Qualzuchten V
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PinguinEmmi du hast mich richtig verstanden 🤗
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Hi,
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Geht es um Linienzucht? Ging doch eher darum, Linien zu kennen und im Blick zu haben, damit eben nicht bei einem Hund, überspitzt gesagt, nur wenige Linien vorkommen, oder?
Nein, es ging bei der Linienzucht darum, dadurch etwas Positives für eine Rasse zu verändern.
Darauf zielt eben genau meine Frage ab - welchen Vorteil soll eine Linienzucht (die eben von einzelnen Züchtern betrieben wird) für eine ganze Rasse haben?
Okay, wenn du ein Nebenthema aufmachst, dann zitier aber doch nicht jemanden, dem es gar nicht um Linienzucht ging. Linien im Blick haben ≠ Linienzucht betreiben.
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Die wenigsten HH brauchen einen wirklich funktionsfähigen Arbeitshund. Daher ist es auch egal, ob manche Funktionen nur noch teilweise vorhanden sind.
Und das verwässert dann halt immer mehr, bis irgendwann "Fehler" auftauchen, die wirklich unübersehbar sind, bzw. den Hund einschränken.
Selbst dann ist es für den Normal-HH noch ausreichend, vielleicht sogar angenehm und positiv, da an ungewollten Rasseeigenschaften nicht mehr so hart gearbeitet werden muss.
Dann ist es aber meistens schon zu spät, in der Zucht wieder zurückzurudern, um gesunde Hunde zu züchten.
Und da sich viele HH gar nicht mit Genetik und den ursprünglichen Aufgaben ihrer Hunde beschäftigen, wird halt nach Optik ausgesucht und gesundheitliche Baustellen in Kauf genommen. Der Züchter richtet sich nach Modetendenzen und schon gehen Funktionalität und Gesundheit den Bach runter!
Die wenigsten HH wollen einen kranken, arg eingeshränkten Hund der entsprechende Kosten verursacht.
Da heißt sich halt die Katze in den Schwanz , ich kann nicht sagen " XY egal , Selektion braucht es nicht mehr weil muss massentauglich sein" und gleichzeitig erwarten das die Hunde gesund sind und gute Nerven / stabiles Wesen haben .
Sieht man doch mittlerweile bei zich Rassen , Himmel hab ich mich erschrocken als ich bei Ner Dalmatiner Ausstellung geholfen habe über das Gebäude und wie unsicher und gleichzeitig asozial bis aggressiv die Hunde in der Masse waren.
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Das kann doch bei X Hobbyzüchtern die nicht drin sind im Thema Linien gar nicht funktionieren. Interessant wäre da auch wie breit gefächert da tatsächlich die Wahl der Deckrüden ist.
Genau DAS ist ein riesiges Problem. Wer die Linien nicht kennt, wähnt sich einfach bisschen in Sicherheit wenn er die Ahnentafeln anschaut und sieht, ah die letzten 5 Generationen sind nicht verwandt. Dann lässt man die Hunde aufeinander und meint, alles ist okay. Wird ja auch munter Werbung damit gemacht: Wurf xy hat 0.0% COI - haha.
Bringt aber nichts, wenn man nicht kapiert, was da genetisch passiert ist vor 40 Jahren. Denn darauf beruht die heutige Zucht. Auf dem damaligen Schlammassel.
Die Züchterin von meinem Jüngsten hat enorm lange gesucht, um einen Deckrüden zu finden der 2 bestimmte Hunde NICHT im Pedigree hat. 1 davon konnte sie ausmerzen, indem sie sich für meinen Deckrüden entschied, der per Zufall diese eine Linie nicht führt. Die andre Linie ist kaum mehr zu umgehen in Europa.
Daher wäre ich sehr dafür, wenn Genetiker die Verpaarungen mit bewerten würden im Vornherein.
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