Qualzuchten V
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Yepp, dasselbe mit Farben und Größen
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Die wenigsten HH brauchen einen wirklich funktionsfähigen Arbeitshund. Daher ist es auch egal, ob manche Funktionen nur noch teilweise vorhanden sind.
Und das verwässert dann halt immer mehr, bis irgendwann "Fehler" auftauchen, die wirklich unübersehbar sind, bzw. den Hund einschränken.
Selbst dann ist es für den Normal-HH noch ausreichend, vielleicht sogar angenehm und positiv, da an ungewollten Rasseeigenschaften nicht mehr so hart gearbeitet werden muss.
Dann ist es aber meistens schon zu spät, in der Zucht wieder zurückzurudern, um gesunde Hunde zu züchten.
Und da sich viele HH gar nicht mit Genetik und den ursprünglichen Aufgaben ihrer Hunde beschäftigen, wird halt nach Optik ausgesucht und gesundheitliche Baustellen in Kauf genommen. Der Züchter richtet sich nach Modetendenzen und schon gehen Funktionalität und Gesundheit den Bach runter!
Die wenigsten HH wollen einen kranken, arg eingeshränkten Hund der entsprechende Kosten verursacht.
Da heißt sich halt die Katze in den Schwanz , ich kann nicht sagen " XY egal , Selektion braucht es nicht mehr weil muss massentauglich sein" und gleichzeitig erwarten das die Hunde gesund sind und gute Nerven / stabiles Wesen haben .
Sieht man doch mittlerweile bei zich Rassen , Himmel hab ich mich erschrocken als ich bei Ner Dalmatiner Ausstellung geholfen habe über das Gebäude und wie unsicher und gleichzeitig asozial bis aggressiv die Hunde in der Masse waren.
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Du musst dich als Züchter eigentlich ziemlich breit aufstellen um wirklich was ändern zu können
Haben die Probleme denn nicht gerade mit diesem "Wunsch nach Änderung" angefangen?
Egal, ob man den Hund mit mehr jagdlichen Ambitionen, mit mehr Härte, mit weniger Schnauze, mit mehr Familienfreundlichkeit, mit mehr Fell, mit mehr Sprungkraft, mit mehr Größe, mit mehr Masse, etc. haben will, geht man gezielt auf EIN Merkmal - nur dass sich das eben auch auf andere Merkmale auswirkt, und in der Folge dann genetische Verarmung mit sich bringt, mit den ganzen gesundheitlichen und/oder verhaltenstypischen Problemen.
Was man braucht sind VIELE Züchter, die eben nicht eine bestimmte Linie verfolgen, um mit dieser dann die gesamte Population zu durchdringen, sondern die Basics einer Rasse im Blick haben - und deren Ausgewogenheit.
Ich z. B. liebe es, dass es beim Golden in den Vereinen (DRC und GRC) so viele Hobbyzüchter gibt, die kein "eigenes Zuchtziel" verfolgen, sondern nur wenige Würfe haben, mit dem Ziel eines im Rassestandard unter Berücksichtigung aller (zur Zeit) möglichen gesundheitlichen Aspekte gezogenen Hundes.
Etwas anderes ist es, wenn tatsächlich schon gravierende Baustellen vorhanden sind, die einen auffälligen Teil der Population betreffen.
Aber auch dann müssen nicht einzelne Züchter ein bestimmtes Ziel verfolgen, sondern ALLE Züchter an einem gemeinsamen Ziel arbeiten - denn nur so kann man verhindern, den Genpool nicht weiter verarmen zu lassen.
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Würde es nicht schon helfen, wenn man nicht immer Rassen aufsplitten würde? Z. B. Langhaar- und Kurzhaar.
Nicht unbedingt.
Beim Collie zeigt sich zB, dass die genetische Diversität von Hunden aus Langhaar x Kurzhaar Verpaarungen nicht höher ist als die von „reinen“ KHCs.
Die Tage erst gesehen: Mein KHC-Rüde hat einen genetischen COI von 5 Prozent, eine KHC-Hündin mit Langhaar-Vater einen von 14 Prozent. Bei der Heterozygotie ist sie nur minimal besser aufgestellt (32 zu 34 Prozent).
Die Rassen gehen ja auch beide auf dieselben Ursprungstiere zurück. -
Ich z. B. liebe es, dass es beim Golden in den Vereinen (DRC und GRC) so viele Hobbyzüchter gibt, die kein "eigenes Zuchtziel" verfolgen, sondern nur wenige Würfe haben, mit dem Ziel eines im Rassestandard unter Berücksichtigung aller (zur Zeit) möglichen gesundheitlichen Aspekte gezogenen Hundes.
Welchen Vorteil soll das bringen? Einfach mal Welpen haben mit Siegel?
Aber auch dann müssen nicht einzelne Züchter ein bestimmtes Ziel verfolgen, sondern ALLE Züchter an einem gemeinsamen Ziel arbeiten - denn nur so kann man verhindern, den Genpool nicht weiter verarmen zu lassen.
Das kann doch bei X Hobbyzüchtern die nicht drin sind im Thema Linien gar nicht funktionieren. Interessant wäre da auch wie breit gefächert da tatsächlich die Wahl der Deckrüden ist.
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Würde es nicht schon helfen, wenn man nicht immer Rassen aufsplitten würde? Z. B. Langhaar- und Kurzhaar.
Nicht unbedingt.
Beim Collie zeigt sich zB, dass die genetische Diversität von Hunden aus Langhaar x Kurzhaar Verpaarungen nicht höher ist als die von „reinen“ KHCs.
Die Tage erst gesehen: Mein KHC-Rüde hat einen genetischen COI von 5 Prozent, eine KHC-Hündin mit Langhaar-Vater einen von 14 Prozent. Bei der Heterozygotie ist sie nur minimal besser aufgestellt (32 zu 34 Prozent).
Die Rassen gehen ja auch beide auf dieselben Ursprungstiere zurück.Aber ist das jetzt ein Argument für das Aufsplitten oder eher für genaueres Hinschauen bei der Anpaarungsplanung?
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Das kann doch bei X Hobbyzüchtern die nicht drin sind im Thema Linien gar nicht funktionieren.
Mir stellt sich eher die Frage: Wofür brauche ich eine Linie?
"Linie" heißt doch, wenige bestimmte Merkmale werden bevorzugt - und das sind doch immer Merkmale, die diese Hunde von den den anderen Hunden gleicher Rasse abhebt.
Eben genau dieser Anspruch des "sich Abhebens/Herausstechens" von der Masse, führt zu einem anderen Extrem innerhalb der Population.
Nenne mir doch mal ein praktisches Zuchtziel, welches nur durch Linienzucht verfolgt werden kann.
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Aber ist das jetzt ein Argument für das Aufsplitten oder eher für genaueres Hinschauen bei der Anpaarungsplanung?
Das sollte nur aufzeigen, dass eine Zusammenführung der Varietäten zumindest bei der Rasse die Diversität nicht erhöhen würde.
Um in die Zuchtplanung mit einbezogen zu werden müssten dieses Tests erst mal verpflichtend sein (sind sie nicht, und nur ein winziger Teil ist getestet). -
Das kann doch bei X Hobbyzüchtern die nicht drin sind im Thema Linien gar nicht funktionieren.
Mir stellt sich eher die Frage: Wofür brauche ich eine Linie?
"Linie" heißt doch, wenige bestimmte Merkmale werden bevorzugt - und das sind doch immer Merkmale, die diese Hunde von den den anderen Hunden gleicher Rasse abhebt.
Eben genau dieser Anspruch des "sich Abhebens/Herausstechens" von der Masse, führt zu einem anderen Extrem innerhalb der Population.
Nenne mir doch mal ein praktisches Zuchtziel, welches nur durch Linienzucht verfolgt werden kann.
Geht es um Linienzucht? Ging doch eher darum, Linien zu kennen und im Blick zu haben, damit eben nicht bei einem Hund, überspitzt gesagt, nur wenige Linien vorkommen, oder?
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Mir stellt sich eher die Frage: Wofür brauche ich eine Linie?
"Linie" heißt doch, wenige bestimmte Merkmale werden bevorzugt - und das sind doch immer Merkmale, die diese Hunde von den den anderen Hunden gleicher Rasse abhebt.
Eben genau dieser Anspruch des "sich Abhebens/Herausstechens" von der Masse, führt zu einem anderen Extrem innerhalb der Population.
Nenne mir doch mal ein praktisches Zuchtziel, welches nur durch Linienzucht verfolgt werden kann.
Geht es um Linienzucht? Ging doch eher darum, Linien zu kennen und im Blick zu haben, damit eben nicht bei einem Hund, überspitzt gesagt, nur wenige Linien vorkommen, oder?
Nein, es ging bei der Linienzucht darum, dadurch etwas Positives für eine Rasse zu verändern.
Darauf zielt eben genau meine Frage ab - welchen Vorteil soll eine Linienzucht (die eben von einzelnen Züchtern betrieben wird) für eine ganze Rasse haben?
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