Wichtig ist mir aber auch nochmal zu erwähnen, dass auch Hunde, die bisher noch nie gebissen haben, plötzlich doch zupacken. Ich würde mich darauf nicht verlassen, dass es nicht passiert und wenn ich nicht 100% sicher wäre, dass mein Hund sich in einer doofen Situation nicht doch mal mit den Zähnen hilft, dann würde ich immer einen Maulkorb drauf machen.
Eine 100% Garantie gibt es nie. Egal für was. Es sind Lebewesen. Ein gewisses Restrisiko gibt es immer.
Aber du hast es in deinem übrigen Text eigentlich echt gut auf den Punkt gebracht:
Es ist wichtig seinen Hund zu lesen und zu verstehen, damit man ihn vor unangenehmen Situationen schützen kann, sodass es nicht zum Äußersten kommen muss. Leider ist das etwas, was einem nicht in die Wiege gelegt wird und gerade als Ersthundbesitzer lernt man einige Dinge erst nachdem man die steinigen Pfade gegangen ist.
Ich finde auch in den Hundeschulen und -vereinen kommt das Thema Körpersprache zu kurz. Ich hätte mir meine jetzige Trainerin sehr viel früher herbeigewünscht und mir den Umweg über all die anderen gerne gespart.
Man liest so viel in Büchern, aber sehr viel mehr hat es mir geholfen, dass ein Trainer mal live kommentiert: "Guck mal, dieser Hund sagt gerade xy, dass siehst du an a und b."
Wie handhabt ihr das normalerweise, wenn Hunde mit MK euer Gegenüber sind?
Wenn die mir irgendwo begegnen, behandle ich sie wie alle anderen auch: Ich achte auf die Körpersprache meines und des anderen Hundes, schaue wie der Halter mit dem Hund umgeht. Man sieht ja z.B. wenn Jemand unsicher ist oder wenn der Hund spannig ist. Mein eigener Hund zeigt mir auch an, wenn er sich unwohl fühlt. Fällt mir das auf, mache ich einen schönen großen Bogen.
Auf dem Hundeplatz würde ich einfach mit den Leuten sprechen ☺️