Beiträge von Schäfchen288

    dass er sich laaaangsam in Zeitlupe mit dem Kopf nähert, um dann im letzten Moment nach vorne zu schnellen und doch meine Hand komplett zu verschlingen. :lol:

    :rolling_on_the_floor_laughing:

    Exakt so macht das mein Hündchen! Wie ein kleines Krokodil!


    Die Idee mit der Faust ist gut!

    Schimpfen oder so find ich schwierig außerhalb gezieltem Üben. Ich will ja schon, dass sie kommt, wenn ich ruf 😄

    Hey,

    Wusste nicht genau, wo hin mit dem Thema... ich dachte hier passts vielleicht am besten.

    Ich habe seit Februar eine junge Hündin (ca. 9 Monate alt) aus dem Auslandstierschutz.

    Sie frisst allgemein sehr hastig. Das schadet ihr soweit nicht und ich denke auch, dass es sich gegebenfalls noch etwas einpendelt, wenn sie merkt, dass sie ihre Mahlzeiten wirklich regelmäßig bekommt.

    Was mich allerdings stört, ist, dass sie teilweise so heftig nach Leckerlies schnappt, dass ich Angst um meine Finger haben muss. Ich probiere bereits, ihr so viel Geduld abzufordern, dass sie sie ruhig nimmt, in der Dynamik vergisst sie das aber gerne mal total.

    Sie springt dem Leckerlie dann richtig entgegen und schnappt heftig zu.

    Sie bekommt Leckerlies überwiegend für den Rückruf. Manchmal werfe ich die Leckerlies schon einfach, damit sie mir nicht in die Finger beißt...


    Habt ihr ggf. Tips oder Ideen wie man es noch gezielter - gern auch einfach im Alltag eingebaut - trainieren kann, dass sie die Leckerlies vorsichtiger aufnimmt?

    Führung übernehmen oder nicht übernehmen würd ich da eher am Handeln fest machen. Regeln vorgeben, sich drum kümmern wer da was tun soll bzw dem Hund stecken du hältst dich zurück weil nicht dein Bier, gepaart mit ner Gewissen Souveränität seitens Halter ist da für Hunde viel ersichtlicher.

    Ja.

    Allerdings sind wir für unsere Hunde ja keine unbeschriebenen Blätter. Die haben bereits entschieden, ob wir Führungsqualität haben oder nicht bzw. in welcher Situation sie sich uns anvertrauen mögen und in welcher nicht.

    Die Position ist daher meiner Meinung nach schon relevant, um den Hund überhaupt wieder vom Gegenteil überzeugen zu können.


    Aber ich gebe dir recht, dass das ganz schön in Gängelei ausarten kann. Der Trainer hat meinem Großen gleich 4 mal das Halsband ausgezogen, weil es für den Plüschbaron kein bombenfest sitzendes Halsband gibt und er da steht wie ein sturer Ochse, wenn man versucht ihn mittels Leine nach hinten zu befördern...

    Ich kenne natürlich den ganzen Trainingsplan nicht. Aber als ersten Schritt ist mir das Bellen auch erst mal egal, und ich lege das Augenmerk darauf, dass der Hund nicht nach vorne/in die Leine geht.

    Hm... das ist meiner Meinung nach gar nicht das Problem bei meiner Kleinen. Sie ist recht sensibel und leicht zu manövrieren. Man kann jetzt aus jeder kleinen Handlung die Ergreifung der Weltherrschaft machen oder man sieht das große Ganze und stellt fest: Die brüllt erst los und dann versteckt sie sich hinter uns. Wenn ich sie dann nicht korrigiere, keift sie weiter von hinten. Wenn sie bölkt, dann auch immer rückgerichtet.

    Es betrifft mit der Kleinen auch nicht nur Hunde. Sondern eigentlich alles. Das aber auch willkürlich. Gestern laufen wir problemlos an unterschiedlich schnell und mehr oder weniger bereiften Menschen vorbei, aber heute stört es sie wie da einer steht und raucht.

    Das Problem des nach vorne bzw. in die Leine Gehens hab ich mit meinem Großen.

    Ich denke mal der Hund soll nicht immer hinten bleiben oder ?

    Mir hat man damals bspw gesagt dass der Hund immer immer hinten laufen müsse weil derjenige der vorläuft gebe Sicherheit und regelt

    So wie ich es verstanden habe, soll der Hund hinten bleiben, eben mit der von dir genannten Begründung. Das finde ich auch logisch.

    Mit meinem Großen muss ich da wirklich dran arbeiten, der drückt immer nach vorne und übernimmt Situationen sehr gerne, fühlt sich verantwortlich.

    Bei meiner Kleinen ist das meiner Meinung nach aber nicht des Pudels Kern.

    Step by Step im Rahmen des Möglichen bleiben

    Ja, das denke ich auch. Man muss mit dem arbeiten, was da ist. Auch charakterlich. Nicht jeder ist die Souveränität in Person und nicht jeder Hund ist mit dem Gemüt eines Capybaras gesegnet.

    Hm, ich bin irgendwie nicht so zufrieden mit dem neuen Trainingskonzept 😕

    Die Tipps zur Leinenführigkeit fand ich ganz gut und ich werde zusehen, dass ich das im Alltag umsetze. Aber meine Angstpöblerin einfach herumkläffen zu lassen und nur dafür zu sorgen, dass sie hinter mir bleibt, erscheint mir nicht zielführend.

    Der Ansatz ihr zu vermitteln, dass nichts los ist, klang für mich im ersten Moment sehr sinnvoll, jetzt im Nachgang habe ich aber das Gefühl, dass das nicht bei ihr ankommt. Eher, dass sie nun noch ein sicheres Schlupfloch bekommt, aus dem sie noch heftiger zetern kann.

    Ach alles mögliche, was mir sonst wie eine Selbstverständlichkeit vorkommt 🤷‍♀️

    Fällt mir dann immer in den jeweiligen Situationen auf.


    So Dinge wie bürsten, von Fremden anfassen lassen (Tierarzt wäre knorke und Fremdbetreuung), allein bleiben (im Auto oder auch daheim) - klappt mir Zweithund gut, ganz alleine aber noch Katastrophe - nicht alles annagen, Aus-geben und "Tischmanieren" allgemein (da hab ich z.B. Skrupel wegen ihres Backgrounds und weiß nicht, ob da nicht auch einfach etwas Zeit hilft).

    Kommando "warte" hab ich gestern gegeben, nen irritierten Blick bekommen, aber natürlich keinen wartenden Hund... 😄

    Ein funktionierender Abbruch - ist halt blöd, wenn der Große aufhört, die Kleine aber einfach weitermacht.

    Dafür klappt der Rückruf schon gut und die Leinenführigkeit.

    Ich hänge mich hier mal neugierig mit rein. Habe eine junge Rumänin aufgenommen, sie ist jetzt um die 8 Monate alt. Die erste Läufigkeit steht noch aus.

    Sie ist ein kleiner Mischling - vermutlich ist ein Terrier mit drin.


    Brrr 😵‍💫

    Also an manchen Tagen bin ich echt erstaunt wie viele praktische Dinge man seinem Hund doch so beibringt, auch wenn man im Alltag gar nicht das Gefühl hat, es wäre so wahnsinnig viel.

    Das fällt mir immer dann auf, wenn ich merke, dass meine Kleine etwas noch nicht kann 😄

    Und irgendwie habe ich immer ein wenig das Gefühl, dass mir die Zeit wegrennt für manche Dinge. Hänge ganz häufig im Konflikt zwischen "sie hat sicher schlimmes erlebt und muss doch erstmal ankommen" und "sie muss möglichst schnell xyz lernen".

    Habt ihr mal versucht dass der Trainer nicht bei dir mitläuft, sondern einfach mal eine Hundebegegnung mit eigenem Hund ist und sehen zu können was du meinst?

    Haben wir versucht, ist das gleiche. Hund löst nicht aus.

    Ich glaube aber, dass ein Trainer das nicht unbedingt sehen muss wie der Hund völlig ausrastet, um sich ein Bild machen zu können. Den Umgang mit dem Hund sieht man ja auch ohne Ausnahmesituation.

    Ich persönlich finde nur doof, dass es für genau diese Ausnahmesituationen dann keinen modus operandi für mich gibt.