Fragen, die man sonst nicht zu stellen traut .... Teil 24

  • Ich glaube das erschwert im jungen Alter viel freie, vom Partner unabhängige Entwicklung

    Da ist schon was dran...

    Ich hab mit meinen fast 40 Jahren tatsächlich noch nie allein gewohnt. Ich hab bis zum Ende des Studiums bei meinen Eltern gewohnt und bin danach direkt mit meinem jetzigen Mann zusammengezogen.

    Und ich würde mich selbst wirklich nicht als besonders selbst- oder eigenständig bezeichnen 😅

    Im Nachhinein gesehen, hätte es mir sicher sehr gut getan, auch mal alleine klarkommen zu müssen, aber ich wäre da sicher nicht selbst drauf gekommen, war ja viel bequemer so 😉

  • Ob Mediengestalter ein Job mit Zukunft ist, weiß ich nicht wirklich, vielleicht kann das jemand anderes aus dieser Branche beurteilen (mit Blick auf KI etc. bin ich da recht skeptisch). Ich hatte jetzt eher auch Zimmermann, Elektro o. ä. gehofft :)

    Als Mediengestalterin plus studierte Mediendesignerin würde ich diese Karriere gerade niemanden raten. KI ersetzt fast alles. Man muss anschließend sehr flexibel bleiben.

    Aber als junger Mensch in transformativen Zeiten kann man kaum eine sichere Entscheidung treffen. Jeder wird mehrere Jobs und Ausbildungen im Leben haben. Ich würde nicht mehr soweit in die Zukunft planen.

    Plus die Studiengänge sind seit Jahren Rappel voll und viele finden nach dem Studium keinen Job,weil der Markt gerade so übersättigt ist.

  • Für mich wäre der Abbruch der Schule ein Punkt über den ich noch einmal ausführlich mit meiner Tochter sprechen wollen würde. Resultiert der Wunsch die Schule abzubrechen und eine Ausbildung beginnen zu wollen nur daher, dass sie mit ihrem Freund zusammenleben möchte und sie zwangsläufig, zumindest etwas, Geld verdienen muss? Oder war das auch bereits vor beginn der Beziehung Thema? Ist ihr im ersten Falle wirklich klar, was sie da aufgibt.? Natürlich muss nicht jeder Abitur machen und nicht jeder studieren. Klar ist aber auch, dass in der Berufswelt gerade sehr vieles im Wandel begriffen ist und man, heute mehr denn je, nie wissen kann ob man es im späteren Leben doch einmal brauchen wird. Sicher kann man es dann nachholen. Der Aufwand, und dass was sie dann darin investieren müsste wären aber um ein Vielfaches höher.

    Zudem sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass durch die Minderjährigkeit und die große Entfernung, einige zusätzliche Probleme entstehen können. Ihr werdet, als ihre Sorgeberechtigten, dann noch ca. ein Jahr lang einiges für sie beantragen, unterschreiben und organisieren müssen. Nicht weil sie es nicht kann, sondern noch nicht darf. Was zumindest immer Mal wieder eure Anwesenheit vor Ort erfordern dürfte.

    Andererseits kommt man mit Verboten auch nicht weit. Eine wirklich schwere Entscheidung.

    LG

    Franziska mit Till

  • Es geht doch aber nicht um ein Studium und die Schule wird ja in dem Sinne nicht abgebrochen. Sondern sie verlässt auf eigenen Wunsch, weil der Anspruch fürs Abitur zu hoch ist, das Gymnasium nach der 11. Klasse. Das entspricht ja einem erweiterten Realschulabschluss.


    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, ich habe Abitur und trotzdem einen Ausbildungsberuf ergriffen. Genauso wie viele aus meiner Abschlussklasse eine Ausbildung gemacht haben.

    Und jemand in meiner Berufsschulklasse hat sich dann doch noch für Abitur und Lehramtstudium entschieden.

    Aber das ist eine Sache die man innerhalb der Familie klären sollte und nicht hier.

  • Müsste sie sich nicht jetzt eh bewerben um einen Ausbildungsplatz?

    Meiner Meinung nach müsstest du eh Kontakt auch zu den Eltern vom Freund aufnehmen, die werden sie ja nicht nur von Luft und Liebe beherbergen.

    Wäre vielleicht eine WG eine Option? Oder ein Wohnheim?

    Und darf ich sagen, dass ich nicht verstehe, dass seine Eltern auf garkeinen Fall wollen das er auszieht, es aber von ihr "erwartet" wird.

    Ich bin mir sicher, dass diese Worte nie gefallen sind. Aber irgendwie wirkt es ein bisschen einseitig.

    Der Kontakt ist natürlich schon da. Wir sind sogar recht eng in Kontakt. Du rennst da bei mir offene Türen ein, ehrlich gesagt. Ich verstehe es auch nicht. Das wird noch ein Thema sein, worüber wir reden müssen. Ich habe ganz klar gesagt, das es auch eine Variante sein könnte, das er zu uns kommt. Ich denke aber, der Vater vertraut nicht so richtig darauf, das der junge Mann sich auf die Ausbildung konzentriert, wenn er "keine Kontrolle über ihn hat". Die Mutter ist ja kürzlich ausgezogen (friedliche Trennung) und vielleicht hat er auch Angst vor dem allein sein.

  • Das ist alles möglich. Vielleicht auch ein Deal zwischen den Eltern. Keine Ahnung.


    Davon ab, wäre ich als Jugendliche in dem Alter auch,ganz selbstverständlich, zu ihm gezogen...ob das richtig gewesen wäre, wär mir auch egal. Heute sehe ich das halt anders. Aber damals...

  • Ich ruf mal Murmelchen Ich glaube, sie könnte etwas dazu sagen.

    Schnuller. Recht ueblich bei gewissen Rassen..
    Viele nehmen dafuer Baelle, deren Schnur eine Handschlaufe hat und ziehen das HB durch die Schlaufe. So geht nix verloren..
    So gehts auch (ich hatte keine Lust den Ball zu tragen, er brauchte nie einen Schnuller), also einfach selbst ne Schlaufe 'basteln'

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    Itsy hat meist ne Beisswurst dabei, hat sich einfach so ergeben. Frueher war das ihr Abreg-Teil nach dummen Hundebegegnungen und mittlerweile gehoert die Beisswurst einfach dazu (wobei sie keine braucht, wenn wir sie vergessen ist es absolut kein Thema) . Wenn sie die draussen fallen/liegen laesst, weil sie schnueffel oder so, dann sag ich ihr einfach, dass sie die Beisswurst holen und mitnehmen soll.

    Nimmt er etwas ausser Stoecke? Dann koennte man es eben ans HB machen. Oder man sagt ihm, er soll den Stock mitnehmen, wenn er ihn fallen gelassen hat. Geht schon, klar.


    Oh wie cool, das verhindert, dass wir im Laufe der Zeit unseren Gassiweg mit Spielis pflastern. Einfach ans HB. Da mache ich mir mal Gedanken zu.

    Naja, tragen tut er bislang nur Stöcke, das aber oft über weite Strecken, daher denke ich, dass es ihm irgendwie auch liegt. Will er schnüffeln, markieren, oder es gibt einen Keks, dann spuckt er den Stock aus und nimmt ihn dann wieder.

    Würde ich so einen Schnuller denn dann unter Kommando stellen, oder ihm den halt immer zwischen die Zähne schieben, wenn er aus dem Pelz fahren will?

    Emil nutzt von sich aus sehr kurz Schnuller. Unterwegs, wenn ich sinnloses kläffen verbiete beisst er in Grasbüschel, oder nimmt für 10 Sekunden mal nen Stock. Wenn ich die Hunde zum Gassi fertig mache nagt er auch gerne an irgendwas herum, weil er nicht bellen soll. Hat er sich von selbst so angewöhnt.

  • Zu SamsonsMama 's Thema nochmal...

    Es geht ja gar nicht um die Frage, ob man das selbst richtig findet. Es geht darum, ob man es verbieten sollte... und das würde ich nicht. Mit Verboten erreicht man keine Einsicht.

    Ich würde Bedenken klar benenen (Mediengestalter ist tatsächlich kein sonderlich zukunftsfester Beruf... ich bin in der Branche tätig - und direkt mit dem Freund zusammenziehen kann Nachteile haben, ja), man kann gemeinsam über Alternativen nachdenken - aber dann sollte man doch Entscheidungen respektieren, finde ich. Und seinem Kind den Rücken stärken. Vielleicht stellt sich etwas später als ein Fehler heraus, vielleicht führt es aber auch zu was gutem, das weiß man ja alles nicht.

  • Ich finde es Wahnsinn wie locker ihr seid. Ich würde tatsächlich sowohl verbieten die Schule abzubrechen, als auch wegzuziehen. Und erstrecht zusammenzuziehen.


    Das Argument wäre bei mir nicht ‚erlauben, weil macht es eh, sondern ein begründetes Verbot. Schule abbrechen halte ich für absolut unklug. Schon zu meiner Zeit (und das ist ne Weile her), gab es Ausbildungsplätze, die man nur mit Abitur bekommen hat. Da kannte ich auch eine, die dann direkt das Abi nachholen musste.

    Wegziehen, bzw. zum Freund ziehen. Wie viel Zeit haben die zwei denn bisher miteinander verbracht? Ich halte das für sehr rosarot, zumindest klingt es als hätten sie erst 1-2 mal richtig viel Zeit miteinander verbracht. Mir wäre es mit 16 Jahren oder gerade 17 Jahren auch einfach noch zu früh.


    Zum angedachten Ausbildungsberuf wurde ja schon viel gesagt. Auch da kenne ich Leute, die zu meiner Zeit die Ausbildung gemacht haben und nie (bis heute) einen Job (in dieser Branche) gefunden haben. Und da war KI ja noch lange kein Thema.

    Ich bin auch der Meinung, dass sie Fehler machen sollten dürfen. Mir persönlich wäre die ‚Fallhöhe‘ zu groß, insbesondere beim Schulabbruch. Man kann vieles, aber die Anstrengungen sind um ein vielfaches höher und wie oft macht man so etwas dann deshalb nicht.

    Nach dem Abi wäre sie ja dann auch 18 (oder wie viele Jahre geht das bei euch) und da ist für mich persönlich dann ein sinnvoller Zeitpunkt um dies und das zu probieren und ggf. auch mal zu scheitern.

    Ist tatsächlich einfach meine persönliche Meinung. Ich will damit keine andere in Frage stellen. Ich kenne auch niemanden, der das in meinem Umfeld erlauben würde.

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