Der "gefährliche" Hund Teil 3

  • Ich kannte mal nen Dalmatiner, der hat sich halt den Hals blutig gerissen mit nem Stachelhalsband. :ka:

    Er war damit nicht kontrollierbarer, im Gegenteil der Schmerz hat seine Aggression erst noch richtig befeuert, dann war es ihm egal. Der Boxer mit Stachel und Flexi, den wir jeden Morgen treffen wirkt davon auch nicht sonderlich beeindruckt.

    Die Stumpfen halt ab und gewöhnen sich dran.

    Hätten die Halter die Fähigkeit, mit sowas so zu arbeiten, dass ein Lerneffekt entstünde, bräuchten sie es nicht mal unbedingt. Glaube ich.

  • Ich mag nochmal betonen, dass ich ganz großer Fan davon bin, sich nur so viel Hund zuzulegen, wie man realistisch packt. Und da sollte mit einkalkuliert sein, dass kein Welpe mit der Garantie kommt, mit guter Erziehung niemals nie in die Leine zu gehen und gar keinen Auslöser zu haben.

    Aber ich sehe lieber einen Hund am Halti, mit allen berechtigten Bedenken und Nachteilen, als ein Hund-Halter-Team draußen, das andere gefährdet.

  • Darfst du in D auch nicht mehr. Ob das Leben diverser Hunde die ihren Leuten übern Kopf gewachsen sind so lebenswert ist seit dahingestellt.

    Weiss ich. Und ja, wenn ein Hund gebissen hat und sein zukuenftiges Leben entsprechend aussieht, waere ich fuer Euthanasie (z.B. Sam)

    Hier kamen frueher aber zig Hunde weg, wegen quasi nichts. Und ja, ich finde es gut, dass das so nicht mehr geht. Natuerlich werden auch weiterhin Hunde getoetet, aber es ist schwerer.

    Einen Hund ganz einfach und recht billig entsorgen zu koennen, loest nicht das Problem.

    Ach bitte...

    Als wüsstest du nicht das es nicht nur um Extreme geht sondern auch um diese typischen "nicht Händelbären" Hunde bezüglich des nicht lebenswerten Lebens die dann zwar behalten werden aber nur nachts rauskommen für 20 min und sonst in Flugboxen hocken .

    Und natürlich wäre es besser man müsste über all sowas gar nicht reden weil es nicht passiert. Die Welt ist halt nicht ideal.

    Man kann persönlich ganz viel doof finden, Idealismus haben etcpp aber der tut in der Realität halt nicht allen Tieren gut.

  • Ich find das ein schwieriges Thema, schlussendlich denken die wenigsten Leute "Jö, ich kauf mir einen Welpen und versau den so nachhaltig dass er eine Gefahr für alles was atmet ist". Und klar, der Kangal bei Hundeanfängern im dreizehnten Stock mitten in der Großstadt war vermutlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt, aber die Kombi Hundeanfänger und undefinierbarer Multimix-Welpe kann halt in alle Richtungen gehen. Gerade schläft sowas bei mir im Wohnzimmer, angeschafft aus ganz seriöser Quelle als Welpe, mit knapp 2 Jahren mehrere Beißvorfälle (vornehmlich gegen die Halter) und nicht mehr händelbar für die Besitzer. Und ja, sie haben sicher viel falsch gemacht, waren aber auch bei mehreren Trainern, die leider eher alles Verschlimmbessert haben. Private Vermittlungsversuche sind - nachvollziehbarerweise - gescheitert, 25kg Hunde die beißen sind jetzt nicht so weit oben auf der "Will ich haben"-Liste. Am Tag der Abgabe wurde der Besitzer dann noch mal gebissen, weil Auto fahren eins der Dinge ist, die der Hund absolut hasst - Wer ist jetzt Schuld dass der Hund so ist?? Der Verkäufer, weil ihm egal war wer den Hund gekauft hat? Der Besitzer der einfach einen netten Begleiter haben wollte? Die Trainer, die nicht in der Lage waren den Besitzer anzuleiten? Und was macht man mit so einem Hund, den eigentlich keiner will, weil er ist wie er ist?

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