Haben wir ein systemisches Problem mit dem Tierschutz v.a. was "gefährliche" Hunde betrifft?
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Irgendwie ist mir der Sprung einer nicht zweckgebundenen Luxussteuer zu Hundeschutz zu groß. Wo besteht denn da der Zusammenhang?
Würdest du für große Hunde, sagen wir mal, ab Kniehöhe aufwärts, deutlich mehr blechen müssen pro Jahr und könntest dich nur durch einen Basiskurs und eine Prüfung davon befreien... wie viele Leute würden dann eher auf kleine Hunde ausweichen, die, seien wir ehrlich, doch allgemein etwas leichter zu führen sind. Da muss sich niemand am Zaun festkrallen, die können keinen Menschen töten, wenn sie durchdrehen, ihr durchdrehen beschränkt sich zu großen Teilen auf Radau.
Wie viel mehr Chance bestünde, dass die Teilnehmer der Kurse was mitnehmen, denn es winkt die Steuerbefreiung bzw -senkung.
Weniger problematische, da unerzogene Hunde = weniger Abgaben.
In unseren Tierheimen in der Umgebung sitzen zu 90% entweder Listenhunde, die nur außerhalb von BY vermittelt werden dürfen, Kangalmixe, Schäferhunde, oder große Mixe, die keinesfalls in Anfängerhände oder zu Kindern dürfen. Häufig aus Familien, wo die Leute überfordert waren und am Ende das Kind abgeschnappt wurde, kann man direkt im Text so nachlesen.
Kleinere Hunde gehen innerhalb von Tagen weg.
Wäre von Anfang an die Steuer teurer gewesen, hätte ein Kurs absolviert werden müssen, hätten sich einige Familien vielleicht diese großen Hunde gar nicht erst blauäugig zugelegt, wären die Hunde in der Folge nach dem Scheitern nicht abgegeben worden, würden sie jetzt nicht im TH hocken.
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31. Oktober 2023 um 11:33
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Und auf welcher Basis soll so eine Steuer erhoben werden? Vorausgehende Strafe für Verhalten anderer Hunde/Hundehalter? Egal, wie umsichtig ich meinen Hund führe, weil er potentiell gefährlicher ist, muss ich mehr blechen?
Ich bezweifle, dass das auch nur annähernd die Lösung des Problems ist. Faktisch werden auf die Gesamtpopulation gesehen nur eine Handvoll Hunde wirklich auffällig. Ein Teil davon ist vermutlich so oder so nicht angemeldet. Also wieviele der auffälligen Hunde wären durch die Steuer dann gar nicht erst angeschafft worden?
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Naja in reinrassiger Staff ist etwa 46cm hoch. Das ist bei mir noch Kniehoch. Oder gibts dann kleine, große und Kampfhunde? So wie in NRW? Da gibt es sicherlich wieder keine Statistiken, ob es da nun weniger Vorfälle gibt als früher. Das würde mich ja wieder interessieren.
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Och, ich bin sicher, dass die Gemeinden gern auf HH hören, die höhere Hundesteuer vorschlagen.

Das Geld landet dann z. B. in Schnittchen und Sektempfängen, ist auch wichtig.
Ich bin absolut pro mehr Sachkunde für HH - aber doch bitte für alle. Egal, wie gross oder klein der Hund ist.
Und ich möchte mal dran erinnern, was mal die Ausgangs-Größe unserer Hunde war. Da kann man doch jetzt nicht willkürlich Verzwergung als Norm nehmen.

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Das Bundesfinanzministerium schreibt u.a.
Zitat
Die Hundesteuer gehört zu den örtlichen Steuern, die an die Haltung von Hunden anknüpft; sie wird von den Städten und Gemeinden erhoben. Mit der Hundesteuer werden vornehmlich ordnungspolitische Ziele verfolgt. Sie soll z. B. dazu beitragen, die Zahl der Hunde zu begrenzen.Ich kann zwar der Seite nicht entnehmen wann der Eintrag geschrieben wurde, aber dass eine Begrenzung der Anzahl an angemeldeten Hunden Alltag ist, kann ich mir nur schwer vorstellen ...
Quelle: https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Service…96-011a95254816
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Die Hundesteuer ist, wie übrigens alle anderen Steuern ebenso, nicht zweckgebunden sondern dient der Deckung des politischen Haushalts
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Ein Ansatz könnte sein, die Hundesteuer in eine zweckgebundene Steuer umzuwandeln und die Höhe der Steuer an den benötigten hündischen Belangen so wie dem Einkommen der Hundehalter zu orientieren. Weiterhin könnte man ja Steuervergünstigen Umstände einführen.
-Hund bleibt unter einer bestimmten Schulterhöhe
-nachgewiesener Besuch einer Hundeschule über Zeitraum x
-einen bestandenen freiwillige Erziehungs- und oder Wesensprüfung des Hundes
-Hund ist schon alt und gebrechlich und deswegen kein großes Risiko mehr (zum Beispiel durch tierärztliches Artest)
und weiteres ...
Da könnten dann ja auch andere Dinge mit rein, zum Beispiel
-Hund gehört keiner Qualzuchtrasse an
-Hund tut etwas Gemeinnütziges (Besuchshund / Rettungshund)
-Hund wurde aus einem öffentlichen Tierheim übernommen
-usw...
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Und wer soll die Besteuerung jährlich anpassen?
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Ich sehe die Hundesteuer alternativlos an und bin für die Abschaffung!
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Klar kann man eine erhöhte Hundesteuer nehmen, spart man eben an Training, Einzäunung und Equipment. *schulterzuck*
Es gibt auch kleine unvermittelbare gefährliche Hunde ... Seltener? Ja gut, der Retriever ist auch seltener vertreten bezogen auf die Population.
Wenn man keine großen Hunde in der Gesellschaft möchte, dann muss man sie verbieten. Das kann man ja so präferieren, wenn man das möchte. Erstrebenswert fände ich das nicht. - Vor einem Moment
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