Der "gefährliche" Hund Teil 3

  • Edit, verklickt.

    Wenn man 100% sicher gehen wollte, müsste man die Leute entweder bei jeder Neuanschaffung wieder antreten lassen (was ich persönlich als Gängelung empfinden würde und sicher auch viel zu viel Aufwand wäre) oder jeder müsste zur Sicherheit einmal mit einem unerzogenen, riesigen Leih-Hund den Test machen (was auch unfair wäre).

    Oder man macht es als Kompromiss so wie jetzt und prüft nur ganz grundsätzlich ob der Halter in der Lage ist Rücksicht auf seine Umwelt zu nehmen.

    Das soll in Bremen umgesetzt werden. Hundeführerschein für jeden neu angeschafften Hund.

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  • Ergänzung: ich wollte auf Kinder hauptsächlich zu sprechen kommen und habe das Beispiel der alten Frau als Erstes gebracht. Einfach, weil mir das noch so frisch in Erinnerung war und ich so entsetzt war. Aber rein logisch hätte ich die Beispiele genau andersrum bringen sollen. ;)

  • Bremen will anscheinend voll in der Bürokratie versinken, wenn man Punkt 20 umsetzen möchte.

    20. Darf ich mit einem sogenannten Listenhund aus einem anderen Bundesland Bremen besuchen?

    Ein vorübergehender Besuch im Land Bremen ist erlaubt. Dies ist dem Ordnungsamt Bremen zuvor anzuzeigen. Dabei müssen Name sowie Kontaktdaten der Halterin oder Halter und die voraussichtliche Aufenthaltsdauer sowie der Aufenthaltsort mitgeteilt werden.

    https://www.inneres.bremen.de/inneres/buerge…rerschein-30149

    D.h. Wenn JEDER Tagesausflug mit Listi nach Bremen angemeldet werden muss, wird die mit der Betreuung dieser Aufgabe zugeordnete Verwaltung ganz schön zu tun haben. Vielleicht gibt's dafür ja ein einfaches Webfrontend und immerhin ist es nur Anmeldung und nicht Genehmigung.

  • Erstmal „Kampfhund-Visa“ in Bremen beantragen … und gilt das auch für die Durchreise (Zug/Auto)? :denker:

    Na eben nicht beantragen, sondern nur ein 'Achtung wir kommen'-Bescheid sagen, aber ist ja trotzdem ein Aufwand, der dahinter steckt. Besuch ist ja mit Aussteigen verbunden, Durchreise ohne Pipipause ist also legitim.

  • RowanBeispiel 2: auch auf einem Gassigang im Park rennen zwei kleine Kinder auf Sam zu, laut schreiend. Mutter weit und breit nicht zu sehen.“

    Ich habe hier die Erfahrung gemacht, dass die Kinder immer mehr auf den Umgang mit fremden Hunden erzogen werden. Mit Ivy ist es mir nicht ein einziges Mal passiert, dass ein Kind einfach so auf sie zugegangen ist und versucht hat, sie zu streicheln, auch wenn sie es liebend gerne gemacht hätten (so schön puschelig). Immer haben sie schon von weitem gefragt, ob sie den Hund mal streicheln dürfen. Und mein „Nein“ haben sie sich auch gemerkt.

    Das war früher (mit Marlowe) ganz anders.

  • Wenn man 100% sicher gehen wollte, müsste man die Leute entweder bei jeder Neuanschaffung wieder antreten lassen

    100% gibts eh nie.

    Allerdings - mal zurück zu der Frage, was passiert denn, wenn jemand nicht besteht? Weiderholt nicht besteht? Hund oder Mensch.

    So, wie mir der BHV Funktionär erklärt hat - si einfach gestalten, dass es jeder besteht? Aber welchen Sinn hat das dann noch?


    Bei einem anderen Hund wäre es das vielleicht nicht, der hätte gezwickt oder gebissen.

    Das wäre nicht ok, und wenn man von seinem Hund weiß, dass er mit solchen Situationen nicht umgehen kann, dann sollte er einen Maulkorb tragen. Ich verstehe was du sagen willst, und du hast auch recht - aber grundsätzlich ist der Hundehalter derjenige, der die Gefahr in die Welt bringt und sorge zu tragen hat, dass auch dumme Menschen nicht zu Schaden kommen.

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