Beiträge von Tanja84

    Aiko 16 Jahre


    Morgens ist der alte Herr nicht so motiviert und wir gehen nur Brötchen holen. Das müsste etwas weniger als ein Kilometer sein. Da der Opi so viel schnüffeln darf, wie er möchte (und das kann sehr ausdauernd sein :pfeif: ) brauchen wir dafür 20-30 Minuten.


    Nachmittags gehen wir unsere Runde die knappe 3 Kilometer lang ist und brauchen dafür gut 45 Minuten.


    Wie oft er das Beinchen hebt zähle ich nicht mit.


    Mittlerweile gehen wir fast immer die gleichen Runden, weil alle anderen Optionen zu weit wären.

    Ich habe vor 2 Tagen festgestellt das Peggy anscheinend anfängt schlechter zu hören. Normalerweise habe ich Sie wenn ich Sie gerufen habe eigentlich immer mit leiser Stimme gerufen. Doch seit 2 Tagen muss ich ziemlich laut werden bis Sie mal reagiert und gestern Abend hat Sie es nicht mitbekommen dass ich ihren Napf in Ständer gestellt habe :???:

    Heute morgen lief Sie an der Schleppleine weil Sie auf den ersten Metern im Feld nicht gehört hat. Ich habe auch nicht das Gefühl das Sie mich ignoriert sondern nicht mitbekommt das ich was gesagt habe.

    Wann hat es bei euren Hunden angefangen schlechter zu hören?

    Hmmm, ich würde sagen bei Aiko fing es so ab 12 Jahren langsam an. Die erste Zeit war echt ein Geschenk bei ihm, weil er Geräusche von draußen einfach nicht mehr so mitbekommen hat und diese kommentieren wollte, alles andere hat er aber noch gut wahrgenommen. Als er auf die 14 Jahre zuging ist das Gehör merklich schlechter geworden. Er konnte die Richtung der Geräusche nicht mehr richtig zuordnen und hat auch laute Geräusche (bspw. Böller) nicht mehr wahrgenommen.

    Wir mussten Aiko mit 14 kastrieren lassen. Mir ist beim Spaziergang aufgefallen, dass ein Hoden so aussah, als hätte er eine kleine Beule. Beim abtasten hat man dann einen Knubbel gespürt, der Rest vom Hoden war verhärtet. Schmerzen hatte Aiko nicht.


    Der Tierarzt hat uns uns gesagt, dass man nur den betroffenen Hoden entfernen könnte, aber gerade in Anbetracht von Aikos Alter hat er uns dazu geraten direkt komplett zu kastrieren.

    So sehe ich das auch. Lieber eine kürzere Lebenserwartung mit hoher Lebensqualität, als anders herum.

    Wir haben Librela probiert, weil wir mit unserer Physio darüber gesprochen haben. Daraufhin haben wir einen Termin beim Tierarzt gemacht, der keinen Einwand gegen Librela hatte. Bei uns hat es aber leider nichts gebracht.

    Aiko bekommt jetzt weiterhin täglich Metacam. Wir haben es in Flüssigform, damit wir besser dosieren können. Zur Zeit sind wir bei der Medikation für einen 15kg Hund (Aiko hat 23kg) und er läuft gut damit.

    Hin und wieder piekst mich das schlechte Gewissen, weil dauerhaft Schmerzmedis nicht der Bringer sind, aber was soll man machen? Den Hund unter Schmerzen lassen ist sinnlos. Aiko wird nächsten Monat 16 Jahre alt, da mache ich mir keine Gedanken mehr über etwaige Langzeitschäden durch Schmerzmittel.


    Hinsichtlich Karsivan habe ich keine Erfahrung, weil Aiko glücklicherweise (meistens) noch klar im Kopf ist. Aber auch darüber würde ich mit einem Tierarzt sprechen.

    Nur als Anregung: Trinkt Enki ausreichend? Aiko ist ein wahnsinnig schlechter Trinker und wir merken das direkt, wenn er mal wieder viel zu wenig getrunken hat. Dann hat er tatsächlich kurze Phasen, in denen er "abwesend" im Raum steht und viel schlechter hört. Die Ohren sind schlecht, aber lautes Rufen oder Pfeifen hört er im Normalfall - wenn er zu wenig getrunken hat ist das Gehör merklich schlechter.