Kleiner Milztumor - Operieren oder abwarten?
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Hallo ihr Lieben,
natürlich weiß ich, dass mir die Entscheidung niemand abnehmen kann, aber ich würde mich über Erfahrungsberichte freuen.
Bei meiner 13jährigen Hündin wurde gestern beim Organultraschall eine kleine Umfangsvermehrung in der Milz entdeckt. Außerdem ist das Gewebe teilweise verändert (milchig-schwammig im Ultraschall) und der Rand der Milz nicht klar abgrenzbar. Alle anderen Organe sind unauffällig und sehen sehr gut aus (bis auf kleinere Blasenkristalle - das war auch der eigentliche Grund des Ultraschalls; aufgrund des Alters haben wir eben nicht nur die Blase, sondern gleich das komplette Abdomen geschallt).
Das Standardprozedere wäre jetzt die Entfernung der Milz mit vorangehendem Thorax-CT, um auf Metastasen in der Lunge zu untersuchen. Ist die Lunge frei, wird die Milz entfernt und zur Histologie geschickt.
Da der Tumor noch sehr klein ist, soll ich mir überlegen, ob ich operieren lassen will oder noch abwarten mit regelmäßigen Ultraschallkontrollen, um zu sehen, ob der Tumor wächst. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass der Tumor gutartig ist und ich meinem Hund diesen Eingriff quasi "umsonst" zumute.
Auf der anderen Seite kann ja auch ein Tumor, der nicht wächst, streuen (soweit ich weiß) und in der Zeit Unheil anrichten. Ihr seht, ich tendiere schon eher zur OP (und das empfiehlt auch der TA), aber die OP ist natürlich auch eine große Belastung. Sie ist schon "älter geworden" so im letzten halben Jahr, schläft mehr und ist etwas weniger leistungsfähig, aber grundsätzlich ist Candy für ihr Alter sehr fit, ihre Blutwerte sind unauffällig, sie kann gut noch ca. 2-3 Stunden spazieren gehen und ist noch aktiv im Hundesport (Rally Obedience). Die Chance, dass sie den Eingriff verkraftet, ist doch recht hoch, aber ich mache mir natürlich trotzdem Sorgen...
Ich würde mich über eure Erfahrungsberichte oder einfach ein paar nette Worte freuen ;-)
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28. Februar 2024 um 10:56
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Kleiner Milztumor - Operieren oder abwarten? - Vor einem Moment
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Kurz und knackig: So wie Du den sonstigen Gesundheitszustand beschreibst und was ihr noch so macht, würde ich es machen.
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Ich würde auch operieren lassen. Mir wäre das Risiko zu hoch, dass das Mistding streut oder rupturiert.
Ich drücke die Daumen, dass alles gut verläuft, wenn ihr euch für eine OP entscheidet.

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Raus damit.
Langfristig würdest du dir Vorwürfe machen, wenn es doch bösartig wäre und streut.
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Raus damit. Klar kannst du regelmäßig schallen lassen. Aber er kann dennoch rupturieren und das z.B. auch kurz nach einem Schall. Dann bringt der Schall auch nichts..
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Kann mich nur anschließen, raus damit
Wenn von TA Seite nix gegen eine OP spricht, was ja scheinbar der Fall ist, würde ich auf jeden Fall operieren.
Wünsche euch alles Gute
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Ich danke euch allen für eure (vor allem ja sehr eindeutigen) Antworten!
Ich habe vorhin noch mal mit dem behandelnden TA telefoniert wegen ein paar Rückfragen zur OP, und ich denke, ich werde den Eingriff wohl machen lassen. -
Meine Hündin ist an einem Milztumor gestorben. Operieren. Sofort.
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würde ich sofort operieren lassen, eine Ruptur will niemand haben
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Bonny hatte auch im Schall per Zufallsbefund einen Tumor an der Milz.
Am nächsten Tag war sowieso Op geplant wegen Knubbel und Warze. Die Milz wurde gleich mit entfernt. Ich hab kein CT machen lassen sondern gleich raus.
Was raus ist kann nicht mehr streuen und auch nicht rupturieren.
Histologie hab ich aufgrund der Kosten nicht machen lassen.
Bonny hat eine Woche viel gelegen und ist jetzt wieder die Alte.
Die Op war am 6.02.
Bonny wird im April 9 Jahre alt.
Ultraschall hab ich eigentlich wegen Gebärmutter machen lassen, da die Läufigkeiten weiter auseinander gehen. Da war alles okay.
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