Unsere Leinenrambos - Umgang, Austausch und (Erfolgs)geschichten

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  • Gärten sind ja eigentlich mega gut zum Trainieren. (Allerdings nur, wenn man es aus der Sicht des Vorbeigehenden betrachtet und nicht aus der Sicht des Garten-Hundebesitzers :hust:)

    Ich würde mich da Schritt für Schritt heran tasten. Bis dahin gehen, wo er noch nicht super nervös ist. Dort absetzen und die Ruhe belohnen. Und den Hund bei dir haben, vielleicht kleine Aufgaben oder Tricks einbauen. Und dann langsam weiter immer weiter vorpirschen, solange, wie er es gut aushalten kann - das muss nicht an einem Tag sofort klappen. Lieber dann umdrehen und am nächsten Tag nochmal probieren. Das klappt zumindest bei uns tatsächlich richtig gut :nicken:

    Als Besitzer des Hundes im Garten würde ich aber wahrscheinlich durchdrehen, wenn jemand vor meinem austickenden Hund stehen bleibt und übt xD Ich rege mich ja schon immer über die Besitzerin unserer Erzfeindin auf, dass sie immer bei uns am Garten entlang gehen muss, mit Hund an der langen Schlepp - und dann immer wahnsinnig überrascht ist, dass unser Hund im Garten ist und sich schon wieder aufregt ("die müssen doch endlich mal Freunde werden, kennen sich jetzt schon so lange..." :mute:).

    Aus dem Grund ist unser Hund aber nur noch sehr selten überhaupt alleine im Garten - macht die Sache ja nicht besser :schweig:

  • Speziell dieser Garten ist leider kompliziert. Dadurch, dass der Hund manchmal gar nicht da ist, manchmal erst angeschossen kommt, wenn man schon fast vorbei ist bzw. gerade vorbeiläuft oder direkt anfangs kommt oder begleitet wird von einem oder mehreren der rufenden Besitzer oder [...] ist die Situation so willkürlich, dass alles Training wie ein Kartenhaus zusammenbricht, wenn der Gartenhund es plötzlich nicht mehr so macht wie die letzten 10 mal.

    Das schlimmste ist dieser überraschende Ansturm vom Gartenhund.

    Ich glaube manchmal, Balu bellt schon vorher, um der Überraschung zu entgehen. Wenn er bellt, antwortet der Gartenhund auf jeden Fall, wenn er da ist und der Schreckmoment bleibt aus. Wir kommen dann sogar auch ganz gut vorbei, sobald der Hund am Gartenzaun steht und sich aufregt. Es ist konkret das auf uns zu rennen, das Balu nicht haben kann.

  • Ich glaube manchmal, Balu bellt schon vorher, um der Überraschung zu entgehen. Wenn er bellt, antwortet der Gartenhund auf jeden Fall, wenn er da ist und der Schreckmoment bleibt aus. Wir kommen dann sogar auch ganz gut vorbei, sobald der Hund am Gartenzaun steht und sich aufregt. Es ist konkret das auf uns zu rennen, das Balu nicht haben kann.

    Versuchst du denn trotzdem immer, komplett ohne Bellen vorbeizukommen? Kannst du da nicht mit Balu zusammenarbeiten? Die Idee ist doch eigentlich gut. Bellen lassen, kurz warten. Wenn der Zaunhund aufs Bellen von balu immer reagiert, kann man sich die Situation so deutlich vohersehbarer gestalten.

  • Zu Leinenagression und deren Vorstufe (gespannte Leine) hat Thomas Baumann zwei wahnsinnig hilfreiche Videos hochgeladen. Diese Inputs haben uns auch nochmal enorme Fortschritte ermöglicht (zu finden unter Baumann- Verlag auf Youtube).

    Aktuell Löst meine Grosse gar nicht mehr aus:applaus: Nur die Kleine versucht jetzt, ihre Grenzen bei uns neu auszuloten (sie ist ja erst 7 Monate bei uns und hier so richtig aufgeblüht).

  • Ich freu mich gerade. Von Ausrasten und komische Geräusche von sich geben und sich überlegen mich zu beißen, sind wir meistens zu sehr großer Anspannung aber weg vom Hund gehen gelangt. Beim Bogen laufen wird noch aufgeregt geschnüffelt, er kann sich immer wieder umwenden und er bleibt meistens still.

    übe das über Abbruch bei unerwünschten Verhalten und viel Belohnung bei jeglichem Abwenden vom Reiz. Wenns gar nicht anders geht, nehme ich ihm am Griff des Halsband eng an mein Bein und wir gehen vorbei.

    Freu mich voll.

  • Kaum wird das Wetter besser, ist Yoshi deutlich aufgeregter draußen. :muede: Und das wirkt sich natürlich extrem auf Hundesichtungen aus.

    Der erste Tag mit gutem Wetter (sonnig und es ging auf gefühlte zwanzig Grad zu) war er extrem nach außen gerichtet, kaum ansprechbar, starke und schnelle Bauchatmung- Wir sind nicht mal einem Hund begegnet und nur die Standardroute um den Block gelaufen. Aber er war die ganze Zeit am scannen und in die Leine rennen. Es war echt schlimm... Ich habe schon befürchtet, dass wir wieder auf den Stand des letzten Sommers, zurückgefallen sind.

    ABER: Zum Glück offenbar nicht. Er ist bei dem aktuellen Wetter definitiv nervöser. Aber bis auf den genannten ersten Tag, ist er jetzt wieder ansprechbarer. Seine Zündschnur ist merklich kürzer aber man merkt auch, wie er zumindest VERSUCHT seine Aufregung zu regulieren. Und das ist für ihn ein Fortschritt. =)

    Merkt ihr, bei dem Verhalten eurer Hunde, einen Unterschied im Frühling oder bei Wetterwechsel?

  • Seit ich mit Wiener Würstchen arbeite, ist das Thema pöbeln zu 90% vorbei. Seit ca 1 Woche. Er sieht einen Hund und schaut mich schon an. So geht`s erstmal. Es ist Licht am Ende des Tunnels

  • Merkt ihr, bei dem Verhalten eurer Hunde, einen Unterschied im Frühling oder bei Wetterwechsel?

    Ich merke keinen jahreszeitlich bedingten Unterschied, aber einen je nachdem, wie gut die Bedingungen zur besseren Speicherung von Gerüchen sind.
    Schnee, Nebel, Regen und wenig Luftbewegung -> reaktiverer Hund, weil Geruchsüberforderung
    Sonne, trockenes Wetter, laues Lüftchen -> entspannterer Hund

  • Was ich eher bemerke ist, dass wieder viel mehr draußen los ist. Das merkt natürlich auch der Hund, und da sind die Kapazitäten dann auch früher aufgebraucht.

    Gestern bspw war ein lustiger Tag... Obwohl echt viele Menschen unterwegs waren haben wir verhältnismäßig wenig Hunde gesehen, es war echt chillig. Bis auf eine bestimmte Ecke :skeptisch2:

    Wirklich jedes Mal wenn wir Gestern an dieser einen Ecke gelandet sind, war dahinter plötzlich ein Hund. Und weil das dann plötzlich recht nah war, sind seitens Hund dann auch jedes Mal die Geduldsfäden gerissen.

    Vor Kurzem hatten wir an dieser Ecke übrigens mal ne andere unangenehme Begegnung. Ich und Lilo gingen im Halbdunklen auf diese Ecke zu ( also zur Erklärung da is ne dichte Hecke, dahinter sieht man nix ), ich hörte Schritte, und kaum erschien etwas hinter dieser Ecke, schrieh es in den höchsten Tönen los. Aufklärung- Mutter mit kleinem Kind, das Kind hat den Hund gesehen und los gekreischt. Lilo hat darauf mal kurz nen halben Herzinfarkt bekommen, weil das hat sie ja nu nicht erwartet. Mutter dann also Kind beruhigt, ich dann also Hund beruhigt und Sicherheitshalber bescheid gesagt dass die Reaktion des Hundes nix anderes ist als dass die sich genauso erschrocken hat.

    War irgendwie ne Situation die keiner braucht, aber ich kann mich ja irgendwie auch nicht drüber aufregen wenn ein Kind sich offensichtlich bloß erschrocken hat oder im ersten Moment dachte ich hätte, ka, nen Dementor aus Harry Potter an der Leine oder so :tropf:


    Aber ich frag mich ob das diese Ecke jetzt vielleicht nachhaltig spannender im Negativen macht.

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