Club der (Hunde-)Altenpfleger & Altenpflegerinnen - Teil 4
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Gast41354 -
25. November 2022 um 23:18
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Ob seine Zeit gekommen ist?
Diese Frage stellt man sich natürlich in dieser Situation, aber ich würde erst einmal abwarten, was die Kontrolluntersuchung ergibt, bevor Du eine Entscheidung triffst, Jasmin.
Es ist verdammt schwer und das ist unabhängig vom Alter
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Hi,
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Dankeschön, liebe Conny

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Fühl dich doll gedrückt wenn du magst ❤️🩹🤗
Ich finde dieses auf und ab auch so wahnsinnig anstrengend. Auf einen guten Tag folgen vielleicht zwei noch richtig gute und man denkt sich: och okay super! So kann's noch mindestens 10 Jahre weitergehen. Und dann kommt wieder ein nicht so guter Tag und die Sorgen sind wieder da... Ich wünsche euch das Beste und das nun erstmal wieder gute Tage folgen! 🍀
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PiaundGio : ich würde den Tierarzt bei der nächsten Untersuchung fragen, wie die Chancen für Gio stehen und was er machen würde, wenn es sein Hund wäre.
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Ich will, dass er Kortison bekommt. Ich habe mich jetzt lange belesen und alles genauestens durchdacht. Gio ist halt alt und sein Magen- und Darmtrakt waren schon immer eine Baustelle.
Ich mag es ihm nicht mehr an tun, dass er ständig komplett auf den Kopf gestellt wird und dann doch nichts gefunden wird. Gio hat so viel Angst und Stress beim Tierarzt.
Und ich will ihm auch nicht ständig neue Medikamente geben, die ihm eh nicht helfen.
Es ist einfach auch jedes Mal ein Kampf, ihm seine Medikamente zu geben. Es geht nur oral, weil er nichts an Fressen annimmt, sobald da irgendwas drin ist. Nichtmal Pudding oder Sahne haben was gebracht.
Er schreit und ist richtig panisch, wenn ich ihm versuche, das Medikament ins Maul zu geben.
Ich kann einfach nicht mehr.
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Ich halte das für absolut legitim es mit Kortison zu versuchen.
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Rümchen bekommt seit vorgestern nun zusätzlich noch Novalgin zum Gabapentin. Letzteres hat sich sehr positiv auf seinen Tremor und die Panik ausgewirkt, Schmerzen hatte er dennoch, grad jetzt bei diesen Wetterbedingungen.
Mit der Tierärztin habe ich auch erstmalig "das" Thema angesprochen. Es ist schwierig. Seine demenz schreitet fort, neulich hat er mich in die Hand gebissen. Das war keine Absicht sondern ein unglücklicher Zwischenfall. Aber bei diesem Hund, der Zeit Lebens nicht, niemals, mit keiner Faser seines Leibes daran gedacht hätte, seine Zähne gegen einen Menschen und schon 100* mehr nicht gegen mich einzusetzen, ist es durchaus ein Zeichen seines geistigen und körperlichen Zustands.
Da auch die Schmerzen in der Schulter die ich dummerweise berührt habe dazu geführt haben, wollte ich die Schmerzmittel erhöhen und ihre Meinung zum richtigen Zeitpunkt erfragen. Ich wertschätze unsere Tierärztin so sehr. Sie ist so fabelhaft mit diesem schwierigen Thema umgegangen. Dazu habe ich ja privat noch Kontakt mit der wunderbaren Wurli, wer sich noch an sie erinnert und das hat mir beides wahnsinnig geholfen, mich da zu ordnen.
Es ist halt bei einem nicht versagenden Körper sondern schwindenden geistigen Fähigkeiten eine besondere Herausforderung den Zeitpunkt zu finden, an dem der Hund nicht mehr partizipiert und "lebt", sondern nur noch existiert.
Noch ist dieser Zeitpunkt nicht erreicht. Aber wir haben nun Ansätze, wie wir praktisch reflektieren können und Klarheit finden können, wann es ein wirklicher und aufrichtiger letzter Liebesdienst ist, ihn gehen zu lassen.
Wir zählen die guten und schlechten Tage. Gestern und heute definitiv gut. Vorhin hat er die Spielkiste des Welpen geplündert, das hat mich unglaublich gefreut.
Alles Gute PiaundGio , ich wollte euch auch noch Däumchen da lassen.
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Wir zählen die guten und schlechten Tage.
Genau das hatte Sophie Strodtbeck in dem Seminar, was ich kürzlich zum Thema alter Hund mit gemacht habe, auch als Entscheidungsfindung empfohlen.
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PiaundGio Ich kann Deine Verzweiflung und Erschöpfung so gut verstehen, es ist so schwierig abzuwägen, was mute ich meinem Hund noch zu, bzw. welche Diagnostik bringt uns wirklich weiter. Ab einem gewissen Punkt ist reine Symptombekämpfung absolut legitim.
Cortison ist bestimmt einen Versuch wert.
Ich wünsche Dir, daß sich noch eine Lösung auftut, damit die guten Tage für Euch Alle überwiegen. (Schlechte Tage gibt es ja ab einem gewissen Alter leider immer wieder, sowohl bei unseren Schnuffis, als auch bei uns.)
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Gestern und heute gehts ihm nicht so wirklich gut. Wir habens ruhig angehen lassen und er liebt seine Wärmedecke für den Rücken und Bauch

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