere an. Die erledigt das dann für sie
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