Fragen, die man sonst nicht zu stellen traut .... Teil 24

  • Beschäftigt ihr Eure Hunde beim Gassi?

    Nein. Ich möchte, dass die ihren Bedürfnissen (jaja, halt im Rahmen) nachgehen und auf gar keinen Fall die ganze Zeit in Habachtstellung sind.

    Dafür nehme ich zT auch die Dummyweste mit und es passiert damit exakt gar nichts.

    Wenn ich doch eine Dummyeinheit mache, passiert das erkennbar abgegrenzt vom Normalgassi.

  • Beschäftigt ihr Eure Hunde beim Gassi?

    Eigentlich nicht. Ab und zu werfe ich ihr einen Tannenzapfen oder ein Stück Holz, oder sie holt sich selber so etwas - damit spielt sie dann auch mal eine Weile. Beim Werfen ist der Gedanke, dass sie mal ordentlich rennen soll, weil wir ja keinen Freilauf "können". Deshalb ist es mir auch egal, ob sie mir den Gegenstand bringt oder nicht, es soll sie nur zum kontrollierten Rennen animieren (im Gegensatz zu "wild über die Wiese flitzen und in die Leine brettern").

    Ab und zu lasse ich sie ein Leckerli suchen.

    Diese beiden Dinge und Rückruf-Übung mache ich manchmal auch als Ablenkung. Wenn es nicht gerade Schnee und Eis hat, üben wir auch Dinge wie "Sitz" und "Bleib" unter Ablenkung. Aber in Maßen.

    Spielsachen brauche ich gar nicht mitnehmen, interessieren sie draußen nicht.

    Ich glaube auch, sie braucht eigentlich keine Beschäftigung, weil sie die Ganze Zeit sowieso mit Schnüffeln, Gucken, Buddeln und Rennen "beschäftigt" ist.

  • Ich glaube auch, sie braucht eigentlich keine Beschäftigung, weil sie die Ganze Zeit sowieso mit Schnüffeln, Gucken, Buddeln und Rennen "beschäftigt" ist.


    Brauchen tut Lucifer das für sich auch nicht. Der ist fein damit mich auszublenden und sein Ding zu machen. Das ist halt mein "Problem".

    Ich sag immer, Emil und ich gehen Gassi und Lucifer geht Gassi. Der Zwerg interessiert den Zwonkel auch nicht.

  • physioclaudi Mhm. Manchmal. Die meiste Zeit, so 80 % darf der Pudel im Freilauf machen, worauf er immer Lust hat (nach unseren Regeln). Je nach dem wo wir sind machen wir manchmal spontan Verlorenensuche (im Wald), oder balancieren auf ner Mauer, machen kleinen Hindernishüpfer oder ich tobe mit ihm mal über ne Wiese und wir machen ein Rennspiel. Manchmal auch Zielobjektsuche, so wie wir lustig sind. Oft machen wir auch einfach gar nichts, ich höre Hörbuch und er dödelt neben mir her. Aber ich kann das mit ihm auch gut so halten, er kann sehr spontan zwischen Freizeit und Beschäftigung wechseln, ohne groß was zu erwarten. Um irgendwas davon ernsthafte Arbeit zu nennen, ist es zu entspannt.

    Ich hab auch eine Frage; ich habe heute eine verletzte Ringeltaube in die Kleintierklinik gebracht, offenbar reichen 20 min im Auto für mein weiches Herz aus, dass ich mich jetzt frage, ob’s dem Tierchen gut geht. Ob ich da die Tage mal anrufen und fragen kann? 🥹 Oder macht man das eher nicht so?

  • Ich hab auch eine Frage; ich habe heute eine verletzte Ringeltaube in die Kleintierklinik gebracht, offenbar reichen 20 min im Auto für mein weiches Herz aus, dass ich mich jetzt frage, ob’s dem Tierchen gut geht. Ob ich da die Tage mal anrufen und fragen kann? 🥹 Oder macht man das eher nicht so?

    Klar kannst du. Bei uns in Gießen in der Tierklinik bekommt man sogar eine Nummer gesagt, die dem Vogel zugewiesen wurde, wenn man ihn dort abgibt. Dann kann man eine Woche später dort anrufen und die Nummer nennen. Die sagen einem dann, wie es dem abgegebenen Vogel geht.

    Habe das mal bei einem verletzten Merlin gehabt, den ich im Garten meiner Eltern gefunden habe. Leider war sein Flügel direkt im Gelenk gebrochen und das könnten sie nicht behandeln. Er musste leider eingeschläfert werden :(

    Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es deiner Ringeltaube besser ergeht und sie bald in die Freiheit entlassen werden kann.

  • Frage: Welchen EInfluss haben bei euch Minustemperaturen auf den Hund im Vergleich zu Temperaturen um den Gefrierpunkt.

    Wir haben Erfahrungen bei Schnee und um die Null Grad, findet der Hund toll, man merkt nichts Negatives.

    Nun ist die Überlegung, am Wochenende wandern zu gehen, dann sollen es bis zu -10 Grad werden. Ich habe die Sorge, dass mir dann nicht auffällt, wenn der Hund es nicht mehr toll findet.

    Wie würdet ihr damit umgehen? Sein lassen?

  • Höherer Energiebedarf.

    Kalt merkt man. Rücken wölbt sich nach oben, Schritte werden kürzer, Drang sich in Nischen zu quetschen. Bei einem Hund der noch nie irgendwas in die Richtung gezeigt hat würde ich unbesorgt loslaufen. Lauwarmes Wasser und einen Snack mitnehmen, vielleicht eine lange Leine für einen Aufwärmsprint.

  • Frage: Welchen EInfluss haben bei euch Minustemperaturen auf den Hund im Vergleich zu Temperaturen um den Gefrierpunkt.

    Wir haben Erfahrungen bei Schnee und um die Null Grad, findet der Hund toll, man merkt nichts Negatives.

    Nun ist die Überlegung, am Wochenende wandern zu gehen, dann sollen es bis zu -10 Grad werden. Ich habe die Sorge, dass mir dann nicht auffällt, wenn der Hund es nicht mehr toll findet.

    Wie würdet ihr damit umgehen? Sein lassen?

    Kommt darauf an wo du wohnst. Ich glaube das Wetter am Wochenende wird in vielen Regionen Deutschlands unberechenbar, deswegen würde ich es sein lassen - aus Sicherheitsgründen. Wenn Du ab Haustür loswandern kannst und dafür nicht erst ins Auto steigen musst, plus die Wege/Gegend gut kennst, dann vielleicht. Aber ich denke nicht dass es eine nette Wanderung wird, eher (sehr) ungemütlich. -10C sind nicht gleich -10C. Wind? Schneefall? Eisglatte Wege?

    Wir hatten auch kurzweilig die wirklich hirnrissige Idee Wintercamping zu machen, und auszunutzen dass so weit im Norden so hoch Schnee liegt. Um sowas zu erleben müssen wir normalerweise über 350km fahren. Aber nach sorgsamen Verfolgen der Wetterdienste sind uns selbst knapp 50km Strecke zu riskant. Es ist gruselig auf den Straßen. Ganz zu schweigen von Schneeverwehungen. Aber ich orientiere mich jetzt auch an den Wettervorhersagen für Norddeutschland.


    Aber zu deiner eigentlichen Frage. Mein Boxer hat mit 0C an sich gar keine Probleme, mehr noch, er liebt die Temperatur und im Freilauf würde er sogar gerne auf einen Pullover verzichten. Aber wenn Wind und/oder Regen bzw. Schneefall dazu kommt, geht es steil abwärts mit dem Wohlbefinden. Dann friert er und braucht etwas wind-/wasser Undurchlässiges an.
    Bei Minusgraden bekommt er kompromisslos etwas an (Auswahl an Hundebekleidung ist groß) und dann passt das schon, aber wir kennen auch nur Minusgrade bis -5C. Hier werden es die Tage aber bis -15C (windböige) und ich werde ihn in einen Overall stecken oder Fleecepullover plus Mantel drüber. Keineswegs sind längere Runden eingeplant.

  • Frage: Welchen EInfluss haben bei euch Minustemperaturen auf den Hund im Vergleich zu Temperaturen um den Gefrierpunkt.

    Wir haben Erfahrungen bei Schnee und um die Null Grad, findet der Hund toll, man merkt nichts Negatives.

    Nun ist die Überlegung, am Wochenende wandern zu gehen, dann sollen es bis zu -10 Grad werden. Ich habe die Sorge, dass mir dann nicht auffällt, wenn der Hund es nicht mehr toll findet.

    Wie würdet ihr damit umgehen? Sein lassen?

    Wir waren am Wochenende in Bayern am Alpenrand.

    Ich war zwei Tage hintereinander jeweils 10km wandern, die Hunde sind einiges mehr gelaufen, einen Tag ging es etwas Berg auf und ab, der andere relativ flach.
    Wetter war mit -5 grad und Sonne super.
    Beide Hunde hatten Mäntel an, der DK fand es super und wäre gerne weiter gewandert, länger draußen gewesen (er ist auch sonst eher unempfindlich bei Kälte), der Vizsla ist eher eine Frostbeule, hat sich beim wandern nichts anmerken lassen, hatte aber am dritten Tag ne leichte Wasserrute.
    Ich vermute das kam von der Kälte, die Rute ist ja nicht abgedeckt vom Mantel

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