Club der (Hunde-)Altenpfleger & Altenpflegerinnen - Teil 4

  • Heute hat der Opa ein Kindergartenkind gluecklich gemacht und das Kind ihn.

    Die Kleine wollte unbedingt die Hunde streicheln und weil die Mutter mich nett gefragt hat und Pan da echt super ist, durfte sie den Opa streicheln (waehrend ich den Quaelgeist kontrolliert habe). Fanden beide super :herzen1:


    Bei den Malis lass ich es zu 99% nicht zu, bei Grimm aktuell eh gar nicht. Aber mit Pani geht das.

  • Ich finde es gibt einen Unterschied, ob man Leute anspricht und den Hund süß findet, fragt ob man ihn streicheln darf und man sich nett unterhält oder ob man als wildfremde Person daherkommt und mich ohne jegliches Feingefühl Volltextet, dass ich meinen Hund erlösen soll oder ich Horrorgeschichten von Sterbegeschichten erzählt bekomme.

    Ich denke, jeder hier wird dir da zustimmen.

  • Ich finde es gibt einen Unterschied, ob man Leute anspricht und den Hund süß findet, fragt ob man ihn streicheln darf und man sich nett unterhält oder ob man als wildfremde Person daherkommt und mich ohne jegliches Feingefühl Volltextet, dass ich meinen Hund erlösen soll oder ich Horrorgeschichten von Sterbegeschichten erzählt bekomme.

    Ja klar ist das ein Unterschied, aber ich möchte trotzdem nicht genervt werden von Leuten, dir meinen, alte Hunde wären süss und die Besitzer müssten jetzt irgendein emotionales Defizit befriedigen

  • Ich finde es gibt einen Unterschied, ob man Leute anspricht und den Hund süß findet, fragt ob man ihn streicheln darf und man sich nett unterhält oder ob man als wildfremde Person daherkommt und mich ohne jegliches Feingefühl Volltextet, dass ich meinen Hund erlösen soll oder ich Horrorgeschichten von Sterbegeschichten erzählt bekomme.

    Ja klar ist das ein Unterschied, aber ich möchte trotzdem nicht genervt werden von Leuten, dir meinen, alte Hunde wären süss und die Besitzer müssten jetzt irgendein emotionales Defizit befriedigen

    Also sprichst du nie mit anderen Hundebesitzern? Ist ja ok.

    Habe ich mit zwei Hunden auch nicht gemacht.

  • Gnaaah, das Bienchen fängt an, immer früher Futter einzufordern. Vorgestern einfach mal um 3:30 Uhr nachts :ugly: Ich finde ja schön, dass sie wieder so richtig Appetit hat, aber Schlaf finde ich eigentlich auch ganz nett. Vor allem springen die Jungs direkt drauf an, wenn sie tippelt, fiept und irgendwann kreischbellt, weil der Napf sich nicht direkt füllt. Uff. Mittlerweile kriegt sie bis zu vier Mahlzeiten am Tag, vermutlich rollt sie bald. Es ist echt nervig, aber irgendwie kommt es mir auch wie ein Luxusproblem vor... :verzweifelt: Ich muss dann immer an all die Senioren denken, die nicht mehr gerne futtern und fühl mich doof und undankbar dabei, mich darüber zu ärgern... Seufz... 😒 Aber ich brauche meinen Schlaf, oft sind es eh nur 4-5 Stunden die Nacht... Vielleicht muss mein Mann sie einfach nachts nochmal füttern und ich streiche dafür eine Tagesmahlzeit.

  • Ich verstehe schon, dass das auch belastend ist. Ist halt dann das Gegenteil. Wieso hat sie denn so viel Hunger?

    Bevor wir die Diagnose Cushing bei Mia bekommen haben, hatte sie unglaublichen Hunger. Nachdem sie gegessen hatte kam sie an und stand vor dem Napf und forderte erneut essen ein, als hätte sie nix gehabt. (So war sie ja sonst nicht, immer gut gegessen aber nach der Mahlzeit war dann auch gut und sie war zufrieden) Sie nahm auch einfach alles, obwohl sie nie Gurken oder so gegessen hat.

    Erst wurde das als Demenz abgetan, das bestritt ich und eine andere Ärztin testete sie dann darauf. Also das war halt auch extrem, weil sie nie satt wurde, da stimmte dann auch etwas nicht. Jetzt ist alles wieder im Gleichgewicht.

  • Ich verstehe schon, dass das auch belastend ist. Ist halt dann das Gegenteil. Wieso hat sie denn so viel Hunger?

    Bevor wir die Diagnose Cushing bei Mia bekommen haben, hatte sie unglaublichen Hunger. Nachdem sie gegessen hatte kam sie an und stand vor dem Napf und forderte erneut essen ein, als hätte sie nix gehabt. (So war sie ja sonst nicht, immer gut gegessen aber nach der Mahlzeit war dann auch gut und sie war zufrieden) Sie nahm auch einfach alles, obwohl sie nie Gurken oder so gegessen hat.

    Erst wurde das als Demenz abgetan, das bestritt ich und eine andere Ärztin testete sie dann darauf. Also das war halt auch extrem, weil sie nie satt wurde, da stimmte dann auch etwas nicht. Jetzt ist alles wieder im Gleichgewicht.

    Guter Hinweis. Also, sie hatte schon immer viel Hunger, hat auch schon immer permanent nach Krümeln gesucht und rüsselt dabei stundenlang den Boden ab. "Satt" gibt's bei ihr nicht. Und die Hunde bekommen echt nicht wenig Futter. Sie hat ne SD-Unterfunktion, ist aber eigentlich gut eingestellt. Aber Cushing sollte ich vielleicht im Auge behalten...

  • Mit mir spricht auch nie jemand! Na ja, ich gehe auch allen aus dem weg! Ich mag weder fremde Menschen noch kann ich fremden Hunden etwas abgewinnen. Bin da einfach nicht drauf erpicht und meine Hunde auch nicht.

    Meinen Senioren, June 13 Jahre alt und Reeba 11 1/2 Jahre alt, geht es gerade erstklassig. Gesund und munter. Und gut mit uns unterwegs. Bin da sehr dankbar.

    lg

  • die Besitzer müssten jetzt irgendein emotionales Defizit befriedigen

    Ich habe jetzt tagelang darauf rumgedacht - diese Aussage klingt (für mich) so unglaublich harsch und bitter...

    Es gibt auch in meinem Leben (man mag es kaum glauben) Situationen, in denen ich ohne Hunde unterwegs bin.

    Dabei treffe ich dann (sei es auf der Arbeit oder woanders) natürlich auch auf Hunde und ihre Besitzer. Auf der Arbeit werde ich ab und zu gefragt, ob ich ein Auge auf die wartenden Hunde haben kann - natürlich mache ich das. Und wenn der Besitzer (und meine Arbeit) es erlauben, dann unterhalte ich mich mit dem Hund oder streichele ihn.

    Auch wenn ich unterwegs Hunde treffe - es gibt einige Hunde, die einfach etwas in mir bewegen, die mich berühren. Sei es das Grauschnäuzchen, der brave Hund am Kinderwagen, ein fröhlicher Hund, der übers ganze Gesicht strahlt oder ein Hund, der einfach "besonders" ist (ist dein Chilli für mich übrigens). Und dann kann ich nicht anders - ich mache den Menschen ein Kompliment und sage ihnen, dass ihr Hund ein wundervoller Kamerad ist und daß es eine Freude ist, so etwas zu sehen.

    Niemand, wirklich niemand, hat je negativ darauf reagiert oder mich auf meine emotionalen Defizite angesprochen. Im Gegenteil. Einen dieser Hunde sitte ich jetzt sogar. ;)

    Ganz selten (wenn wir auf andere Menschen treffen) bekommen wir auch gesagt, wie süß unser Rudel ist. Eine ehemalige Hundezüchterin (sie lief immer noch hundelos die Runde, die sie sonst mit ihren Hunden lief) fragte mich irgendwann mal (wir hatten ein Stück gemeinsamen Weg), ob sie wohl mal einen Hund an der Leine halten dürfte; es würde ihr furchtbar fehlen. Natürlich durfte sie das. Hat mich nicht gestört oder genervt. Alle paar Wochen trafen wir mal aufeinander - die Hunde haben sich gefreut, wir haben uns gefreut - fertig. Wir trafen sie einen Tag, nachdem Chili gegangen war. Sie hat es natürlich gesehen, daß ein Hund fehlt - sie hat nur kurz meine Hand gestreichelt und genickt. Sie hat auch noch Monchi kennengelernt und sich über den kleinen Quirl gefreut. Nun kann sie nicht mehr laufen, wir sehen uns nicht mehr.

    Vielleicht erleben wir ja Begegnungen anders oder treffen auf komplett andere Menschen - ich wollte damit nur kurz erklären, warum ich so lange auf diesem Zitat herumgedacht habe und warum es mich betroffen gemacht hat.

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