• Kann man herausfinden, ob sie "aufgehellt" ist (sie ist ein heller Labrador). Ihr Vater war silbern - würde das etwas bringen für die Behandlung?

    Laboklin testet den D-Lokus (meistens d1, aber seltener wohl auch d2 bzw. d3) . Ja, koennte was bringen, eben wegen CDA. Allerdings sagt der Test nix ueber CDA aus. Das muss vom TA direkt untersucht werden, es gibt dafuer noch keinen Gentest. Aber dilute-Hunde haben eben dieses Risiko.

  • Da brechen die Haare ab, weil zu große Pigmentklumpen drin eingelagert sind statt feinverteilter Körnchen. Wenn man nicht weiß. ob überhaupt Dilution vorliegt, die Klumpen kann man im Mikroskop bei geringer Vergrößerung sehen.

  • Wie machst Du das mit Gemüse? Das muss ich ja trotzdem hinzufügen. Ich glaub zwar nicht, dass es eins von den Gemüsen ist - aber glauben ist nicht wissen.

    Bei Rumi war es tatsächlich Gemüse, das zu starkem Juckreiz geführt hat.

    Seit ich mich auf Süßkartoffel, Kartoffel, Kürbis und Zucchini beschränke, ist endlich Ruhe.

    Kohlrabi, Sellerie, Blumenkohl und ich glaube sogar Karotten führen zu fiesem Juckreiz und sie kratzt sich wund.

  • Kohlrabi, Sellerie, Blumenkohl und ich glaube sogar Karotten führen zu fie

    Ach Du sch....Möhren auch? Das wäre echt tragisch. Möhren sind das beste Trainingleckerli für sie .

    Ok, es wird kompliziert. Also neues Fleisch UND neues Gemüse. Und das bei einem Hund der sich selbst durch den Garten frisst. Sie hatte schon fast alles mal . Noch suche ich Fleisch...

  • Ich weiß es nicht sicher, aber vermute es. Für Rumi egal, weil sie Möhren sowieso nicht mag.

    Was bei ihr zu Juckreiz führt, gilt ja nicht allgemein. Unverträglichkeiten sind ja sehr individuell, ich wollte damit nur aufzeigen, daß auch Gemüsesorten dazu führen können.

  • Wir haben ein ähnliches Problem nur das meine Hündin sich eher weniger kratzt sondern beisst . Eher so in den Oberschenkel ich frage mich ob das einen Zusammenhang mit l-carnitin haben kann dieses bekommt sie nämlich seit 08.11 und seit 28.11 fing ihr juckreiz an...:/

  • Der Bluttest auf Umweltallergien ist oft zuverlässig aber nicht immer! Bei uns war er falsch negativ. Meine Hündin reagiert auf Hausstaubmilben, was der Bluttest leider aber nicht gezeigt hat. Verlassen kann man sich darauf also nicht 100 prozentig.

  • Bei Sammy war es auch nicht möglich, zu sagen, was er jetzt noch nie gefressen hat (Rumänien/mir nicht bekannte Vorbesitzer/im Tierheim, wo er als schlechter Fresser galt, weshalb ihm alles angeboten wurde, was so da war/Gassigänger).
    Ich hab mit seiner Tierärztin zusammen überlegt, was am besten passen könnte, wir sind bei Ente gelandet.
    Eine Alternative wäre hydrolisiertes Futter gewesen - da wird das Protein im Prinzip so klein gemacht, dass das Immunsystem es nicht mehr erkennt und deshalb nicht mehr darauf anspringt. MIt dem Anallergenic von Royal Canin haben hier einige schon gute Erfahrungen gemacht. Das ist allerdings ein Trockenfutter, und das verträgt Deiner ja eher nicht.
    Wäre Känguru vielleicht bei Dir noch eine Option?
    Noch eine Möglichkeit wäre gewesen, per Bluttest herauszufinden, mit welchem Protein er schon in Kontakt war (da gibt es auch irgendwo ein Video von Dr. Derm), und dann entsprechend auszuwählen. Das geht schon, es sagt halt nur nichts darüber aus, ob da jetzt eine allergische Reaktion stattfindet oder nicht.

    Auf die Blutuntersuchungen hätte ich noch warten müssen, weil seine letzte Kortisoneinnahme nicht lange genug zurück lag, ich wollte unbedingt anfangen, Ente hat er auch in seinen völlig symptomfreien Zeiten immer gefressen, irgendwo muss man ja anfangen,
    also haben wir da den Startpunkt gesetzt.
    Ich füttere das Monoprotein Ente von vet concept aus der Dose plus was immer ich so an Ente finde (Tiefkühltruhe, nicht im Park).
    Das Dosenfutter ist bedarfsdeckend und Sammy hatte nie Probleme mit Dosenfutter, daher klappt das gut.

    Prinzipiell kann man wirklich auf alles allergisch sein, also, es könnten auch die Möhrchen sein. Nur die häufigsten Reaktionen sind halt auf Proteine, dann kommen Kohlenhydrate.
    Man steht da schon am Anfang so ziemlich im Nebel und muss sich halt irgendwo seinen Startpunkt hinmalen, ab dem man los läuft.
    Es ist einfach eine Gleichung mit sehr vielen Unbekannten.
    Bei Sammy wäre es auch immer noch möglich gewesen, dass die Mineralzusätze im Fertigfutter ein Problem sind.
    Oder das er doch ein Problem mit Ente hat.
    Nur wurden seine Symptome ziemlich schnell deutlich besser, die Richtung war also für den Anfang schon mal nicht verkehrt.

    Jetzt, aktuell, kann ich gar nicht sagen, ob er überhaupt eine Futtermittelallergie hat, und nicht nur auf die Milben reagiert hat.
    Aber ich ziehe jetzt die Ausschlussdiät einmal durch, es kommt halt häufig vor, dass Hunde sowohl Umwelt- als auch Futtermittelallergien haben, und es ist wirklich schön, wenn der Hund dann endlich keine Symptome mehr hat. :smile:

    Vielleicht setzt Du dich mit der Tierärztin einfach in Ruhe zusammen und ihr guckt Euch auch noch die ganzen anderen möglichen Ursachen für den Juckreiz an (Parasiten z.B.) ? Und dann entscheidet ihr gegebenenfalls, welche Fütterung am besten passen könnte?

    Wie gesagt, die Blutuntersuchung auf Umweltallergien würde ich auf jeden Fall auch machen lassen, damit hat man zumindest schon mal einen guten Anhaltspunkt.

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