Zu den Pflichten eines Hundehalters beim Gassi -> Hundeführerschein?
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Ich habe für mich persönlich trotzdem viel daraus mitgenommen, weil ich mich einfach damit beschäftigen musste
Ich kann das Argument ja verstehen, aber ich finde es schade, wenn man Halter zwingen muss, sich mit dem Thema Hund eingehender zu beschäftigen.
Ich selbst hab mit meinem Hund die BH, und ich habe eine Hundeführerscheinprüfung als Helfer begleitet (auch im Training). Finde beides nicht 100% überzeugend im Bezug auf den Hundehalteralltag, aber ok.
Für eine verpflichtende Einführung für alle bin ich nicht, aber Anreize zu setzen z.B. über Steuerbefreiung, finde ich gut. Eben für solche Halter, die so eine Motivation brauchen.
Für mich hats halt einfach dazu gehört, die BH abzulegen.
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8. August 2025 um 08:49
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LG Steffi mit Buddy
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Aber er war nicht auf Anhieb mit Fremdhunden verträglich und ließ sich nur von mir (und Freunden) anfassen. Damit wäre er bei manch einem durch den Hundeführschein geprasselt.
Ich habe die Hundeführerscheinprüfung des BHV begleitet. Ich fand nicht alles gut, aber solange du deinen Hund an Fremdhunden vorbeiführen kannst, wäre er deswegen nicht durchgefallen.
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Ja, allerdings gilt ja das Betretungsrecht und wenn ein Acker wirklich unbestellt ist, dann darfst du ihn auch betreten. Genauso Wiesen außerhalb der Aufwuchszeit oder Wälder.
Ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt.
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[...]
Aber ist es wirklich so schlimm "da draußen"? Oder bleiben wenige unangenehme Begegnungen einfach mehr im Gedächtnis als die vielen, vielen neutralen?
ich denke so ist es.
Ich hatte einige wirklich schlimme Begegnungen, die nur mit viel Glück für meine Hunde und mich gut ausgegangen sind. Aber die unzähligen Spaziergänge mit Hundebegegnungen, die friedlich verliefen sind wirklich weit in der Überzahl.
Aber die schlimmen die bleiben hängen und die haben auch meinen Umgang mit Fremdhunden und Hundehaltern verändert. Das hinterlässt einfach auch spuren. -
Dann bleibt der Hund halt an der Leine und es gibt keine Steuerermäßigung, so what?
Also in Niedersachsen bringt dir der obligatorische Sachkundenachweis im Normalfall weder extra Leinenbefreiung noch steuerliche Ermäßigung, wäre ja bei ner obligatorischen Sache auch recht sinnbefreit

- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Wir haben auch Landwirtschaft im Nebenerwerb (nur Ackerbau) und was man in der Feldmark teilweise erlebt, ist echt unglaublich. Klar werden die Wege gerne zum Gassi gehen genutzt, werden wir ja auch machen. Da sieht man extreme Unterschiede zwischen den Hundehaltern. Es gibt die, die auf den Grünstreifen gehen, den/die Hunde kurzhalten, wenn wir mit Trecker und Anbaugeräten zum Acker fahren. Und dann gibt es die, die den/die Hunde einfach weiterlaufen lassen und nicht einen Schritt zur Seite gehen und dann auch noch Rumpöbeln, weil wir uns erdreisten, in der Feldmark mit unserem Trecker zu unserem Acker zu fahren

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Dann bleibt der Hund halt an der Leine und es gibt keine Steuerermäßigung, so what?
Also in Niedersachsen bringt dir der obligatorische Sachkundenachweis im Normalfall weder extra Leinenbefreiung noch steuerliche Ermäßigung, wäre ja bei ner obligatorischen Sache auch recht sinnbefreit

Wir spielen Gedankenspiele was man darüberhinaus machen könnte.
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Aber er war nicht auf Anhieb mit Fremdhunden verträglich und ließ sich nur von mir (und Freunden) anfassen. Damit wäre er bei manch einem durch den Hundeführschein geprasselt.
Der Witz daran ist, dass man in Niedersachsen den Hundeführerschein auch mit einem anderen Hund als dem eigenen machen kann. Der Hundeführerschein gehört zum Menschen, nicht zum Hund. Du hättest dir also dafür theoretisch meinen Hund ausleihen können, der überhaupt kein Interesse an anderen Hunden hatte, und wärst locker durchgekommen, ohne deine skills (oder auch fehlenden skills, je nach Person) überhaupt zeigen zu müssen.
So, wie es aktuell gemacht wird, ist es einfach nicht sinmvoll. Ich habe auch von mehreren Leuten gehört, dass sie falsche Antworten einstudieren mussten für die Prüfung.
I h musste die Prüfung gar nicht machen, weil ich, bevor das Gesetz kam, bereits x Jahre einen Hund hatte und daher aus der Verpflichtung gefallen bin. Auch so ne Lücke im System. Wie viele Leute kenne ich, die seit 30 Jahren Hunde haben aber sich genau nie damit beschäftigt haben..
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Du hättest dir also dafür theoretisch meinen Hund ausleihen können, der überhaupt kein Interesse an anderen Hunden hatte, und wärst locker durchgekommen, ohne deine skills (oder auch fehlenden skills, je nach Person) überhaupt zeigen zu müssen.
Das tut überhaupt nicht Not, der Hund muss sich nicht unauffällig verhalten, du musst als Besitzer die Situation korrekt einschätzen und handhaben. Es wird nicht der Trainingsstand des Hundes geprüft.
Wenn dein Hund keine Kinder mag und du geht der Situation deshalb aus dem Weg, dann ist das völlig ok und zeigt dass du deinen Hund zu führen weißt. Und DAS prüft der Hundeführerschein.
Natürlich ist es sinnbefreit das Ding nur mit Hunden zu machen, die eh auf nichts anspringen und durcherzogen sind. Klar besteht man damit einfach.
Deshalb fänden es ja einige sinnvoll, wenn es zusätzlich Anreize geben würde am Erziehungsstand des eigenen Hundes zu arbeiten und das geht nur mittels Prüfungen, Belohnungssystemen oder Strafen.
Es gibt ja auch, um mal analog zum Fahrzeugführerschein zu bleiben, nicht grundlos das Punktesystem in Flensburg, Verkehrskontrollen und Bußgeldkataloge. Weil es eben nicht ausreicht einmal die Sachkunde abgelegt zu haben damit sich alle Menschen benehmen. -
Wenn dein Hund keine Kinder mag und du geht der Situation deshalb aus dem Weg, dann ist das völlig ok und zeigt dass du deinen Hund zu führen weißt. Und DAS prüft der Hundeführerschein.
Das ist doch dann aber das Gleiche in grün zu den stumpf auswendig gelernten Fragebögen. Lass den Hund an der Leine, weiche Allem aus und nach der Prüfung macht jeder wieder wie er es für richtig hält.
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