Der "gefährliche" Hund Teil 3

  • Mich nerven die vielen Kommentare wie „Armes Baby“, „was hat er ihm bloß angetan“ etc.
    Vor allem weil das viel häufiger kommt als mitfühlende Worte für den Menschen und seine Zugehörigen.

  • Aus meiner Sicht gibt es bzgl. Blut am Hund gar keinen Grund zu spekulieren. Fakt ist, Obduktionsergebnis ist eindeutig. Hund hat Besitzer getötet.

    Streng genommen wird ja noch ein DNA Abgleich gemacht, aber die bisherigen Obduktionsergebnisse sind ja wohl recht eindeutig...

    Ich glaube auch nicht, dass Details der Obduktion noch bekannt gegeben werden. Aus denen man Rückschlüsse auf eventuelle Blutspuren am Hund ziehen könnte. Sowas kommt ja normalerweise erst im Strafprozess gegen den Menschen, der für den Hund verantwortlich war, zur Sprache. Und dieser, der Halter, ist ja tot. Also kein Strafprozess.

  • Jap, anhand der Bilder lässt sich halt nur spekulieren.

    Hier wär nochmal n Video

    https://www.instagram.com/reel/DTgAw4MDd…3o5djB2ZGRnMzlw

    Zum Text im oberen Video „besteht er den Wesenstest, kann er vermittelt werden“

    Ich hab da leider eigene Erfahrungen zwischen meinem früheren Rüden und einem
    American Bulldog oder XXl. Mein Hund wurde von diesem angegriffen, der Kiefer war mittig voll durchgebrochen, ein Eckzahn rausgebissen, und es war fast nicht möglich, diesen Hund von ihm abzubringen, immer wieder hat er meinen schreienden Hund geschüttelt und das Blut spritzte. Diese Erfahrung möchte ich niemandem wünschen.

    Von mir erfolgte eine Anzeige beim Vet-Amt. Ich habe Aussagen von 6 weiteren Personen gesammelt, von denen ich wusste, dass dieser Hund auch ihren Hund angegriffen hatte. Zusätzlich habe ich dem Vet-Amt mitgeteilt, dass er auch eine Person gebissen hat. Diese Frau wollte keine Anzeige machen, weil persönlich befreundet.

    Es wurde später ein Wesenstest gemacht und bestanden. Auflage zuerst Leinenpflicht, später, nach einem weiteren Vorfall Maulkorbpflicht, wurde vom Halter nicht immer eingehalten.
    Weitere Telefonate zwischen mir und dem Vet-Amt, immer wieder Warnungen von mir. Hier gehen auch Kinder mit kleinen Hunden spazieren. Was ist, wenn die dazwischen gehen?

    Letztendlich hat er dann einen Hund totgebissen, trotz bestandenem Wesenstest.

  • Es ist ohnedies grotesk, dass ein Hund, der einen Menschen getötet hat, nicht sofort eingeschläfert werden darf.


    Stattdessen Wesenstest und Trainingsversuch, selbst wenn der Hund durchfällt.

    Schildbürgertum at it's worst.

  • Letztendlich hat er dann einen Hund totgebissen, trotz bestandenem Wesenstest.

    Den Vertrauen in den Wesenstest habe ich schon lange verloren. Ich kannte mal eine Trainerin, die Hunde sehr spezifisch, an den Sachverständigen angepasst, auf den Wesenstest vorbereitet. Sie wusste dann z.B. dass der Sachverständige einen Motorradhelm aufsetzt und frontal auf den Hund zugeht, und dann wurde genau das trainiert bis der Hund positiv reagiert. Sie hatte einen riesigen Koffer mit Equipment, das sie gekauft hat, sobald sie es einmal bei einem Wesenstest gesehen hat. Die exakt gleichen Trillerpfeifen, Schirme, usw. Laut ihr gab es noch keinen von ihr trainierten Hund, der nicht zumindest die Wiederholungsprüfung bestanden hat.

    Wie sinnvoll ein Wesenstest dann noch ist, kann man sicherlich hinterfragen.

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