Hündin (6 Jahre) macht nach Einzug Nachts ins Haus

  • Hallo an alle,


    wir haben folgendes Problem:


    Wir haben uns eine Hündin - Pinscher - 6 Jahre alt, aus dem Tierheim geholt. Ist jetzt seid 2 Wochen bei uns.

    Die Vorgeschichte - der alte Halter ist verstorben.


    Aber seid dem Einzug bei uns, macht sie Nachts in das Haus, immer selber Platz.

    Auf das Laminat im Gästezimmer.


    Dort liegt sie oft auf dem Sofa.


    Am Tag macht sie das nicht.


    Wir gehen Abends mit ihr gegen 23:00 das letzte mal raus (dort pinkelt sie auch noch ordentlich - 15min draußen ca.), und stehen gegen 06:00 wieder auf. Da ist der 'Unfall' dann schon passiert.

    Sie signalisiert aber nicht, dass sie muss in der Nacht, das würden wir hören.


    Sie schläft nicht bei uns im Schlafzimmer, sondern im Flur davor. Sie geht aber brav ins Bett, wenn wir nach dem letzten Spaziergang wieder rein kommen und legt sich hin.

    Wir haben gestern Nacht etwas länger hingehorcht, konnten aber nicht feststellen, das Sie wieder aufsteht und 'aktiv' ist.


    Wir sind etwas Ratlos.


    Danke euch und eine schöne Woche.


    Gruß

    Tobias

  • Wecker stellen und zwischendurch mal mit ihr rausgehen. Wenn das Problem weiter besteht, dann mal die Blase tierärztlich checken lassen. Esist nicht ungewöhnlich, dass der Einzugsstress dazu führt, dass der Hund vermehrt muss.


    Ggf. könntet Ihr versuchen, zur Schadensbegrenzung eine Inkontinenzunterlage auf den betroffenen Platz zu legen. Kann aber sein, dass sie sich dann einen neuen Platz sucht.

  • Wann gibt es denn abends ihre letzte Mahlzeit?

    Eventuell ist es die "falsche Zeit"?


    Sie schläft nicht bei uns im Schlafzimmer, sondern im Flur davor.

    Darf sie nicht mit ins Schlafzimmer?

    Oder ist sie diejenige, die nicht mit in den Raum rein möchte?


    Wenn Ihr selbst kein Problem damit haben solltet, einem Hund das Betreten des Schlafzimmers zu erlauben - er muß ja nicht automatisch mit ins Bett, kann dicht daneben auch sein eigenes Bettchen haben, Hauptsache nur in der Nähe seiner Menschen - spricht e

    Immerhin ist sie ja auch "neu" bei Euch, muß erst einmal alles kennenlernen. Ihr würde bestimmt die Nähe der Menschen, die ihre neue Bezugspersonen werden möchten / sollen, helfen.

  • Das ist jetzt nicht weiter ungewöhnlich. Kann ja auch sein, dass sie es vom Vorbesitzer kannte. Gibt ja genug mit Indoortoiletten :face_vomiting:


    Also wie beim Welpen: Wecker, alle zwei Stunden raus und loben, wenn sie dann was erledigt hat.

  • Hallo und herzlich willkommen im Forum!


    Zwei, drei Fragen noch um das Problem weiter einzugrenzen:


    Könnt ihr sicher sein dass die Hündin das beim vorherigen Halter nicht auch schon gemacht hat? Vielleicht konnte er auch in der letzten Zeit vor der Abgabe nicht mehr so regelmässig mit dem Hund raus und hat das Einpieseln akzeptiert. Dann wird sie ein neues Stubenreinheitstraining brauchen.

    Wie und wie deutlich meldet sie tagsüber? Ich könnte diese Frage tatsächlich für meinen Hund kaum beantworten da ich selten in die Situation komme - ich gehe so regelmässig raus das er nicht melden muss bzw. er kann teilweise alleine in den Garten. Was ich damit sagen will - sind ihre Anzeichen vielleicht so dezent (leichte Unruhe o.ä.) das ihr es nachts doch nicht mitbekommt wenn sie im Flur schläft?

    Sie ist ja erst kurz bei euch, wie zeigt sie sich vom Wesen? "Traut" sie sich ev. nachts nicht euch deutlicher zu zeigen das sie ein Bedürfnis hat? Fühlt sie sich verlassen - wisst ihr wo sie beim früheren Halter geschlafen hat?

    Und bei Unsauberkeit eines erwachsenen Hundes immer: Ist organisch alles o.k.? Ein 6jähriger Hund sollte ja eigentlich von 23.00 bis 6.00 Uhr einhalten können. Wurde sie tierärztlich durchgecheckt? Trinkt sie auffällig viel?


    Mehr Fragen als Antworten aber für eine Idee warum das so ist hilfreich.


    Einen Tipp gibt es doch noch: Sie macht immer an dieselbe Stelle. Wenn ihr die reinigt solltet ihr einen Enzymreiniger benutzen. Nur der beseitigt auch für den Hund den Geruch vollständig, ein normaler Haushaltsreiniger reicht nicht. Und solange es dort nach Urin riecht bleibt das eine "Offizielle Pipistelle".

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ich würde es mir ganz einfach machen und sie Nachts ins Schlafzimmer mitnehmen. Bei geschlossener Tür bekommt ihr auf jeden Fall mit wenn sie unruhig wird.

  • Mein Vorschlag wäre - Ruhe bewahren, versuchen, nachts noch einmal kurz mit ihr rauszugehen und ansonsten die Zeit wirken lassen, damit die Hündin in Ruhe bei Euch ankommen kann.

    Für die Pinscherine ist alles noch neu, ein wenig Stress ist da normal und Stress schlägt gern auf die Blase beim Hund.

    Ist sie intakt oder kastriert?

  • Ich würde mal sagen, dass die Hündin das so gewohnt ist. Der ältere Herr als Vorbesitzer wird sicherlich in den letzten Wochen/Monaten sich nicht ausreichend um seinen Hund gekümmert haben.

    Körbchen für die Nacht vor das Bett stellen und abwarten was da kommt. Vielleicht fehlt die menschliche Nähe! Wenn es schief geht, zwischen den Nachtzeiten anfangs einmal raus gehen bis es sich eingependelt hat. Das wird!

  • Hallo noch einmal an alle!

    Und vielen Dank für die Zahlreichen Kommentare.


    Ich würde gerne hier alle Fragen zusammenfassen.



    Wir wissen leider nicht, wie sie bei dem Vorhalter raus durfte oder dieses in der Nacht schon gemacht hat.


    Am Tag meldet sie sich nicht, da ich morgens gleich eine Stunde raus gehe. Sie dann zwischen durch in den Garten kann, Mittags eine runde bekommt.

    Dann geht Frauchen mit ihr am Abend und wir zusammen dann vor dem schlafen gehen.


    Ich wollte es gestern einmal 'Testen' und wir waren von 11:30 bis 18:15 nicht draußen.

    Sie wurde nicht unruhig oder hat gemeckert das sie raus möchte.


    Klar kann es die Aufregung sein.


    Sie möchte nicht mit ins Schlafzimmer. Wenn sie ins Körbchen geht und wir im Schlafzimmer sind, bleibt sie liegen und döst ein.


    Danke euch noch einmal.

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