Unsere Leinenrambos - Umgang, Austausch und (Erfolgs)geschichten

  • Ist der Gedankengang so nachvollziehbarer?

    Mir war nicht nachvollziehbar, wieso mein Einwand das es Hunde gibt die sich über Meute bestätigen daran gemessen wurde was sich hier im Thread findet und entsprechend "unerwünscht" war.

    ... und dann gibt es noch die Hundehalter, die den Hund gar nicht belohnen, sich selbst aber mit ´nem Bier und ´ner Tüte Chips nach dem ach so anstrengenden Gassigang.

    Deshalb meine Frage ob sich:

    ... und dann gibt es noch die Hundehalter, die den Hund gar nicht belohnen, sich selbst aber mit ´nem Bier und ´ner Tüte Chips nach dem ach so anstrengenden Gassigang.

    Deshalb auf die hier Anwesenden bezieht.


    War jetzt schon bissl humorvoll gemeint :D

  • Irgendwo ist immer Belohnung oder Strafe. Ohne geht es nicht.

    Bei meiner älteren Hündin ist das nie Thema gewesen. Sie brauchte tatsächlich keine Belohnung wie z.B. ein Leckerchen. Bei ihr wars ein mal zeigen, gut gemacht sagen oder wenn sie was angestellt hat, ein nicht einmal wirklich strenges ''Nein'' und dann saß das. Da wackelte nix mehr und hatte auch keine Luft...

    Ich sag immer, Akira ( meine Große) ist diejenige, die mit 'nem Gedichtband auf der Parkbank sitzt wärend Frida den Park rockt...

    Akira ist immer aufmerksam, hilfsbereit und sehr genau, schon als Welpe war sie so.

    Frida ist das absolute Gegenteil... bei ihr hieß es, hier komm ich und ich hab das Drehbuch geschrieben, nach dem wir hier spielen... und es hat viele Leckerchen gebraucht, bis sie gelernt hat, dass mein Drehbuch das ist, nach dem wir spielen... und noch heute stampft sie mit der Vorderpfote auf, wenn sie mein Drehbuch mal nicht so gut findet. Aber sie hat es akzeptiert. Mit ganz viel Lob und Leckerchen...

    Bei Akira sind Leckerchen eine Form der Zuwendung, sie liebt ihre Leckerchen... bei Frida ein Teil der Erziehung...

  • Früher gab es auch noch Menschen die haben solche Hunde ohne externe Belohnung im Sport ausbilden können.

    Die gibt es schon immer noch. Kommt halt auf den Sport und die Motivation des Hundes an. Unter BCs kenne ich recht viele, die für max. ein nettes Wort höchst motiviert arbeiten (auch nicht an Schafen), bzw. einfach dafür, dass sie weitermachen dürfen :hust:. Und Halter, die wenn, eher pro forma extern (Kekse, Spielzeug) bestätigen, weniger weil der Hund es bräuchte.
    Ich vermute, bei Jagdhunden oder überhaupt bei Hunden, die einfach die Arbeit gerne tun, ist es ähnlich?

    Hunde gibt, die sich über Meute bestätigen

    Was heißt das? Habe das noch nie gehört

  • Ist der Gedankengang so nachvollziehbarer?

    Mir war nicht nachvollziehbar, wieso mein Einwand das es Hunde gibt die sich über Meute bestätigen daran gemessen wurde was sich hier im Thread findet und entsprechend "unerwünscht" war.

    OK, jetzt hast du MICH abgehängt ;)

    (Ich versuche es mal: Meute sollte Beute sein und damit meintest du eine Belohnung, die nicht Keks ist, sondern Spieli/Zergel etc.? --> Wenn dem so wäre: Ne, war hier natürlich nicht so gemeint. :D

    Wenn ich das nun aber wirklich richtig verstanden haben, dann könnte man daraus mal das ernsthafte Thema machen "Wie viele pöbelige Hunde lassen sich im Kontext Pöbeln mit Beute belohnen oder managen oder bestechen, damit meine ich, wirklich alle drei unterschiedliche Arten der Anwendung besprechen.

    Hier bin ich sicher, dass die Belohnung nach dem Gassi für den HH ein sehr weit verbreitetes Phänomen ist. Kann ich zumindest aus eigener Erfahrung berichten. Chips und Bier war da natürlich VÖÖÖÖLLLIG hypothetisch.

    Wobei, jetzt auch wieder ernsthaft: Ich kann rückblickend auf die letzten Jahre nicht mehr nachvollziehen, wie oft es aufgrund des Hundeverhaltens vorkam, dass ich so frustriert und traurig war, dass ich auf mein Samstagabendbier bewusst verzichtet habe (wenn ich nicht gut drauf bin, trinke ich grundsätzlich absolut keinen Alkohol).

  • Bei meiner älteren Hündin ist das nie Thema gewesen. Sie brauchte tatsächlich keine Belohnung wie z.B. ein Leckerchen. Bei ihr wars ein mal zeigen, gut gemacht sagen oder wenn sie was angestellt hat, ein nicht einmal wirklich strenges ''Nein'' und dann saß das. Da wackelte nix mehr und hatte auch keine Luft...

    Auch da findet man die Belohnung. Meine mittlerweile verstorbene BC-Hündin hat sich durch einen Blick von mir mehr belohnt gefühlt als mit Futter. Ein Hund zeigt ein Verhalten entweder, weil es selbstbelohnend ist oder weil es von außen belohnt wird. (Er zeigt ein Verhalten weniger, wenn es selbststrafend ist oder von außen bestraft wird.) So funktioniert das Leben.

  • Die gibt es schon immer noch. Kommt halt auf den Sport und die Motivation des Hundes an. Unter BCs kenne ich recht viele, die für max. ein nettes Wort höchst motiviert arbeiten (auch nicht an Schafen), bzw. einfach dafür, dass sie weitermachen dürfen :hust: . Und Halter, die wenn, eher pro forma extern (Kekse, Spielzeug) bestätigen, weniger weil der Hund es bräuchte.
    Ich vermute, bei Jagdhunden oder überhaupt bei Hunden, die einfach die Arbeit gerne tun, ist es ähnlich?

    Irgendwas bestätigt die Hunde ja. Oft ist es so, dass Rennen selbstbestätigend ist, oder beißen (DSH an den Schafen motiviert sich durchs beißen dürfen).

    Was heißt das? Habe das noch nie gehört

    Ist ein alter Sportbegriff für Hunde die sich durch Blicke oder lobende Worte des Hundeführers sehr gut motivieren lassen und sehr viel arbeiten weil sie gerne mit ihrem Hundeführer arbeiten. Und das finde ich grade in der UO faszinierend. In anderen Bereichen weniger weils dann doch oft rennen, beißen, suchen oder anderes ist was den Hund eigentlich trägt.

  • Ich lese hier wieder einmal gespannt mit.

    Ich bin ein wandelder Leckerlieautomat.

    Oft hilft es nichts aber mir kann niemand nachsagen dass ich nicht versuche gegen die Pöbelei anzugehen.

    Inzwischen habe ich es mehr oder minder akzeptiert.

    Nie im Leben hätte ich mir, bevor ich Simba geholt habe gedacht dass wir so kämpfen.

    Bin einer der Menschen die immer im Stillen den Kopf über so Pöbler und deren hilflose Besitzer geschüttelt haben.

    „ So was würde ich mir nieeeee gefallen lassen, der ist einfach nicht erzogen!“

    Und heute wieder der „tolle“ andere Hundebesitzer.

    Bleibt extra mit seinem schwarzen Schäfer an der Kreuzung stehen und grinst mir belustigt entgegen. Simba mit schwarzem Maulkorb wegen Magenbeschweren und Dreck, Schnee ect. fressen total am keifen, und der ….. findet es voll lustig.

    Ich könnte :face_vomiting:

  • Vielleicht hat er ja nicht gegrinst sondern verständnisvoll gelächelt.

    Ich mache das auch manchmal wenn ich jemanden mit kläffendem Hund sehe um zu signalisieren dass ich das nicht schlimm finde.

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