Unsere Leinenrambos - Umgang, Austausch und (Erfolgs)geschichten

  • Ich muss mir mal wieder aufschreiben, wann und wie oft das so passiert, dass Bucky noch ausrastent. Hilft mir tatsächlich immer das mal in nackten Zahlen zu sehen. Meist stell ich dann nämlich fest, ach war ja kaum undc ist ja schon viel besser geworden...

    Ja mach das, von Zeit zu Zeit vergessen wir das leicht was alles schon viel besser läuft :nicken:

    Du erzählst ja auch von der Besitzerin, die zum Trainieren stehen bleibt, und Bucky sich dann beruhigt. Das ist schön.

    Wenig hilfreich sind klar die rücksichtslosen Halter, die einfach weiter auf einen zu marschieren.

    Aber du schreibst dass es nur kurze Momente sind, dann schüttelt Bucky sich und es ist gut.


    ich mag wie die Hunde das machen. Abschütteln und gut ist.

    Hab ich an manchen Tagen nach der x-ten überlauten und stressigen Hundebegegnung auch schon gemacht. Ich hab den ganzen Körper leicht springend durchgeschüttelt und laut ausgeschnauft.

    Ja, auch mitten auf dem Domplatz. Umgeben von Geschäften und drei gut besuchten Cafès mit Tische im Freien. Egal :lol:

  • Ich hatte gestern wieder mal eine wunderliche Begegnug.

    Vorgeschichte: Typ mit Aussierüde aus meinem Nachbarort. Sehen uns immer mal beim gassi. Bis vor ein paar Monaten hat Rose über 300 Meter gebrüllt und ist in der Leine umhergehüpft und war nicht mehr ansprechbar.

    Hab ihn jetzt länger nicht oder nur aus der Ferne gesehen, weil ich andere Routen hatte oder mit anderen zusammen gegangen bin.

    Naja, gestern erblickte ich ihn schon von weitem. Bin dann einen Bogen von 5-10 Meter über die Wiese gegangen. Rose hat zwei mal gebellt und sich dann hinter mir einsortiert und sich für hinschauen wegschauen belohnen lassen.

    Aussage des Mannes : na das wird ja auch nicht besser .

    Ich: hä? Erleben wir den gleichen Hund ?

    Es war wirklich schwer, weil sein Hund fixieren in der Leine hing und fiepste.


    Er : geht ja auch nur mit Leckerlies.

    Ich: ja und ? Gehst du umsonst arbeiten ?


    Er erzählte dann noch von der schlechten Leinenführigkeit seines Hundes ( der ist glaub ich 5-6 Jahre alt und hängt einfach immer in der ausgefahrenen Flexi).

    Ich : vielleicht probierst du es mal mit Leckerlies


    Kurze Stille

    er: du weichst ja jedem aus. Ich finde die Hunde müssen da durch

    Ich: Ja gut erkannt, das mache ich, weil ich nicht finde die müssen da durch


    Er : sollen wir sie mal laufen lassen

    Ich: nein haben wir schon mal gemacht und er wollte ständig aufreiten. Das passt nicht mit denen

    Er: das müssen die lernen


    Ich hab nen schönen Tag gewünscht und bin weiter …


    Also so manchmal. Aber , nach dem wirklich sehr kurzen bellen und mit dem ganzen drumherum, war Rose wirklich fantastisch. Hat ganz ruhig neben mir gewartet und SELBSTVERSTÄNDLICH hat es ein Leckerchen nach dem anderen gegeben

  • Ich hab irgendwann aufgehort mir da Gedanken drum zu machen. Die Leckerlies werden vom Futter abgezogen und gut.

    Ich hab seit ein paar Monaten einen Aussiewelpen ( mittlerweile Junghund) die sich echt schwer getan hat mit dem Abruf. Irgendwann hab ich ihren Namen gerufen und gefragt: ''möchtest du ein Leckerchen'' und schwubs... stand sie ''Bei Fuß''. Okay? hab ich gedacht und das nächste mal einfach gerufen ''Hier gibt es Leckerchen, ''Hier'' ist unser Abrufkomando'' und schwubs stand die wieder neben mir. Dann hab ich langsam die überflüssigen Wörter abgebaut und das ''Hier'' immer mehr Komandoartig aufgebaut... und ca 6 Wochen später hat ein einfaches ''Hier'' gereicht. Jep, gibt dann immer noch Leckerchenn aber wie gesagt, das ist ja schon ins Futter einberechnet. Und beim Abruf finde ich auch voll berechtigt.

    Aber ich musste mir viel anhören von anderen Hundehaltern so vonwegen ''jaaa, mit Leckerchen kann das jeder'' oder ''wenn der Hund ohne Leckerchen nicht kommt hast du was falsch gemacht''. Die brüllen allerdings noch heute hinter ihren Hunden her, wärend meine bei einem ''Hier'' sofort stehen, schauen wo ich bin und direkt im Sprint bei mir sind...

  • Und dann gibt es noch die, die ihre Hunde mit Leckerchen belohnen, weil sie paar Meter im Feld gekackt haben (wo es keiner sieht), statt auf den Weg (wo man es ja wegräumen muss). Das ist natürlich schon ein Leckerchen wert!

  • Je nachdem, wer uns entgegenkommt, kann ich froh sein, wenn mein Hund für Leckerlie empfänglich bleibt. Erzfeind geht nämlich nicht mal mit Superleckerlie.


    Da hilft nur ganz weiträumig ausweichen.

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